Englischer Zweitligist wegen Spionage für Aufstiegs-Playoffs suspendiert
Der FC Southampton darf nicht mehr auf den Aufstieg in die englische Premier League hoffen. Wegen einer Spionage-Affäre wurde der Klub vom deutschen Trainer Tonda Eckert aus dem Finale der Aufstiegs-Play-offs ausgeschlossen.
Das teilte die English Football League (EFL) mit. Zusätzlich erhielt Southampton für die kommende Zweitliga-Saison einen Abzug von vier Punkten.
🚨 Southampton has admitted to violations regarding the observation of training sessions in the 72 hours preceding scheduled matches. 😳🕵️
— Transfer News Live (@DeadlineDayLive) May 19, 2026
The matches concerned:
👉 Oxford United in December 2025
👉 Ipswich Town in April 2026
👉 Middlesbrough in May 2026
They didn't win any of… https://t.co/aUiEHdUHQN pic.twitter.com/7bdaOFUEdl
Damit bestreiten nun Hull City und der FC Middlesbrough am Samstag das Finale in Wembley. Southampton hatte sich zuvor im Halbfinale gegen Middlesbrough durchgesetzt.
Vor dem Hinspiel war allerdings ein Mitarbeiter der «Saints» dabei beobachtet worden, wie er das Training des Gegners filmte. Laut EFL räumte Southampton «mehrere Verstösse gegen die EFL-Regularien im Zusammenhang mit dem unerlaubten Filmen des Trainings anderer Vereine» ein.
Southampton soll mehrere Klubs ausgespäht haben
Nach Angaben der Liga soll Southampton im Verlauf der Saison auch Trainingseinheiten von Oxford United und Ipswich Town ausgespäht haben. Der Klub kann noch Berufung gegen das Urteil einlegen. Laut EFL will Southampton bis Mittwoch über das weitere Vorgehen entscheiden.
Middlesbrough begrüsste die Entscheidung der Liga. Die Strafe sende «eine klare Botschaft für die Zukunft unseres Sports in Bezug auf sportliche Integrität und Verhalten», teilte der Verein mit.
Eckert war nach Bekanntwerden der Affäre mehrfach auf den Vorfall angesprochen worden. Auf Pressekonferenzen nach den Spielen gegen Middlesbrough verliess der 33-Jährige nach Nachfragen verärgert den Raum. (abu/t-online.de)

