Sport
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Schweizer Cup, 1. Hauptrunde

Baden – St.Gallen 0:3 (0:1)

Breitenrain – Thun 2:3 (0:0)

CS Italien Genf – Basel 0:4 (0:2)

Vedeggio – GC 0:2 (0:1)

Eschenbach LU – Winterthur 1:3 (0:1)

Muri – Wohlen 0:3 (0:2)

YF Juventus – Lausanne 1:3 (1:1)

23.08.2014; Bern; Fussball Cup - FC Breitenrain - FC Thun; Sportplatz Spitelacker Uebersicht (Andreas Meier/freshfocus

Die Zuschauer in Breitenrain erlebten um ein Haar eine grosse Sensation. Bild: Andreas Meier/freshfocus

Schweizer Cup, 1. Hauptrunde

Thun entgeht Blamage in der Nachspielzeit – St.Gallen, GC und Basel mühe- und glanzlos

St.Gallen und Basel stehen mühelos in der 2. Hauptrunde des Schweizer Cups. Am Rand des Ausscheidens stand dagegen Thun, das beim zwei Ligen tiefer spielenden Breitenrain erst in der 90. Minute ausgleichen konnte.



Auf dem Stadtberner Quartier-Fussballplatz Spitalacker lag eine Sensation in der Luft. 90 Minuten waren bereits vorbei, als Breitenrain vor knapp 2500 Zuschauern gegen das praktisch in Bestbesetzung angetretene Thun noch immer 2:1 führte. Dann aber sorgten Doppeltorschütze Alexander Gonzalez und Nelson Ferreira mit einem Doppelschlag in der Nachspielzeit doch noch für die Wende und den äusserst glückhaften Sieg der Berner Oberländer. 

Der Sieg des Unterklassigen wäre keineswegs gestohlen gewesen. Thun, in der Meisterschaft nach sechs Runden hinter Basel und Zürich im sehr guten 3. Rang klassiert, tat sich sehr schwer und verlor zudem nach knapp 40 Minuten Christian Schneuwly wegen einer Knieverletzung. Nach der Pause ging der Underdog durch einen Handspenalty von Kastriot Sheholli (57./ex-Biel) und einen Weitschuss von Adan Rebronja (77./ex-Wohlen) zweimal in Führung. Am Ende fehlten nur zwei Minuten bis zum ersten Erstrunden-Out eines Super-Ligisten im Cup seit zwei Jahren. 

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Hier trifft Gonzalez zum Ausgleich in der 92. Minute. Gif: SRF

Überragend war auch die Leistung des Superligisten aus St. Gallen nicht, aber gegen die Aargauer lässt der FCSG nichts anbrennen. Das Team aus der vierthöchsten Liga hatte schlicht die Mittel nicht, um den haushohen Favoriten zu gefährden. Karanovic (22.), Aratore (70.) und Bunjaku (77.) sorgten für die Entscheidung.

Der Badener Marvin Spielmann, rechts, gegen den St. Galler Marco Mathys, links, beim Fussballcup 1/32 Finalspiel zwischen dem FC Baden gegen den FC St. Gallen in Baden am Samstag, 23. August 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

St.Gallen setzt sich mühelos durch. Bild: KEYSTONE

Schweizer Meister Basel bekundete in Genf gegen den Zweitligisten CS Italien keine Probleme. Ohne zahlreiche Stammkräfte angetreten, gewann der FCB mit 4:0. Delgado, Embolo, Frei und Gashi erzielten die Tore. 2650 Zuschauer verfolgten das Klub-Highlight für den Genfer Quartierverein, der für diese Partie extra nach Meyrin ausgewichen war. (fox/si)

Le joueur du Basel Breel Embolo inscrit le 0:2, lors de la rencontre de football des 32e de finale de la Coupe de Suisse entre CS Italien et le FC Basel, ce samedi 23 aout 2014 au stade des Arberes a Meyrin. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Breel Embolo trifft zum 2:0 für Basel. Bild: KEYSTONE

Mit den Grasshoppers hielt sich auch der vierte Super-League-Klub, der am ersten Tag der 1. Cup-Runde im Einsatz stand, schadlos. Die Zürcher besiegten den Tessiner Zweitligisten Vedeggio dank zwei Toren von Munas Dabbur (29./47.) mit 2:0. 

Challenge-League-Klubs ebenfalls schadlos 

Auch alle anderen Oberklassigen erreichten die zweite Hauptrunde, unter anderen die acht Challenge-League-Vertreter Biel, Winterthur, Lugano, Wohlen, Le Mont, Lausanne-Sport, Chiasso und Wil. Den höchsten Sieg des Tages feierten die Black Stars Basel (1.) mit einem 8:0 im Derby gegen Pratteln (2.) - und dies obwohl sie eine Stunde lang mit einem Spieler weniger auskommen mussten. Der Zürcher Drittligist Veltheim Winterthur scheiterte gegen Henau (2.) erst in der Verlängerung (2:3). (si) 

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