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Ambri`s team team the game between HC Ambri-Piotta and HC Ocelari Trinec at the 93th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Monday, December 30, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Trotz erneut fantastischer Unterstützung reichte es Ambri gegen Trinec nicht zum Sieg. Bild: KEYSTONE

Bitter! Trinec beendet Ambris Spengler-Cup-Märchen im Halbfinal in der Verlängerung



Das Siegtor für Trinec erzielte Matej Stransky in der 62. Minute bei drei gegen drei Feldspielern. Ambri-Piotta verpasste es, im klar dominierten Startdrittel mehr als ein 1:0 vorzulegen.

Alle Tore im Video. Video: SRF

Die Tschechen wendeten das Blatt nach einem 0:1-Rückstand. Vladimir Dravecky liess nach einer Bilderbuch-Kombination mit einem Backhand-Abschluss ins Lattenkreuz dem tadellosen Ambri-Keeper Daniel Manzato mit dem 2:1 keine Abwehrchance (46.). Davor hatte Trinecs Topskorer Ondrej Kovarcik eine Unaufmerksamkeit in Ambris Abwehr in der letzten Minute des Mitteldrittels kaltblütig zum 1:1 genutzt. Für Kovarcik war es bereits das dritte Tor am diesjährigen Spengler Cup.

Spektakulär war dann Ambris Ausgleichstreffer zum 2:2 (52.), der das Nachsitzen erst ermöglichte. Weil der von Brian Flynn perfekt abgelenkte Distanzschuss von Igor Jelovac im Tor-Gebälk hängen blieb, erfolgte sowohl Ambris Torjubel als auch die Anerkennung des Treffers erst mit Verzögerung beziehungsweise endgültig nach Video-Konsultation.

Der Ausgleich, den niemand sah. Video: SRF

Ambri verpasste sein erstes grosses Endspiel seit zwei Jahrzehnten. 1999 waren die Leventiner Playoff-Finalist in der Schweiz (1:4 in der Serie gegen Lugano). Seither erreichte Ambri keinen Final mehr, sieht man einmal von den beiden Spielen um den europäischen Super-Cup gegen Metallurg Magnitogorsk ab (Heimspiel-Sieg 1999, Auswärtsniederlage 2000). Die beiden Continental-Cup-Triumphe hatte der Nordtessiner Dorfklub an entsprechenden Finalturnieren errungen (1998 in Kosice beziehungsweise 1999 in Berlin).

Die Leventiner können die Spengler-Cup-Bühne bei ihrer Premiere dennoch erhobenen Herzens verlassen. Mit dem unbändigen Kampfgeist und seinen frenetischen Fans sorgten die Leventiner für die wohl beste Stimmung aller Zeiten an diesem Traditionsturnier.

Ambri-Piotta - Ocelari Trinec 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n.V.
6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hebeisen/Salonen (SUI/FIN), Progin/Schischlo (SUI/RUS).
Tore: 5. Dal Pian (Incir, Douay) 1:0. 40. Ondrej Kovarcik (Martynek, Michal Kovarcik) 1:1. 46. Dravecky (Grenat, Stransky) 1:2. 52. Flynn (Jelovac) 2:2. 62. Stransky (Martynek, Musil) 2:3. -
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Trinec.
Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Jelovac; Ngoy, Pinana; Fohrler; Trisconi, Goi, Egli; Flynn, D'Agostini, Wolski; Miranda, Müller, Zwerger; Dal Pian, Sabolic, Douay; Incir.
Trinec: Kvaca; Doudera, Gernat; Hrachovsky, Musil; Adamek, Zahradnicek; Haman; Stransky, Marcinko, Dravecky; Ondrej Kovarcik, Michal Kovarcik; Martynek; Chmielewski, Polansky, Adamsky; Novotny, Mikulik, Hrna; Szturc.
Bemerkungen: Ambri ohne Bianchi, Conz, Hofer, Kneubühler, Kostner, Novotny und Rohrbach (alle verletzt) sowie Moor, Mazzolini, Hinterkircher und Fischer (alle überzählig). (abu/sda)

Der Liveticker zum Nachlesen:

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Die Spengler-Cup-Sieger im neuen Jahrtausend

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Die Spengler-Cup-Sieger im neuen Jahrtausend
quelle: keystone / gian ehrenzeller
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