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Dreifacher Österreicher-Sieg

«Drecksrennen!» Schweizer Abfahrer wettern nach Kurz-Einsatz in Garmisch

Wenn Österreich in einer Weltcup-Abfahrt einen Dreifachsieg feiert, dann ist das ohnehin ein mieser Tag für die Ski-Schweiz. Wenn er dann aber auch noch in einem Rennen wie heute zustande kommt, halten die Fahrer ihre Kritik nicht zurück.



» Hier geht's zum Rennbericht

Hartnäckiger Nebel sorgte dafür, dass die Strecke drastisch verkürzt werden musste. Nach der Sprint-Abfahrt in Kitzbühel war die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen bereits die zweite dieses Winters, bei der die Cracks einen Kurz-Einsatz hatten. Bei den geschlagenen Schweizern – Défago war als Neunter der Beste – sorgte dies für grossen Ärger.

Didier Défago (9.)

Didier Defago of Switzerland
 reacts in the finish area after his run during the men's Alpine Skiing World Cup downhill race in Garmisch-Partenkirchen February 28, 2015.        REUTERS/Michaela Rehle (GERMANY  - Tags: SPORT SKIING)

Bild: MICHAELA REHLE/REUTERS

«Ich habe keine Lust, für diese Art Rennen Werbung zu machen. Die FIS muss sich langsam entscheiden, wohin sie gehen will mit dem Abfahrtssport!»

Carlo Janka (23.)

epa04641883 Carlo Janka of Switzerland reacts in the finish area during the Men's Downhill race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Garmisch-Partenkirchen, Germany, 28 February 2015.  EPA/STEPHAN JANSEN

Bild: EPA/DPA

«Eigentlich mag ich mich zu solchen ‹Drecksrennen› nicht mehr äussern. Ich selber habe es einmal mehr beim Start verhauen. Für mich war es ein Tag zum Vergessen.»

Beat Feuz (27.)

GARMISCH-PARTENKIRCHEN, GERMANY - FEBRUARY 28: (FRANCE OUT) Beat Feuz of Switzerland competes during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Downhill on February 28, 2015 in Garmisch-Partenkirchen, Germany. (Photo by Alain Grosclaude/Agence Zoom/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

«Als Zuschauer würde ich mir ein solches Rennen nicht unbedingt wünschen …»

Und der Sieger?

Hannes Reichelt, of Austria, celebrates after winning an alpine ski, men's World Cup downhill race in Garmish Partenkirchen, Germany, Saturday, Feb. 28, 2015. (AP Photo/Alessandro Trovati)

Bild: Alessandro Trovati/AP/KEYSTONE

«Absagen bringen unserem Sport nichts. Das sage ich jetzt nicht, weil ich gewonnen habe. Die gleiche Meinung habe ich auch in Kitzbühel vertreten.» 

Hannes Reichelt (in der Sprintabfahrt damals nur 34.)

Die berühmtesten Sprünge im Skiweltcup

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quelle: keystone / peter klaunzer
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