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Frauen-Slalom in Lenzerheide

1. Petra Vlhova (SVK) 1:50.53

2. Frida Hansdotter (SWE) +0.10

3. Wendy Holdener (SUI) +0.52

4. Mélanie Meillard (SUI) +0.71

10. Denise Feierabend (SUI) +2.46

15. Michelle Gisin (SUI) +3.22

19. Aline Danioth (SUI) +3.61

23. Carole Bissig (SUI) +4.66

Out: Elena Stoffel (SUI), Mikaela Shiffrin (USA)

Winner Petra Vlhova of Slovakia, center, poses with second placed Frida Hansdotter of Sweden, left, and third placed Wendy Holdener of Switzerland, right, during the podium ceremony after the second run of the women's Slalom race at the Alpine Skiing FIS Ski World Cup in Lenzerheide, Switzerland, Sunday, January 28, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Nichts ist es für Wendy Holdener (3.) aus dem erstem Slalom-Sieg der Karriere geworden – obwohl Mikaela Shiffrin ausgefallen ist. Bild: KEYSTONE

Holdener kann nicht von Shiffrin-Out profitieren – Vlhova siegt in der Lenzerheide

Mikaela Shiffrin scheidet beim Weltcup-Slalom in der Lenzerheide kurz vor dem Ziel aus. Grosse Profiteurin ist aber nicht Wendy Holdener, sondern die Slowakin Petra Vlhova.



Mikaela Shiffrin blieb ein paar wenige Tore vor dem Ziel auf dem Weg zu einem weiteren sicheren Sieg hängen. Doch nicht Wendy Holdener, die nach dem ersten Durchgang auf Platz 2 gelegen hatte, konnte von diesem Missgeschick profitieren, sondern die Slowakin Petra Vlhova, die eine Zehntelsekunde vor der Schwedin Frida Hansdotter und 0,52 Sekunden vor Holdener siegte. Vlhova hatte schon zum Saison-Auftakt in Levi (vor Shiffrin) gewonnen und holte sich ihren vierten Weltcupsieg.

Ausfälle von Shiffrin sind extrem selten. Letzten Winter gab es dies nur ein einziges Mal. Deshalb war auch zu verstehen, dass Wendy Holdener etwas frustriert war, eine grosse Chance verpasst zu haben. Zum 15. Mal schaffte sie es in einem Slalom aufs Podium, aber auf den ersten Sieg in dieser Disziplin wartet sie halt noch immer. Eine solche Serie gab es erst ein einziges Mal. Der Österreicher Hubert Strolz war einst im Riesenslalom 18 Mal aufs Podium gefahren, ohne auch nur ein einziges Mal zu gewinnen.

Die 19-jährige Mélanie Meillard wurde Vierte und freute sich über diese Platzierung mehr als Holdener über Rang 3. Die Walliserin realisierte damit ihr bisher bestes Ergebnis im Slalom. Ihre bisherige Bestmarke war der 5. Platz, den sie im November in Levi erreicht hatte. Zum Podium fehlten ihr knapp zwei Zehntel.

Nicht weniger als sieben Schweizerinnen hatten sich für den zweiten Lauf qualifizieren können, sechs holten sich schliesslich Punkte. Denise Feierabend wird als drittbeste Schweizerin Zehnte, Michelle Gisin 15., Aline Danioth 19. und Carole Bissig belegt Platz 23. Einzig Elena Stoffel scheidet im zweiten Lauf aus. (pre/sda)

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