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Griechischer Cup wird nach Spielabbruch wegen Saloniki-Fans nicht mehr ausgespielt



Nach dem Spielabbruch im Hinspiel des griechischen Cup-Halbfinals zwischen PAOK Saloniki und Olympiakos Piräus entschied die Regierung, den Wettbewerb abzubrechen. Die ausstehenden Spiele würden nicht mehr ausgetragen, gab die Regierungssprecherin Olga Gerovasili im Radio bekannt.

Nein, gewundert, warum der Cup-Halbfinal zwischen PAOK Saloniki und Olympiakos Piräus abgebrochen wurde, hat sich am Ende niemand. Denn in der 90. Minute war plötzlich die Hölle los. Nach einer ihrer Ansicht nach ungerechtfertigten Roten Karte warfen PAOK-Hooligans mehrere brennende Feuerwerkskörper aufs Spielfeld. Der Schiedsrichter schickte die beiden Mannschaften – Pajtim Kasami sass nur auf der Ersatzbank – daraufhin beim Stand von 1:2 vorzeitig in die Kabinen.

Anschliessend stürmten Hooligans das Spielfeld und es kam zu Zusammenstössen mit der Polizei, die mehr als eine Stunde dauerten. Auch ausserhalb der Arena von PAOK im Stadtteil Toumba kam es zu Ausschreitungen. Dutzende Personen seien festgenommen worden, berichtete das griechische Staatsradio am Donnerstagmorgen.

Die Gewaltausbrüche in Saloniki sorgten innerhalb eines Jahres für den dritten Spielabbruch oder Spielabsage, bei dem der im Rest des Landes verhasste Branchenleader Olympiakos Piräus beteiligt war. PAOK drohen nun harte Sanktionen, darunter auch mindestens zwei Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Klub hat sich mittlerweile aus dem Cup zurückgezogen. (pre)

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