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Corinne Suter, la skieuse suisse en action lors d'un entrainement de l'equipe suisse de ski alpin sur le glacier du Theodule a 3'883 metres d'altitude sous le Petit Cervin (Klein Matterhorn) le jeudi 6 aout 2020 a Zermatt. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Speedfahrerinnen konnten bis jetzt nur in Trainings oder vereinzelt in Riesenslaloms antreten. Bild: keystone

Endlich dürfen auch die Frauen Tempo bolzen – Speed-Queen Suter will Kugeln verteidigen

Eine Woche nach den Männern starten in Val d'Isère auch die Frauen verspätet in ihre Speed-Saison. Zwei Abfahrten am Freitag und Samstag sowie der Super-G am Sonntag stehen auf dem Programm.



Die Titelverteidigerin

Corinne Suter war im vergangenen Winter ein Muster an Konstanz auf höchstem Niveau und sicherte sich sowohl in Abfahrt wie Super-G die kleine Kristallkugel. Siebenmal stand die 26-jährige Schwyzerin auf dem Podest, zweimal triumphierte sie: im Januar in der Abfahrt in Zauchensee und im Februar im Super-G in Garmisch-Partenkirchen. In 14 Speed-Rennen war Suter nur in den zwei Abfahrten von Bansko ausserhalb der Top 6 klassiert.

Die weiteren Schweizerinnen

Lara Gut-Behrami war in der letzten Saison zwar etwas weniger konstant als ihre Teamkollegin, doch ebenfalls zweimal siegreich. Die Tessinerin triumphierte Ende Februar in Crans-Montana gleich in beiden Abfahrten, jeweils vor Corinne Suter.

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Einen Podestplatz (im Parallel-Rennen von Lech-Zürs) hat Lara Gut-Behrami diesen Winter schon auf dem Konto. Bild: keystone

Hingegen der dritte Schweizer Trumpf, Michelle Gisin, erlebte einen enttäuschenden Speed-Winter, mit nur je einer Top-10-Platzierung in Abfahrt und Super-G. Doch nach glänzendem Saison-Auftakt in den technischen Disziplinen ist der Obwaldnerin auch auf den langen Ski wieder einiges zuzutrauen.

Schweizer Startplätze

Cheftrainer Beat Tschuor kann im Speed-Bereich aus dem Vollen schöpfen. Swiss-Ski stehen in der Abfahrt zehn und im Super-G neun Startplätze zur Verfügung. Suter, Gut-Behrami, Gisin, Joana Hählen, Priska Nufer, Jasmine Flury und Rahel Kopp sind für alle drei Rennen in Val d'Isère gesetzt. Den Super-G werden zudem Jasmina Suter und Luana Flütsch bestreiten.

Auf einen der drei noch freien Startplätze zu den Abfahrten dürfen – je nach Leistungen in den Trainings in Savoyen – Jasmina Suter, Luana Flütsch, Katja Grossmann, Noémie Kolly, Juliana Suter und Stephanie Jenal hoffen. Über einen Einsatz von Wendy Holdener, der es zuletzt in den zwei Riesenslaloms in Courchevel nicht nach Wunsch lief, wird kurzfristig entschieden.

Switzerland's Wendy Holdener speeds down the course during an alpine ski, women's World Cup giant slalom in Courchevel, France, Saturday, Dec. 12, 2020. (AP Photo/Marco Trovati)

Erlebt einen schwierigen Saisonstart: Wendy Holdener. Bild: keystone

Internationale Konkurrenz

Die neben Corinne Suter und Gut-Behrami stärkste Speed-Fahrerin war in der Saison 2019/20 die Italienerin Federica Brignone. In der Abfahrt brillierte zudem die Tschechin Ester Ledecka, im Super-G die Österreicherinnen, angeführt von Nicole Schmidhofer, Stephanie Venier und Nina Ortlieb.

epa08883658 Mikaela Shiffrin of the US celebrates winning the Women's Giant Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Courchevel, France, 14 December 2020.  EPA/SEBASTIEN NOGIER

Mikaela Shiffrin will diese Saison nicht viele Speed-Rennen fahren. Bild: keystone

Stark fuhr bis zu ihrem vorzeitigen Saisonende auch Mikaela Shiffrin. In diesem Winter will sich die Amerikanerin vor allem auf die technischen Disziplinen konzentrieren. (abu/sda)

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