Sport
Schaun mer mal

NBA: LeBron James liefert Assist zu eigenem Alley-Oop-Monsterdunk

Einer gegen alle! LeBron James liefert Assist zu eigenem Alley-Oop-Monsterdunk

07.06.2018, 09:5507.06.2018, 10:20
James' Assist für den eigenen Monsterdunk!Video: streamable

LeBron James gilt mittlerweile als bester Basketballer aller Zeiten, in diesen Playoffs spielt er schlicht überragend. Der «King» steht zum achten Mal in Serie im NBA-Final und trotzdem wird es nichts mit dem vierten Titel. Sein Dilemma: James ist zwar besser als alle anderen, alleine kann er es aber auch nicht richten. 0:3 liegt er mit seinen Cleveland Cavaliers in der Final-Serie gegen die Golden State Warriors zurück.

Zwei Szenen stehen exemplarisch für LeBrons Machtlosigkeit:

  1. Sagenhafte 51 Punkte skort James in Spiel eins. Doch am Ende muss er machtlos zuschauen, wie Teamkollege J.R. Smith Sekunden vor Schluss beim Stand von 107:107 meint, dass die Cavs führen und die Zeit runterlaufen lässt, statt aufs Tempo und den siegbringenden Korb zu drücken.
  2. Noch nicht einmal drei Minuten sind in Spiel drei gespielt, als James ein Zeichen setzt. Weil er keine Anspielstation findet, legt er sich den Ball via Brett selbst vor und schliesst dann mit einem krachenden Dunk ab. Ein Weckruf an sein Team! Doch seine Kollegen verstehen ihn nicht, die Cavs verlieren 102:110 und somit mit dem Rücken zur Wand.
Der fatale Fehler von Smith in Spiel eins.Video: streamable

Kein Wunder machen Gerüchte die Runde, dass James in der Nacht auf Samstag seine letzte Partie für die Cavaliers bestreiten könnte. Der 33-Jährige kann nach dieser Saison vorzeitig aus seinem noch laufenden Vertrag aussteigen und seinen Transferwert testen. Insider rechnen damit, dass James eingesehen hat, dass es an der Zeit für ihn ist, ein anderes Team zu suchen. Eines, bei dem er ausreichend Unterstützung findet, um die Golden State Warriors zu schlagen und endlich seinen vierten NBA-Titel zu holen. (pre/sda)

Die besten NBA-Punktesammler aller Zeiten

1 / 34
Die besten NBA-Punktesammler der Geschichte

Die besten NBA-Punktesammler der Geschichte. Stand: 30. April 2026.

quelle: keystone / brian spurlock
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Fall Haas» – zehn Spielsperren wären vertretbar, aber nicht zwingend
Biel fordert in einem Rekurs eine Verschärfung von fünf auf zehn Spielsperren gegen Ajoies Daniel Carr. Ein Überblick über die Hockey-Gerichtspraxis zeigt: Eine Erhöhung wäre angemessen, eine Verdoppelung von fünf auf zehn Sperren vertretbar, aber nicht zwingend erforderlich.
Ajoes kanadischer Stürmer Daniel Carr hat zum Abschluss eines heftigen Faustkampfes Biels Captain Gaëtan Haas einen brutalen Schlag gegen den Kopf versetzt. Erschwerend ist, dass er diesen letzten Schlag gegen den bereits wehrlos auf dem Eis knienden Kontrahenten geführt hat («Sucker Punch»). Ein solcher Schlag verstösst auch gegen die ungeschriebenen Gesetze des Hockeys. Die Schiedsrichter haben Daniel Carr mit insgesamt 50 Minuten bestraft: 5 plus 20 Minuten wegen des Faustkampfes, 5 plus 20 Minuten wegen des Schlages gegen den Kopf. Der Hockey-Einzelrichter hat in erster Instanz fünf Spielsperren verhängt. Biel fordert nun in einem Rekursverfahren zehn Spielsperren.
Zur Story