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Stanislas Wawrinka of Switzerland celebrates after defeating Novak Djokovic of Serbia in their quarterfinal at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, Tuesday, Jan. 21, 2014.(AP Photo/Rick Rycroft)

Glücklicher wawrinka

«Ich kämpfe immer, ich versuche es immer. Heute hat es geklappt»

Stanislas Wawrinka muss auch nach der Partie gegen Novak Djokovic noch kämpfen - mit Krämpfen. «Marathon-Stan» lobt seinen Gegner in den höchsten Tönen, doch eigentlich blickt er bereits voraus.



«Ich bin wirklich, wirklich, wirklich, wirklich glücklich!», so ein erleichterter Stanislas Wawrinka beim Platzinterview, nachdem ihm  Novak Djokovic im Fünfsatzkrimi (2:6, 6:4, 6:2, 4:6, 9:7) alles abverlangt hatte. Er hätte die Worte gar nicht sagen müssen, man sah es ihm sowieso an. «Novak ist ein grossartiger Champion, der nie aufgibt. Aber ich kämpfe immer, ich versuche es immer. Heute nacht hat es geklappt.» Es sind genau diese Eigenschaften, die Wawrinka - nicht nur in der Schweiz - immer beliebter machen. 

Vor einem Jahr verlor er gegen Djokovic in einem dramatischen Achtelfinal den Entscheidungssatz noch mit 10:12, jetzt hat er ihn nach genau vier Stunden mit 9:7 für sich entschieden. Das geht nicht spurlos an «Stan the man» vorbei. Krampferscheinungen deuteten sich während dem Interview an: «Ich werde jetzt ein richtig langes Eisbad nehmen», so der Romand zu seinen Regenerationsplänen. Dies löste er nur wenig später ein, wie sein Tweet verrät: 

Das verdiente Eisbad für Stanislas Wawrinka.

Djokovic: «Wawrinka weiss jetzt, wie man auf der grossen Bühne auftritt »

Seinen nächsten Gegner - Tomas Berdych, gegen den er 8:5 im Head-to-Head führt - wird Wawrinka nicht unterschätzen: «Er ist ein gefährlicher Spieler. Er serviert gut und hat ein fantastisches Grundlinienspiel.» Trotz des grossen Erfolgs bleibt der 28-Jährige auf dem Boden: «Wenn Djokovic sein bestes Tennis spielt, ist er besser als ich.» 

Der Serbe seinerseits verschwand im Eilzugstempo in den Katakomben. Zum Spiel äussern musste er sich trotzdem. Er fand lobende Worte für seinen Besieger: «Es war ein harter Kampf und einer von uns musste verlieren. Er hat mentale Stärke gezeigt. Er war der bessere Spieler», lobte die Weltnummer 2 und sagte dann das, was Wawrinka bisher womöglich für den letzten Schritt auf dem Weg zu einem ganz grossen Titel fehlte: «Er weiss jetzt, wie man auf der grossen Bühne auftritt.» 

Gratulationen von Federer, Cancellara und Co.

Auch die Sportwelt freut sich mit Wawrinka. Auf Twitter trafen sofort unzählige Gratulationen an den Schweizer ein. Von Privatpersonen über Schweizer und internationale Medien bis zu anderen Sportlern, alle wollen sie den Romand beglückwünschen:

Wawrinkas Triumph in Bildern

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