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epa07708522 Roger Federer of Switzerland in action against Kei Nishikori of Japan during their quarter final match for the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 10 July 2019. EPA/ANDY RAIN EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Auf Roger Federer wartet die für ihn härteste aller Aufgaben. Bild: EPA

Diese 4 Punkte muss Federer beachten, wenn er Nadal im Wimbledon-Halbfinal schlagen will



Im Wimbledon-Halbfinal kommt es heute (ca. 17 Uhr) zum Duell, auf das die ganze Tennis-Welt gewartet hat: 4023 Tage nach ihrem epischen Final von 2008 begegnen sich Roger Federer und Rafael Nadal wieder auf dem «heiligen Rasen» im Süden Londons. Es ist das 40. Duell zwischen den beiden lebenden Tennis-Legenden – im Head-to-Head führt Nadal mit 24:15 Siegen.

Geheimnisse gibt es keine mehr zwischen den beiden, das weiss auch Federer. «Wir haben viele Informationen über Rafa und er auch über uns», sagt der achtfache Wimbledonsieger. Ich kann mich jetzt entweder intensiv mit der Taktik auseinandersetzen oder einfach sagen: ‹Hey, es ist Rasentennis›, rausgehen und offensiv spielen. Wenn er dagegenhalten kann, okay. Wenn nicht, ist es gut für mich.»

Zuletzt hatte Federer im Halbfinal des French Open keine Chance und verlor bei stürmischen Verhältnissen klar in drei Sätzen. Doch auf Rasen sind die Vorzeichen ganz andere: Zwar hat auch Nadal in den ersten eineinhalb Wochen einen bärenstarken Eindruck hinterlassen, Federer aber legte einen noch beeindruckenderen Steigerungslauf hin. Gegen Kei Nishkori spielte er nach verlorenem Startplatz teilweise Rasentennis wie von einem anderen Stern. Für SRF-Experte Heinz Günthardt ist deshalb klar:

«Wenn Roger so auftritt wie gegen Nishikori, dann ist er für mich klar favorisiert.»

Heinz Günthardt

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Federers Gala gegen Nishikori. Video: YouTube/Wimbledon

Doch Nadal ist noch immer Nadal – für Federer der wohl härteste Widersacher, dem er sich je stellen musste. Folgende vier – eigentlich – simplen Punkte müssen beim bald 38-Jährigen stimmen, damit er seinen ewigen Rivalen besiegen kann.

Rückhand(-Return)

Ganz klar der wichtigste Punkt: Vor der deutlichen Niederlage im French-Open-Final hatte Federer Nadal fünfmal in Serie auf schnellen Unterlagen besiegen können – viermal in seinem Comeback-Jahr 2017. Das hatte der Schweizer vor allem seiner Rückhand zu verdanken.

Während Federer früher selbst die zweiten Aufschläge Nadals stets mit Slice zurückspielte, konnte er beim Return dank grösserem Schlägerkopf plötzlich voll durchziehen und den Ball flach und hart zurückbringen. Nadal kriegte so nicht so sofort die Oberhand in den folgenden Duellen von der Grundlinie, ihm fehlte plötzlich der Rhythmus.

Nun in Wimbledon hatte Federer zunächst Mühe, das Timing bei seiner einstigen Achillesferse zu finden. Im Viertelfinal gegen Nishikori funktionierte die Rückhand aber erstmals, wie sich Federer das vorstellt. Immer wieder konnte der «Maestro» seinen Kontrahenten mit der durchgezogenen Rückhand überraschen und unter Druck setzen. Das muss auch das Rezept gegen Nadal sein.

Quote der 1. Aufschläge

Ist der Ball erstmal im Spiel, wird es für Federer auch auf Rasen schwierig aus Nadals Spin-Mühle zu kommen – durchgezogenen Rückhand hin oder her. Deshalb und weil Nadal zu den besten Returnspielern der Welt gehört, braucht der Schweizer eine hohe Quote erster Aufschläge im Feld. Im bisherigen Turnierverlauf landete Federers erster Service zu 65 Prozent im Feld, damit machte er zu 82,4 Prozent auch den Punkt. Eine starke Quote. Dabei beschwerte sich Federer zu Turnierbeginn noch, dass die Plätze im Vergleich zu früher deutlich langsamer und der Aufschlag damit weniger effektiv sei.

epa07699443 Roger Federer of Switzerland serves to Lucas Puille of France in their third round match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 06 July 2019. EPA/WILL OLIVER EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Bislang war der Aufschlag eine Waffe – auch gegen Nadal? Bild: EPA

Zwar hat der achtfache Wimbledon-Champion bislang auch in zwei Dritteln aller Fälle den Punkt geholt, wenn der erste Aufschlag nicht im Feld war, allerdings gegen deutlich schwächere Returnspieler als Nadal. Gegen den starken Retournierer Nishikori fiel die Quote gewonnener Punkte nach zweitem Aufschlag auf 58 Prozent.

Gegen Nadal kam Federer in dieser Sparte selbst bei Siegen nur selten über 50 Prozent hinaus. Das kann sich der «Maestro» gegen einen Nadal in dieser Form wohl nicht erlauben. Federer wäre also gut beraten, die Anzahl zweiter Aufschläge möglichst tief zu halten. So kann er sich auch besser auf die Return-Games konzentrieren.

Mit einem Ass macht Federer den Sieg gegen Nishikori klar.

Breakchancen verwerten

Das Verwerten von Breakbällen in wichtigen Spielen gehört seit jeher zu den grossen Schwächen von Federer. Unvergessen der US-Open-Final 2015 gegen Novak Djokovic, als der 20-fache Grand-Slam-Sieger 19 seiner 23 Breakchancen ausliess.

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Federers Breakball-Drama im US-Open-Final 2015. Video: YouTube/Dor Amir

Im Viertelfinal gegen Nishikori war es phasenweise auch wieder zum Verzweifeln: Am Ende war die tiefe Quote von 29 Prozent genutzter Breakbälle (4/14) der Grund, warum das Matchs trotz Federers klarer Überlegenheit lange spannend blieb.

Nadal hat im bisherigen Turnier 71,4 Prozent seiner Breakbälle abgewehrt, was trotz klar verbessertem und vor allem effektiven Service keine überragende Quote darstellt. Der Spanier, der im Turnierverlauf schon 47 Asse und damit zwei mehr als Federer geschlagen hat, kann sich in dieser Sparte in den entscheidenden Momenten aber für gewöhnlich deutlich steigern.

epa07708348 Rafael Nadal of Spain serves to Sam Querrey of the US in their quarter final match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 10 July 2019. EPA/WILL OLIVER EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Er serviert härter und präziser: Rafael Nadal hat sich in den letzten Jahren beim Aufschlag extrem gesteigert. Bild: EPA

Glaube an den Sieg

Zwischen 2008 und 2012, als Federer gleich reihenweise gegen Nadal verlor, hatte man oft das Gefühl, dass er gar nicht mehr so richtig an einen Sieg gegen seinen Erzrivalen glaubte. Das hat sich seit seiner Siegesserie von 2017 komplett geändert. Der Schweizer weiss, wie er Nadal auf schnellen Belägen weh tun kann.

Switzerland's Roger Federer celebrates after winning a point against Lucas Pouile of France in a Men's singles match during day six of the Wimbledon Tennis Championships in London, Saturday, July 6, 2019. (AP Photo/Tim Ireland)

So muss das bei Federer aussehen. Bild: AP

Die deutliche Niederlage beim French Open hat Federer abgehakt: «Ich glaube nicht, dass jenes Spiel vom French Open eine Auswirkung auf dieses Duell hat. Es war so windig, es war einfach verrückt. Das wird sich sicher nicht wiederholen», so der «Maestro».

Federer fühlt sich nach kleinen Startschwierigkeiten pudelwohl auf dem «heiligen Rasen». Auch durch kleine Rückschläge wie den Satzverlust gegen Nishikori lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. So muss er auch gegen Nadal auftreten: Nicht verzweifeln, wenn nicht gleich alles nach Plan läuft.

Umfrage

Wer gewinnt den Wimbledon-Halbfinal 2019?

  • Abstimmen

2,628

  • Roger Federer68%
  • Rafael Nadal17%
  • Puh, ich kann mich nicht entscheiden.15%

Das sagen die Experten:

Tommy Haas, ehemalige
Weltnummer 2:

«Ich gehe davon aus, dass Roger mit seinem Spiel auf diesem Belag leichter Favorit ist. Aber Rafa hat in Paris und Rom Selbstvertrauen getankt und die Bedingungen hier sind sehr langsam geworden. Trotzdem würde ich auf Roger tippen in seinem sehr, sehr hart umkämpften Match.»

quelle: srf

Kim Clijsters, 4 Grand-Slam-Titel:

«Schwierig zu sagen, wer gewinnen wird. Wenn du Roger hier in Wimbledon siehst und wie er am French Open gespielt hat, das war sehr beeindruckend. Er bewegt sich fast besser als vor 10 Jahren. Das ist etwas, was ich an ihm bewundere.»

quelle: srf

Tennis players, from left, Roger Federer, Kim Clijsters and Rafael Nadal participate in Arthur Ashe Kids Day at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on Saturday, Aug. 28, 2010 in New York. (AP Photo/Evan Agostini)

Beim US Open 2010 spielte Clijsters mit Federer und Nadal ein Show-Match. Bild: AP AGOEV

Thomas Johansson, Australian-Open-Sieger 2002:

«Wenn die beiden aufeinander treffen, ist es immer ein harter Kampf. Der Rasen ist langsamer dieses Jahr, was Rafa für mich favorisiert.»

quelle: srf

Richard Krajicek, Wimbledon-Sieger 1996:

«Schwierig zu sagen, wer gewinnt. Normalerweise würde ich Federer sagen. Aber zwei Dinge sind passiert: Erstens hat Nadal Federer kürzlich beim French Open geschlagen. Jetzt weiss er wieder wie das geht. Zweitens sind die Courts sehr langsam. Deshalb würde ich fast sagen, Rafa ist ein wenig zu favorisieren. Trotzdem glaube ich, dass Roger gewinnt.»

Quelle: srf

Xavier Malisse, Ex-Profi:

«Ich setze auf Roger. Er scheint dieses Jahr sehr ruhig zu sein und spielt flüssig. Ausserdem hat er hier schon so oft gewonnen. Aber es ist knifflig. Ich hoffe, es wird wie 2008. Das war so eine schönes Match.»

quelle: srf

Patrick McEnroe, Ex-Profi und Bruder von John McEnroe:

«Es war überraschend, wie gut Rafa bislang gespielt. Im Moment denke ich, dass es ein offenes Match wird. Ich sehe Federer wegen der Unterlage und seinen früheren Erfolgen leicht im Vorteil. Aber ich bin echt beeindruckt, wie gut Nadal die Bälle trifft, aufschlägt und sich bewegt.»

quelle: srf

Das ewige Duell – alle Partien zwischen Federer und Nadal

Hier will sich Federer niederlassen

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    Alle Leser-Kommentare
  • wilhelmsson 12.07.2019 14:27
    Highlight Highlight 1. Uneufe Aufschläge einstreuen, wenn sich Nadal weit hinten zum Return ausstellt.
    2. Nicht vor Nadal zur Bank gehen.

    😋
  • Buceador 12.07.2019 13:32
    Highlight Highlight Dürfte einen harten Fight geben, trotzdem bin ich vorsichtig optimistisch! C'mon Roger! 💪🎾
  • Nume no eis, bitteee! 12.07.2019 11:19
    Highlight Highlight Maximale Vorfreude auf dieses Match, indem ich Roger die Daumen drücke, Rafa aber leicht vorne sehe.

    Geht es aber übrigens anderen auch so? Obwohl ich Statistiken „mag“ (trotz Studium), diese Herleitungen und schlussendlich ein wenig die Reduktion auf diese Zahlen „stören“ mich irgendwie.
  • Dario98 12.07.2019 09:58
    Highlight Highlight War es nicht Raonic, der sich über den langsameren Rasen beschwert hatte?
  • Freilos 12.07.2019 09:27
    Highlight Highlight Ich hoffe auf Federer, aber grundsätzlich ist mir wichtig dass der Gewinner dieser Partie das Turnier gewinnen wird. Wobei Djokovic derzeit unschlagbar scheint.
    • Walter Sobchak 12.07.2019 09:40
      Highlight Highlight Novak scheint tatsächlich unschlagbar, jedoch hat er beide Partien in diesem Jahr gegen Bautista-Agut verloren. In Stein gemeisselt ist seine Finalteilnahme also noch nicht.
    • wasps 12.07.2019 11:32
      Highlight Highlight Ich finde Novak nicht unschlagbar. Er hatte eine super Auslosung und musste noch nicht richtig kämpfen!
  • Allion88 12.07.2019 09:19
    Highlight Highlight Er muss nur einen Punkt beachten:
    Gewinne den letzten Ballwechsel im spiel.

    Wer wie viele vorher gewinnt ist egal
  • Füdlifingerfritz 12.07.2019 09:19
    Highlight Highlight Ich behaupte wenn er die ersten drei Games... nä, sagen wir Sätze, gewinnt, ist er durch. Höhö.
    • Max Dick 12.07.2019 10:00
      Highlight Highlight Ich behaupte mal, wer das letzte Game gewinnt, ist durch. Hohohoho
    • Allion88 12.07.2019 12:23
      Highlight Highlight Muss nicht sein. Bei 12:12 im 5. Gibts ein tie-break, welches kein als klassisches game ist

      Hohohoho
    • Walter Sobchak 12.07.2019 12:35
      Highlight Highlight @Allion88 dass das Match in einem Tie Break entschieden wird, dafür braucht es keinen 5. Satz 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 12.07.2019 09:03
    Highlight Highlight Punkt 5: Dem Nadal Juckpulver in die Unterhose streuen, Punkt 6: immer an die feinsäuberlich geordneten Flaschen schutten beim Seitenwechsel.
    • Trump's verschwiegener Sohn 12.07.2019 10:46
      Highlight Highlight Sorry....aber ich bin nicht so auf dem laufenden wie andere über Nadals Ticks: Ich glaube in der 2. oder 3. Runde hat 2 mal einen herausstehenden Faden vom "Schweiss-Badetuch" abgebissen und dem Balljungen gegeben...Macht er das auch öfters inzwischen?
  • Max Dick 12.07.2019 08:50
    Highlight Highlight Der langsame Court ist schon etwas beunruhigend - denn das war bei Duellen zwischen den beiden schon häufig entscheidend.
    • Allion88 12.07.2019 12:26
      Highlight Highlight Die frage ist auch warum das so ist.
      Unterdessen sind die beläge extrem gleich und es gibt nur noch grundlinien duelle. Die abwechslung und das anpassen müssen machts doch spannend
  • Team Insomnia 12.07.2019 08:45
    Highlight Highlight Bin mit 250.- auf Sieg Nadal😎.
    • wasps 12.07.2019 11:33
      Highlight Highlight 1000 auf Roger.
  • Glenn Quagmire 12.07.2019 08:45
    Highlight Highlight Come on Roger!
  • bokl 12.07.2019 07:59
    Highlight Highlight Eigentlich gibt es nur einen Punkt. Darauf achten drei Sätze zu gewinnen ;).
    • Ich hol jetzt das Schwein 12.07.2019 08:30
      Highlight Highlight Gruss vom Phrasenschwein...
  • Eric Lang 12.07.2019 07:55
    Highlight Highlight Ich würde sagen, der Trick ist möglichst lange im Spiel zu bleiben, ohne von Nadal gebreakt zu werden.
    Verliert RF den ersten Satz, ist das Ding so gut wie gelaufen.
    • Peter R. 12.07.2019 09:43
      Highlight Highlight Wenn Federer den ersten Satz verliert, heisst das noch nichts für den Ausgang des Match. Es gibt 5 Sätze maximal.
  • Mia_san_mia 12.07.2019 07:53
    Highlight Highlight Ich freue mich extrem auf dieses Spiel. Ich hoffe dass Federer gewinnt, aber hauptsache es wird ein geiles Spiel.
    • Ohniznachtisbett 12.07.2019 10:10
      Highlight Highlight Nein, wenn Federer gewinnt kann es meinetwegen ein langweiliges Spiel werden wie gegen Berrettini. Eigentlich "hasse" ich solche Spiele wie heute, weil mein Nervenkostüm nicht für solche Dinge gemacht ist. Weiss nicht, ob ich nochmals sowas wie Australien 2017 überlebe ;)
  • wasps 12.07.2019 07:43
    Highlight Highlight Ich glaube, es wird für Roger einfacher, als erwartet. Nadal hatte Gegner, die ihre Chancen nicht nutzten. Sorry, aber wer den Match gegen Querrey gesehen hat... Nadal hatte einfaches Spiel. Kein Vergleich zu Nishikori. Roger gewinnt in drei Sätzen!
    • Max Dick 12.07.2019 09:26
      Highlight Highlight Man ist immer so gut wie es der Gegner zulässt ;)
    • wasps 12.07.2019 09:46
      Highlight Highlight Das stimmt. Gilt aber für beide Spieler auf dem Platz :-)
  • Pablo Escobar 12.07.2019 07:40
    Highlight Highlight Hoffentlich liest Federer diesen Artikel! Dann kann nichts mehr schief gehen.
    • Capodituttiicapi 12.07.2019 09:04
      Highlight Highlight Er hat ja die Watson-App!

Federer-Coach Lüthi: «Nadal in Paris ist für Roger die ultimative Herausforderung»

Zum 39. Mal duellieren sich heute die Tennis-Giganten Roger Federer und Rafael Nadal. Im Halbfinal «seiner» French Open (ab 12.50 Uhr im watson-Liveticker) ist der Spanier der Favorit. Aber Federers Trainer Severin Lüthi weiss, dass sein Schützling alles für eine Überraschung mitbringt.

Roger Federer wirkt vor dem Halbfinal gegen Nadal extrem entspannt, teilen Sie diesen Eindruck?Severin Lüthi: Ja, diese Lockerheit ist eine der grossen Stärken von Roger. Ich sage nicht, dass er das auf Knopfdruck kann, aber er schafft es sehr gut, sich wieder auf die Sache zu konzentrieren. Vielleicht ist er noch etwas lockerer, weil er nun schon ein gutes Turnier gespielt hat und in den Halbfinals steht, das ist klar. Bei Roger besteht auch nicht die Gefahr, dass er sich damit nun …

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