Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Max Heinzer holt in Vancouver seinen neunten Weltcupsieg. archivBild: Ivan Sekretarev/AP/KEYSTONE

Fechter Max Heinzer fehlt nach dem Weltcup-Sieg zum Weinen die Kraft

19.02.17, 07:34 19.02.17, 11:32


Der Schwyzer Degenfechter Max Heinzer feiert in Vancouver seinen 9. Weltcupsieg. Im Final setzte er sich 14:13 gegen den Kubaner Yunior Reytor Venet durch, nachdem er elf Sekunden vor Schluss noch im Rückstand gelegen hatte.

«Es ist mega schön», freute sich Heinzer. «Vor allem, weil es so ein Hitchcock-Final war.» Zweiter sei auch schön, aber Erster bedeute so viel mehr.

«Ich könnte weinen», meinte der 29-Jährige aus Küssnacht gleich nach dem letzten Gefecht. «Aber im Moment bin ich zu erschöpft dazu.»

Auf dem Weg in den Final war der Schwyzer sehr überzeugend aufgetreten. Im Halbfinal gegen den Weltranglisten-Zweiten Yannick Borel bedeutete ein Zwischenspurt vom 8:7 zum 12:7 die Vorentscheidung, von der sich der französische Team-Olympiasieger von Rio 2016 nicht mehr erholte. Im Sechzehntelfinal hatte Heinzer auch seinem Teamkollegen Peer Borsky mit 15:10 das Nachsehen gegeben.

Borsky war als 22. dennoch der zweitbeste Schweizer. Benjamin Steffen scheiterte bereits in der 1. Hauptrunde am Argentinier Alessandro Taccani.(sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

SFV-Präsident Peter Gilliéron zu Doppelbürger-Diskussion: «Man kann Liebe nie befehlen»

Alex Miescher, Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbandes, hat mit seinen Aussagen, dass die Schweiz künftig keine Doppelbürger mehr in der Nationalmannschaft will, für Chaos gesorgt. Verbands-Präsident Peter Gilléron entschuldigt sich nun für seine Aussagen. Im Interview erklärt er, wie der Verband wirklich zum Thema steht:

Kannten Sie den Inhalt von Alex Mieschers Interview vor der Publikation?Peter Gilliéron: Nachdem das Interview autorisiert worden ist, konnte ich noch kurz drüber lesen.

Haben Sie mit dem Gedanken gespielt, die Publikation zu verhindern?Nein, das hätte auch nichts gebracht. Es wäre wohl auch sehr schwierig geworden. Hätte ich eingegriffen, wären die Folgen wohl auch nicht überall goutiert worden.

Hätten Sie die Publikation verhindert, wenn Sie früher Kenntnis gehabt hätten?Auch wenn die Frage …

Artikel lesen