Sport
Novak Djokovic

Wimbledon: Mann will ein Kind von Novak Djokovic

epa07692947 Novak Djokovic of Serbia celebrates his win over Denis Kudla of USA in their second round match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain,  ...
Auf dem Platz läuft bei Djokovic alles rund – neben dem Platz weniger.Bild: EPA

Mann will ein Kind von «Nole» – da kann Djokovic noch lachen, später vergeht es ihm dann

04.07.2019, 10:2504.07.2019, 15:00

Novak Djokovic hat gestern auf dem Court einen leichten Arbeitstag. Gegen den US-Amerikaner Denis Kudla (ATP 111) setzte sich die serbische Weltnummer 1 in der 2. Runde von Wimbledon souverän mit 6:3, 6:2, 6:2 durch. Kurz aus der Fassung brachten ihn nur zwei Dinge:

  • Die perfekte Antwort von Kudla auf Djokovics Frontal-Tweener am Ende des zweiten Satzes.
Kudlas Konter auf Djokovics Tweener.Video: streamable
  • Der Zwischenruf eines männlichen Zuschauers, der lautete: «Novak, make me a child!» Djokovic, der bereits zweifacher Vater ist, blieb verdutzt stehen und fragte sichtlich irritiert zurück: «Ein Kind?!» Schliesslich schüttelte er mit einem Grinsen im Gesicht den Kopf.
Der Zwischenruf, der Djokovic kurz aus der Fassung bringt.Video: streamable

Aufgeheizte Stimmung im Pressesaal

Etwas unangenehmer als auf dem «heiligen Rasen» von Wimbledon wurde es für Djokovic an der anschliessenden Pressekonferenz. Dort musste er erneut unzählige Fragen zum Chaos im ATP-Spielerrat und zu seinem streitbaren Freund Justin Gimelstob, den er als ATP-Präsidenten installieren wollte, beantworten.

Als Djokovic den Amerikaner, der im April wegen schwerer Körperverletzung zu drei Jahren Haft auf Bewährung, 60 Tagen gemeinnütziger Arbeit und einer Therapie zur Aggressionsbewältigung verurteilt worden war, einmal mehr verteidigte, nahmen die Journalisten Djokovic so richtig in die Mangel.

Djokovic muss sich für die Verteidigung von Gimelstob rechtfertigen.
Djokovic muss sich für die Verteidigung von Gimelstob rechtfertigen.bild: wimbledon.com

» Hier geht's zur Pressekonferenz mit Djokovic.

Ob er die Zeugenaussagen gelesen habe, wurde der Präsident des ATP-Spielerrats gefragt. «Ich habe sie nicht gelesen, aber ich werde sie lesen», entgegnete Djokovic. «Aber es gibt keinen Grund, mich zu attackieren. Ich habe das Gefühl, ihr wollt mich für etwas verantwortlich machen, das ich nicht getan habe.»

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die verrücktesten Kyrgios-Entgleisungen
1 / 7
Die verrücktesten Kyrgios-Entgleisungen
Wawrinka-Beleidigung: 2015 beleidigt Nick Kyrgios am Turnier in Montreal Stan Wawrinkas damalige Freundin Donna Vekic, als er sagt, sein Freund habe Sex mit ihr gehabt. Kyrgios wird von der ATP mit 25'000 Dollar und einer vierwöchigen Sperre auf Bewährung gebüsst.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Der Wahnsinn von Watford: Die «dramatischste Schlussminute aller Zeiten»
12. Mai 2013: In der 96. Minute bekommt Leicester gegen Watford einen Penalty zugesprochen. Alles scheint auf einen Einzug der Gäste in den Playoff-Final im Kampf um den Aufstieg hinzudeuten. 20 Sekunden und einen verschossenen Elfer später liegt der Ball im anderen Tor.
In Watford liefern sich zwei englische Zweitligisten ein Herzschlagfinale, welches den eigenen Puls beinahe zum Stillstand bringt. Ganz egal, ob man eines der beiden Teams unterstützt oder als neutraler Fussballfan zuschaut.
Zur Story