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Vor der Partie zwischen Utah und New Orleans gehen während der Nationalhymne alle in die Knie.
Vor der Partie zwischen Utah und New Orleans gehen während der Nationalhymne alle in die Knie.Bild: keystone

Spieler, Staff und Schiris setzen beim NBA-Restart ein deutliches Zeichen gegen Rassismus

31.07.2020, 07:53

Die NBA ist wieder da. In den beiden ersten Spielen ist es spannend bis zur letzten Sekunde, ein Korb entscheidet jeweils über Sieg und Niederlage. Bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs der NBA in der «Blase von Orlando» in Florida gewannen die Los Angeles Lakers in der Nacht auf Freitag das Derby gegen die Los Angeles Clippers 103:101. In der Auftaktpartie hatten zuvor die Utah Jazz um den ersten positiv auf das Coronavirus getesteten NBA-Profi Rudy Gobert 106:104 gegen die New Orleans Pelicans gewonnen. Gobert war es dann auch, der den ersten Korb nach dem Restart erzielte.

Alle vier Mannschaften knieten für die Nationalhymne hin und protestierten damit gegen Rassismus und gegen Polizeigewalt gegen Afroamerikaner. Die Basketballer trugen zudem schwarze T-Shirts mit weisser Schrift und dem Slogan «Black lives matter» (Schwarze Leben zählen). Auch alle im TV sichtbaren Trainer, Betreuer und Schiedsrichter beteiligten sich an dem symbolischen Protest.

Das Knien während der Hymne als Form des Protests geht auf den Football-Profi Colin Kaepernick zurück, der 2016 als Quarterback der San Francisco 49ers auf diese Art und Weise demonstrierte.

In der zweiten Partie haben die Los Angeles Lakers um Liga-Superstar LeBron James ihr Duell mit Stadt- und Meisterschaftsrivale Los Angeles Clippers knapp gewonnen. Die Lakers retteten im letzten Viertel ihre Führung zu einem 103:101-Erfolg.

Auch die Basketballer der Lakers um LeBron James (2.v.l.) knieten vor der Partie.
Auch die Basketballer der Lakers um LeBron James (2.v.l.) knieten vor der Partie.Bild: keystone

Die NBA hatte ihre Saison am 11. März unterbrochen. Vorausgegangen war ein positiver Coronatest bei Gobert. Mit reduziertem Teilnehmerfeld wird die Saison nun in einer sogenannten Blase auf dem Gelände von Disney World in Florida beendet. Die Mannschaften haben vor dem Beginn der Playoffs acht Partien, um sich entweder noch zu qualifizieren oder ihre Position für die Setzliste zu ermitteln.

Die beiden Schweizer Söldner werden beim Neustart der NBA nicht auflaufen. Thabo Sefolosha verzichtet auf die Wiederaufnahme der Saison mit den Houston Rockets. Der Waadtländer entschied sich, dem Team unter der Orlando-Blase nicht beizutreten. Die NBA hatte den Spielern die Wahl überlassen, ob sie am Saisonfinale dabei sein möchten. Diejenigen Akteure, die darauf verzichten, verlieren einen Teil ihres Gehalts entsprechend der Anzahl der verpassten Spiele. Der 36-jährige Sefolosha hat in dieser Saison 41 Spiele mit den Rockets bestritten. Dabei verbuchte er durchschnittlich 2,2 Punkte bei einer Spielzeit von etwas über zehn Minuten. Clint Capela war mit den Atlanta Hawks, dem Vorletzten in der Eastern Conference, im Kampf um die Playoff-Tickets vorzeitig gescheitert. (zap/sda/dpa)

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