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ABD0094_20191026 - SÖLDEN - ÖSTERREICH: v.l. Mikaela Shiffrin (USA, 2. Platz), Alice Robinson (NZL, 1. Platz), Tessa Worley (FRA, 3. Platz) am Samstag, 26. Oktober 2019, bei der Siegerpräsentation im Riesentorlauf der Damen am Rettenbachferner in Sölden. - FOTO: APA/EXPA/JOHANN GRODER

Neue Siegerin: Robinson gewinnt vor Dominatorin Shiffrin (links) und Worley (rechts). Bild: APA

17-jährige Robinson bezwingt Shiffrin in Sölden – zwei Schweizerinnen in Top 10

Seriensiegerin Mikaela Shiffrin glückt der Auftakt in die Weltcup-Saison 2019/20 nicht optimal. Der Sieg geht an die erst 17-jährige Neuseeländerin Alice Robinson. Lara Gut-Behrami wird als beste Schweizerin Achte.



Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen.

Mitte März beim Weltcup-Finale in Soldeu war Alice Robinson in ihrem damals erst zehnten Weltcuprennen sensationell Zweite geworden. Geschlagen nur von Mikaela Shiffrin, die in Andorra zu ihrem 17. und letzten Saisontriumph gelangte. Nun sollte auch der Saisonauftakt auf dem Rettenbach-Gletscher oberhalb Söldens gleich wieder zu einem Duell dieser zwei Athletinnen werden.

Nach dem ersten Lauf lag Shiffrin zwar noch um 0,14 Sekunden vorne. Doch am Ende wurde es nichts mit dem 61. Weltcupsieg für die 24-jährige Amerikanerin. Es war vielmehr die Junioren-Weltmeisterin Robinson, die mit einer weiteren beherzten Fahrt ihren ersten Sieg auf oberster Stufe sicherstellte. Sechs Hundertstel entschieden zugunsten der sechs Jahre jüngeren Neuseeländerin.

«I'm shocked! Super happy, super excited!»

Alice Robinson srf

Dritte wurde die Vorjahressiegerin Tessa Worley aus Frankreich (0,36 zurück). Der slowakischen Riesenslalom-Weltmeisterin Petra Vlhova blieb nur der 14. Rang.

Von den acht gestarteten Schweizerinnen erreichten vier den zweiten Lauf. Am besten schnitt Lara Gut-Behrami ab, die mit 1,46 Sekunden Rückstand den 8. Rang belegte. Auf dieser Leistung könne sie aufbauen, nachdem sie in den letzten zwei Jahren im Riesenslalom Mühe gehabt habe, sagte die 28-jährige Tessinerin danach gegenüber SRF.

Switzerland's Lara Gut-Behrami competes during an alpine ski, women's World Cup giant slalom in Soelden, Austria, Saturday, Oct. 26, 2019. (AP Photo/Alessandro Trovati)

Beste Schweizerin: Lara Gut-Behrami. Bild: AP

Für Gut-Behrami war es die beste Platzierung in einem Riesenslalom seit dem 24. Januar 2017. Damals war sie im italienischen Kronplatz Vierte geworden.

Dämpfer für Holdener

Zufrieden durfte auch Michelle Gisin sein. Die Engelbergerin, die die letzte Saison wegen einer Knieverletzung vorzeitig hatte beenden müssen, zeigte zwei sehr solide Läufe. Als Neunte erreichte sie bei ihrem Comeback mit Abstand ihre beste Klassierung überhaupt in einem Riesenslalom. Im Vorjahr hatte Gisin ebenfalls in Sölden den 15. Rang erreicht.

ABD0018_20191026 - SÖLDEN - ÖSTERREICH: Wendy Holdener (SUI) am Samstag, 26. Oktober 2019, während dem 1. Durchgang im Riesentorlauf der Damen am Rettenbachferner in Sölden. - FOTO: APA/EXPA/JOHANN GRODER

Holdener in der österreichischen Bergwelt. Bild: APA

Für Wendy Holdener – in der letzten Saison mit fünf Top-10-Platzierungen die klar beste Swiss-Ski-Riesenslalomfahrerin – setzte es in Sölden einen Rückschlag ab. Die Schwyzerin, beim Gletscher-Auftakt nach halbem Pensum mit über zwei Sekunden Rückstand nur 14., fand auch im Finaldurchgang zwischen den Toren nicht das richtige Timing und büsste so gar noch eine Position ein. Andrea Ellenberger gelang mit dem 16. Rang ein gutes Rennen. Die WM-Zehnte aus Nidwalden war im Weltcup erst einmal besser klassiert. (bal/ram/sda)

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