Sport
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Schweizer Cup, Viertelfinal

Sion – Basel 6:5 (1:0, 2:2) nP

Lugano – Köniz 2:0 (0:0, 0:0) nV

Le joueur balois Breel Embolo montre sa deception apres la rencontre de 1/4 de finale de la Coupe Suisse de football entre le FC Sion et le FC Bale 1893 ce dimanche 13 decembre 2015 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Frust für Breel Embolo: Nach der Niederlage in Sion wird es wieder nichts mit dem ersten Cupsieg.
Bild: KEYSTONE

Breel, warum guckst du so traurig? Ach so, wieder gegen Sion verloren – ist halt Cup, gell?

Cup-Drama im Stade de Tourbillon: Titelverteidiger Sion verspielt eine 2:0-Führung gegen Meister Basel und behält im Penaltyschiessen doch die Oberhand. Lugano mit Mühe gegen Köniz weiter.



Das sind die Cup-Halbfinals

Luzern – Lugano
Sion – Zürich
Spieldaten: 2. und 3. März 2016​

Sion – Basel 6:5 nP

>>> Hier gibt es die Highlights der Partie zum Nachlesen im Liveticker

– Der FC Sion verdiente sich den 20. Einzug in den Halbfinal des Schweizer Cup, obwohl er in der Schlussphase der regulären Spielzeit noch einen 2:0-Vorsprung verspielt hatte. Im Penaltyschiessen verwertete Pa Modou den entscheidenden Versuch gegen Basels Goalie Nummer 3, den 21-jährigen Mirko Salvi. Von den Sittenern verschoss nur Reto Ziegler, bei Basel scheiterten Birkir Bjarnason und Samuel.

– Zuvor schien Sion lange Zeit völlig problemlos Richtung Halbfinals zu marschieren. Dank Toren von Pa Modou und Ebenezer Assifuah führten die Walliser 2:0 und hielten den FC Basel unter Kontrolle. Doch zum wiederholten Mal in dieser Saison bewies der Serienmeister, dass er sich auch ohne zu brillieren aus brenzligen Situationen befreien kann. In der 79. Minute landete ein Freistoss von Elneny mit etwas Glück im Tor.

– In der Folge drückte der FCB mit Vehemenz auf den Ausgleich. Die weiten Bälle der Gäste und die Belagerung des Sittener Strafraums zahlten sich aus, weil Schiedsrichter Stephan Klossner nach einem Zweikampf zwischen Léo Lacroix und Breel Embolo in der 89. Minute auf Penalty entschied. Janko verwertete diesen souverän. In der Verlängerung hatten die Basler die beste Möglichkeit, als der Sittener Carlitos in der 114. Minute fast ins eigene Tor traf.

L’entraineur du FC Sion Didier Tholot, gauche, celebre sa joie avec le le joueur valaisan Jagne Pa Modou, droite, lors de la rencontre de 1/4 de finale de la Coupe Suisse de football entre le FC Sion et le FC Bale 1893 ce dimanche 13 decembre 2015 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Was für eine Woche: Sion-Trainer Didier Tholot jubelt mit Jagne Pa Modou.
Bild: KEYSTONE

Lugano – Köniz 2:0 nV

– Mit sehr viel Mühe konnte der FC Lugano eine Sensation im Schweizer Cup abwenden. Die Tessiner bezwangen im Viertelfinal das drittklassige Köniz 2:0 nach Verlängerung. Das vorentscheidende 1:0 von Domen Crnigoj fiel erst nach 110 Minuten.

– Erst in der Verlängerung kamen die hochfavorisierten Tessiner zu einer ganzen Reihe erstklassiger Chancen, mit denen sie in Führung gehen und sich absetzen hätten müssen. Den Unterschied machten schliesslich zwei schöne Einzelleistungen aus, die erste von Domen Crnigoj vorgeführt, die zweite vom eingewechselten Anastasios Donis nach 116 Minuten.

«Wir wurden hier für eine sehr gute Leistung nicht belohnt. Auf jeden Fall können wir aber darauf aufbauen für die Meisterschaft.»

Köniz-Trainer Bernard Pulver

– Zu den besten Spielern der Berner gehörten die in der Super League erprobten Miguel Portillo und Jiri Koubsky, die die Innenverteidigung bilden. Sie hielten die Defensive so gut zusammen, dass die Luganesi kaum je Lücken und Räume fanden. So entwickelte sich die längste Zeit ein wenig spektakuläres Spiel. (dux/si)

Luganos Domen Crnigoj, Mitte, feiert den Treffer zum 1-0 im Schweizer Fussball Cup Viertelfinal Spiel zwischen dem FC Lugano (Super League) und dem FC Koeniz (Promotion League), am Sonntag, 13. Dezember 2015, im Cornaredo Stadion in Lugano.  (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Domen Crnigoj erlöst den FC Lugano in der 110. Minute und lässt sich von seiner Mannschaft feiern.
Bild: TI-PRESS

Die Telegramme

Sion - Basel 6:5 (1:0, 2:2) nP
SR Klossner.
Tore: 37. Pa Modou (Lacroix) 1:0. 66. Assifuah (Kouassi) 2:0. 79. Elneny 2:1. 89. Janko (Foulpenalty) 2:2.
Penaltyschiessen: Elneny 0:1, Bia 1:1; Janko 1:2, Ziegler verschiesst (Latte); Bjarnason verschiesst, Salatic 2:2; Samuel verschiesst (Latte), Carlitos 3:2; Callà 3:3, Pa Modou 4:3.
Sion: Vanins; Zverotic, Lacroix, Ziegler, Pa Modou; Kouassi, Salatic; Follonier (84. Adao), Fernandes, Carlitos; Assifuah (77. Bia).
Basel: Salvi; Xhaka (34. Samuel), Lang, Suchy, Safari; Elneny, Zuffi (72. Callà); Embolo, Delgado (69. Albian Ajeti), Bjarnason; Janko.
Bemerkungen: Sion ohne Ndoye, Rüfli (gesperrt), Konaté, Zeman, Karlen und Mboyo (alle verletzt). Basel ohne Vaclik, Vailati, Degen, Hoegh, Akanji und Gashi (verletzt). Verwarnungen: 33. Delgado (Foul). 50. Lang (Unsportlichkeit). 54. Samuel (Foul). 54. Salatic (Reklamieren). 68. Kouassi (Foul). 78. Bjarnason (Reklamieren). 84. Adao (Foul). 91. Elneny (Foul). 96. Safari (Foul). 113. Lacroix (Reklamieren). 116. Fernandes (Foul). 120 Janko (Unsportlichkeit)

Lugano - Köniz 2:0 (0:0, 0:0) nV
1849 Zuschauer. - SR Pache.
Tore: 110. Crnigoj 1:0. 116. Donis 2:0.Lugano: Valentini; Veseli, Datkovic, Urbano, Jozinovic; Crnigoj, Rey, Sabbatini; Culina (96. Josipovic), Rossini (60. Donis), Bottani (54. Tosetti).Köniz: Moser; Pfründer, Portillo, Koubsky, Carrasco; Balvis (46. Colic), Rebronja; Cigic (104. Mallia), Schubert, Wellington (90. Kisa); Osmani.
Bemerkungen: Lugano ohne Djuric, Piccinocchi (verletzt), Markaj, Milosavljevic und Susnjar (nicht im Aufgebot). Köniz ohne Miani (gesperrt), Tugal, Demolli und Schindler (verletzt). Verwarnungen: 20. Crnigoj (Foul), 28. Schubert (Foul), 49. Colic (Foul), 67. Urbano (Foul), 71. Rebronja (Foul).

David gegen Goliath: Das sind die grössten Sensationen im Schweizer Cup

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