Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Switzerland's German coach Ottmar Hitzfeld attends a press conference at The Mane Garrincha National Stadium in Brasilia on June 14, 2014, ahead of their Group E match against Ecuador on June 15, during the 2014 FIFA World Cup. AFP PHOTO / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Bild: AFP

Ottmar Hitzfeld vor dem ersten Spiel

«Wir brauchen eine Top-Leistung, um zu gewinnen»

Noch wenige Stunden bis zum ersten Spiel der Schweiz. Die letzte Frage scheint auch geklärt. Johan Djourou wird wohl den Vorzug gegenüber Fabian Schär erhalten.



Kurz vor Turnierbeginn ist die Stimmung bei Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld natürlich angespannter als in den Tagen zuvor in Porto Seguro. «Bei einem Turnier beginnt alles bei null. Das ist wie ein Neustart, daher die Anspannung.»

«Wir haben drei Finals vor uns. Der erste ist gegen Ecuador.»

Ottmar Hitzfeld.

Aber Hitzfeld will diese WM auch geniessen. Und so redet er vom «fantastischen Stadion» mit dem «hervorragenden, sehr weiten Platz». Das hat Vor- und Nachteile. «Man hat viel Raum, muss aber auch viele Räume schliessen. Die Bedingungen sind ideal und beste Voraussetzung für ein tolles Spiel.» Hitzfeld wusste natürlich längst um die Verhältnisse im Estadio Nacional Mané Garrincha in Brasilia. Er hat sich auf alles vorbereitet. Akribisch, wie man es von ihm gewohnt ist.

05.12.2013; Brasilia; Fussball WM 2014 - Vorschau FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2014;
Mane Garrincha Stadion (Global Photo/fotogloria/freshfocus)

Bild: Global Photo/freshfocus

Als Social-Media-Partner des Hiltl Public Viewing tickern wir direkt aus der Maag Event Hall in Zürich. Dabei können Sie uns beim Arbeiten über die Schulter schauen, via User-Input und Twitter mitdiskutieren und dabei sogar Gratis-Bier gewinnen!

Das Hiltl Public Viewing wird mit bis zu 5000 Fussballfans pro Spiel das grösste WM-Erlebnis der Stadt Zürich. Kostenlos kann bei allen 64 Spielen live In- und Outdoor auf diversen Big Screens mitgefiebert und gefeiert werden. Dazu gibt’s Bier, Drinks, Grill und Hiltl-Spezialitäten.

Nicht nur Valencia gefährlich

Die Frage nach dem Star der Südamerikaner, Antonio Valencia von Manchester United, beantwortete Hitzfeld so ausführlich wie er immer Auskunft gibt über den Gegner: «Ecuador besteht nicht nur aus Valencia oder Caicedo. Es gibt auch Enner Valencia oder Montero auf der linken Seite, die das Spiel ankurbeln. Die Innenverteidiger Guagua und Erazo sind stark und die Aussenverteidiger Ayovi und Paredes sehr schnell. Ecuador ist stark im Kontern und gut im Umschalten.» Er kam zum Schluss: «Wir brauchen eine Top-Leistung, um zu gewinnen.»

«Wir brauchen eine Top-Leistung, um zu gewinnen.»

Ottmar Hitzfeld.

Swiss head coach Ottmar Hitzfeld, right, talks to Swiss Federal Minister Ueli Maurer, center, and Peter Gillieron, President of the Swiss football association, left, during a training session of the Swiss national soccer team in the National Stadium in Brasilia, Brazil, Saturday, June 14, 2014, one day prior to the group E stage match against Ecuador. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bundesrat Ueli Maurer wird die Partie live verfolgen. Bild: KEYSTONE

Djourou für Schär

Namen von Schweizer Spielern wollte er nicht nennen. Fragen zur Startformation beantwortete er so, wie er das seit Tagen und ohnehin immer tut. «Ich werde die Aufstellung mit der Mannschaft besprechen. Sie wird am Spieltag bekannt gegeben.»

Allerdings sickerte durch, dass das Training vom Freitag in Porto Seguro wohl die letzte offene Frage beantwortet haben könnte: Johan Djourou trainierte an der Seite von Steve von Bergen. Hitzfeld dürfte dem Genfer den Vorzug gegenüber Fabian Schär geben. 

Wie werden Inler und Behrami harmonieren?

epa04256159 Switzerland's Valon Behrami, right, speaks to journalists next to Switzerland's captain Goekhan Inler during the FIFA press conference in the National Stadium in Brasilia, Brazil, Saturday, June 14, 2014, one day prior to the group E stage match Switzerland against Ecuador.  EPA/PETER KLAUNZER

Bild: EPA/KEYSTONE

Zur Pressekonferenz nehmen ausgerechnet Captain Gökhan Inler und Valon Behrami auf dem Podium Platz. Jene zwei Spieler also, denen nach unglücklichen Aussagen von Inlers Manager im Winter zur Besetzung der Mittelfeldpositionen bei Napoli ein angespanntes Verhältnis nachgesagt wird.

«Das Team braucht uns zusammen. Wir kennen die Wichtigkeit dieses Spiels.»

Valon Behrami.

Dass das für die Schweiz so wichtige Duo nebeneinander sass, sollte demonstrativ die Versöhnung zwischen den beiden Mittelfeldspieler zeigen. «Es könnte einer der Gründe sein, dass zwischen uns alles ok ist», sagte Behrami. «Das Team braucht uns zusammen. Wir kennen die Wichtigkeit dieses Spiels.»

Sein Partner im Mittelfeld stimmt seinem Napoli-Kollegen zu: «Wichtig für uns ist die Mannschaft. Meine Erfahrung gebe ich den jungen Spielern weiter. Ich habe mir die Ecuadorianer genau angeschaut. Sie sind stark. Es braucht von mir und allen anderen eine Top-Leistung. Für mich ist wichtig, dass ich die Mannschaft so steuern kann, dass es am Schluss gut läuft.» (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Unvergessen

Bei der Tragödie im Heysel-Stadion werden 39 Fussballfans zu Tode getrampelt

29. Mai 1985: Als alles vorbei ist, werden 39 Todesopfer gezählt. 454 Menschen sind teils schwer verletzt. Die Massenpanik im Brüsseler Heysel-Stadion erschüttert die Fussballwelt in ihren Grundfesten.

Es ist ein herrlich milder und sonniger Frühsommertag in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Beste äussere Bedingungen für ein grosses Spiel zwischen Liverpool und Juventus Turin im Europacup der Landesmeister. Alles deutet auf einen Final in ruhigen, geordneten Bahnen hin.

Niemand kann die Eskalation der Gewalt erahnen, die am Abend auf den Stehplatzrängen der altehrwürdigen Heysel-Arena zu einer der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte des Sportes führen sollte.

Was geschah damals? Wie …

Artikel lesen
Link zum Artikel