Sport
Schaun mer mal

Der Antipath des Tages: Corey Perry klaut seinem Gegner mit viel Geduld den Stock – und lässt ihn dann sehr dumm dastehen

Der Antipath des Tages: Corey Perry klaut seinem Gegner mit viel Geduld den Stock – und lässt ihn dann sehr dumm dastehen

20.05.2015, 14:1620.05.2015, 14:22

Anaheims Corey Perry ist in der NHL nicht gerade als Unschuldslamm bekannt. Im zweiten Playoff-Halbfinalspiel gegen die Chicago Blackhawks (2:3 n.V.) schlägt der umtriebene Provokateur wieder einmal zu: Während eines Spielunterbruchs schnappt er sich Marián Hossas Stock und will diesen partout nicht mehr loslassen. Hossa nimmt's erstmal gelassen und beendet seine Diskussion, fordert dann aber doch sein Eigentum zurück. Als er den Stock dabei kurz loslässt, lässt Perry diesen ohne mit der Wimper zu zucken frech auf den Boden fallen, ehe er sich grinsend abwendet. Darauf hat er offensichtlich nur gewartet, dieser Schelm. (twu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«… aus der Tiefe des Raumes kommt Roman Josi»
Die Schweizer sind mit Schablonen-Hockey international wieder erstklassig geworden. Roman Josi kann nun dafür sorgen, dass sie ohne Schablone Weltmeister werden. Der erste Test, ob das funktionieren kann, folgt mit dem letzten Gruppenspiel gegen Finnland.
Im Herbst 1997 wird Ralph Krueger Nationaltrainer und rasch ist die Schweiz erstmals seit den 1950er Jahren international wieder respektiert. Aber noch nicht gefürchtet. Es fehlt an Tempo, Talent und NHL-Titanen. Also führt er den Calvinismus im Hockey ein und erfindet das Spiel mit Schablone, um fehlendes Talent zu kompensieren. Der Calvinismus steht hier sinnbildlich für eine strenge, disziplinierte und pflichtbewusste Spielweise, bei der harte Arbeit, Ordnung und Selbstkontrolle wichtiger sind als blosses Talent oder Genialität. Die ultradefensive Stabilität erlaubt erste sensationelle Resultate. Der erste Sieg über Russland bei einem Titelturnier (1998) oder der Triumph über die kanadischen NHL-Profis in Turin (2006). Aber ein Titelanwärter ist die Schweiz noch nicht.
Zur Story