Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Männer-Slalom in Kitzbühel

1. Daniel Yule (SUI) 1:41.50

2. Marco Schwarz (AUT) +0.12

3. Clement Noel (FRA) +0.37

9. Reto Schmidiger (SUI) +0.79

11. Ramon Zenhäusern (SUI) +0.93

Out: Tanguy Nef (SUI)

ABD0190_20200126 - KITZBÜHEL - ÖSTERREICH: Daniel Yule (SUI/1. Platz) am Sonntag, 26. Jänner 2020, während der Siegerehrung nach dem 2. Durchgang im Slalom der Herren am Ganslernhang in Kitzbühel. - FOTO: APA/GEORG HOCHMUTH

Daniel Yule feiert im Slalom-Monat Januar bereits seinen dritten Sieg. Bild: APA/APA

Yule besiegt Schweizer Slalom-Fluch in Kitzbühel: «Das ist das Highlight schlechthin»



Der seit 1968 anhaltende Schweizer Siegbann im Weltcup-Slalom von Kitzbühel ist gebrochen. Daniel Yule triumphierte zwölf Hundertstel vor dem Österreicher Marco Schwarz und 37 Hundertstel vor dem französischen Vorjahressieger Clément Noël, der das Double Wengen/Kitzbühel im Gegensatz zum Vorjahr verpasste.

Yule hievte sich am Nachmittag vom 2. Zwischenrang an die Spitze und feierte seinen bereits dritten Sieg im Januar. Der 19-jährige Norweger Lucas Braathen, der nach dem 1. Lauf mit Startnummer 34 sensationell in Führung lag, wurde zeitgleich mit seinem Landsmann Henrik Kristoffersen Vierter.

Die Siegesfahrt von Daniel Yule. Video: SRF

Während Noël das Double Wengen/Kitzbühel im Gegensatz zum Vorjahr knapp verpasste, feierte Yule bereits den dritten Sieg im Januar. «Ein Traum wird wahr. In Kitzbühel zu gewinnen, ist das Highlight schlechthin. Nur die Grössten schaffen es. Ich habe derzeit einen einmaligen Lauf», freute sich Yule im Ziel-Interview der FIS, kurz nachdem die Entscheidung gefallen war.

Daniel Yule:

«Das ist unglaublich! Als Skifahrer schaust du Kitzbühel und hoffst, hier zu gewinnen. Auch wenn es nicht die Abfahrt ist, das ist einfach unglaublich. Das hätte ich nicht im Traum gedacht. Jetzt will ich natürlich auch in Schladming ganz oben stehen.»

Daniel Yule bei Päddy Kälin im Interview. Video: SRF

Zweitbester Schweizer war Reto Schmidiger. Als Neunter schaffte der 27-Jährige sein zweitbestes Weltcup-Resultat nach Platz 8 vor neun Jahren auf der Lenzerheide. Während Tanguy Nef als Halbzeit-Zehnter ausschied, holte der Hergiswiler nach schwierigen Monaten zum dritten Mal in Folge Punkte.

Schmidiger beim SRF im Interview. Video: SRF

Ramon Zenhäusern verpasste zum ersten Mal seit November 2018 die Top 10, ohne ausgefallen zu sein. Bei seinem 11. Platz fehlte dem Walliser nach seiner einwöchigen Skipause nach Wengen das nötige Feingefühl. «Ich spürte den Ski nicht gut und fand den Grip nicht», meinte Zenhäusern im SRF-Interview.

Der erste Lauf hatte noch keine Zäsur gebracht. Im Gegenteil: Nicht weniger als 16 Athleten klassierten sich innerhalb einer Sekunde. Zwischen dem zweitplatzierten Yule und dem Norweger Timon Haugan im 24. Rang lag bloss eine Sekunde. Loïc Meillard verpasste 1,42 Sekunden hinter Braathen den zweiten Durchgang.

Der zuvor einziger Schweizer Sieger im Slalom von Kitzbühel war 1968 Dumeng Giovanoli. (pre/sda)

Der Liveticker:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

Unsere Ski-Stars sind in die Fragenlawine geraten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

5. Januar 2002: Didier Cuche gewinnt in Adelboden überraschend den Riesenslalom am Chuenisbärgli. Im Ziel feiert der Schweizer den Triumph mit einem – noch nie gesehenen – Ski-Salto. Die Fans sind begeistert, der Trick wird zu seinem Markenzeichen. Doch eigentlich war das gar nicht so geplant.

Wenn wir heute Didier Cuche hören, denken wir sofort an seinen Ski-Salto. Immer, wenn ihm eine besonders gute Fahrt gelingt, zeigte der Neuenburger seinen Jubel: Bindung des rechten Skis hinten lösen und dann mit Schwung das Sportgerät in die Höhe wirbeln. Genau so, dass dieses sich um die eigene Achse dreht und dann in Cuches rechter Hand landet.

Entstanden ist der Trick 2002 in Adelboden. Aus Zufall. Cuche näherte sich über die Saison hin dem Sieg im Riesenslalom. Nach einem Rang 17 in …

Artikel lesen
Link zum Artikel