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Trotz erneut fantastischer Unterstützung reichte es Ambri gegen Trinec nicht zum Sieg.
Trotz erneut fantastischer Unterstützung reichte es Ambri gegen Trinec nicht zum Sieg.Bild: KEYSTONE

Bitter! Trinec beendet Ambris Spengler-Cup-Märchen im Halbfinal in der Verlängerung

30.12.2019, 22:5730.12.2019, 23:05

Das Siegtor für Trinec erzielte Matej Stransky in der 62. Minute bei drei gegen drei Feldspielern. Ambri-Piotta verpasste es, im klar dominierten Startdrittel mehr als ein 1:0 vorzulegen.

Die Tschechen wendeten das Blatt nach einem 0:1-Rückstand. Vladimir Dravecky liess nach einer Bilderbuch-Kombination mit einem Backhand-Abschluss ins Lattenkreuz dem tadellosen Ambri-Keeper Daniel Manzato mit dem 2:1 keine Abwehrchance (46.). Davor hatte Trinecs Topskorer Ondrej Kovarcik eine Unaufmerksamkeit in Ambris Abwehr in der letzten Minute des Mitteldrittels kaltblütig zum 1:1 genutzt. Für Kovarcik war es bereits das dritte Tor am diesjährigen Spengler Cup.

Spektakulär war dann Ambris Ausgleichstreffer zum 2:2 (52.), der das Nachsitzen erst ermöglichte. Weil der von Brian Flynn perfekt abgelenkte Distanzschuss von Igor Jelovac im Tor-Gebälk hängen blieb, erfolgte sowohl Ambris Torjubel als auch die Anerkennung des Treffers erst mit Verzögerung beziehungsweise endgültig nach Video-Konsultation.

Ambri verpasste sein erstes grosses Endspiel seit zwei Jahrzehnten. 1999 waren die Leventiner Playoff-Finalist in der Schweiz (1:4 in der Serie gegen Lugano). Seither erreichte Ambri keinen Final mehr, sieht man einmal von den beiden Spielen um den europäischen Super-Cup gegen Metallurg Magnitogorsk ab (Heimspiel-Sieg 1999, Auswärtsniederlage 2000). Die beiden Continental-Cup-Triumphe hatte der Nordtessiner Dorfklub an entsprechenden Finalturnieren errungen (1998 in Kosice beziehungsweise 1999 in Berlin).

Die Leventiner können die Spengler-Cup-Bühne bei ihrer Premiere dennoch erhobenen Herzens verlassen. Mit dem unbändigen Kampfgeist und seinen frenetischen Fans sorgten die Leventiner für die wohl beste Stimmung aller Zeiten an diesem Traditionsturnier.

Ambri-Piotta - Ocelari Trinec 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n.V.
6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hebeisen/Salonen (SUI/FIN), Progin/Schischlo (SUI/RUS).
Tore: 5. Dal Pian (Incir, Douay) 1:0. 40. Ondrej Kovarcik (Martynek, Michal Kovarcik) 1:1. 46. Dravecky (Grenat, Stransky) 1:2. 52. Flynn (Jelovac) 2:2. 62. Stransky (Martynek, Musil) 2:3. -
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Trinec.
Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Jelovac; Ngoy, Pinana; Fohrler; Trisconi, Goi, Egli; Flynn, D'Agostini, Wolski; Miranda, Müller, Zwerger; Dal Pian, Sabolic, Douay; Incir.
Trinec: Kvaca; Doudera, Gernat; Hrachovsky, Musil; Adamek, Zahradnicek; Haman; Stransky, Marcinko, Dravecky; Ondrej Kovarcik, Michal Kovarcik; Martynek; Chmielewski, Polansky, Adamsky; Novotny, Mikulik, Hrna; Szturc.
Bemerkungen: Ambri ohne Bianchi, Conz, Hofer, Kneubühler, Kostner, Novotny und Rohrbach (alle verletzt) sowie Moor, Mazzolini, Hinterkircher und Fischer (alle überzählig). (abu/sda)

Der Liveticker zum Nachlesen:

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quelle: keystone / gian ehrenzeller
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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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egemek
30.12.2019 22:56registriert Mai 2016
Schade, hätte Ambri das Finale gegönnt. Aber sie kriegen bestimmt nächstes Jahr eine neue Chance. Sie haben dem HCD ja völlig die Show gestohlen, die Fans, Funktionäre und Spieler des HCD sehen ziemlich alt aus neben den Tessinern in Sachen Motivation, Stolz und Stimmung.
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Eisenhorn
30.12.2019 22:42registriert September 2014
Gefällt mir wie Trinec wirklich kämpft und alles gibt. Auch wie sie sich freuen! Das nennt sich mal Commitment!
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HCAP Ducky Book
30.12.2019 22:43registriert Oktober 2017
Grazie Ragazzi. Congrats to Trinec. Ein unglaubliches Spiel mit starken Goalies auf beiden Seiten. Chapeau für die Leistung von Ambri.
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