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Champagner-Zeit! Basel und Barça sind Meister, Töff-Lüthi triumphiert und Djokovic knallt sich den Korken ins Gesicht

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Champagner ist das Sportgetränk des Wochenendes (17.5.2015)
Novak Djokovic verspritzt nach seinem Finalsieg über Roger Federer Champagner.
quelle: x90029 / tony gentile
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Champagner-Zeit! Basel und Barça sind Meister, Töff-Lüthi triumphiert und Djokovic knallt sich den Korken ins Gesicht

So weit kann ich meine Arme kaum ausstrecken: Soooooooooo viele wichtige Sportnews gibt's vom Wochenende. Diese Story datiert dich auf, damit du heute im Job oder in der Schule mitreden kannst.
18.05.2015, 00:0218.05.2015, 09:17
Ralf Meile
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Basel feiert den Titel

  • Einen Punkt benötigte der FC Basel gegen YB und diesen holte er sich beim unspektakulären 0:0.
  • Es ist Basels sechster Meistertitel in Serie und der 18. insgesamt.
  • Nach dem Spiel stieg auf dem Barfüsserplatz die Meisterparty – noch ohne den Pokal.
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Auf dem Barfüsserplatz in Basel steppt der Meisterbär
Die Fans des FC Basel feiern auf dem Barfüsserplatz den sechsten Meistertitel in Folge.
quelle: freshfocus / urs lindt/freshfocus
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  • YB ist fix in der Champions-League-Qualifikation, Thun ist der Platz in der Europa-League-Qualifikation nicht mehr zu nehmen.
  • Im Abstiegskampf benötigt der FC Aarau ein Wunder, um die Klasse zu halten. Aarau hat drei Runden vor dem Saisonende nach wie vor sechs Punkte Rückstand auf den FC Vaduz.

Barcelona ist Meister

  • Eine Runde vor Schluss kann Real Madrid den FC Barcelona nicht mehr vom ersten Platz verdrängen. Barça siegte bei Atlético Madrid mit 1:0, Real nützte der 4:1-Sieg bei Espanyol nichts mehr.
  • Lionel Messi schoss in der 65. Minute das Tor für Barcelona. Sein Dauerrivale Cristiano Ronaldo konterte mit einem Hattrick.

Das Fernduell in Bildern

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Die Entscheidung in der Primera Division – Barcelona ist zum 23. Mal spanischer Meister
Cristiano Ronaldo bringt Real Madrid bei Espanyol in Führung. Bei Atlético-Barça steht es noch 0:0.
quelle: epa/efe / alberto estevez
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  • Meister wurden auch Benfica Lissabon (34. Titel), Paris St-Germain (5. Titel) und Zenit St.Petersburg (5. Titel).

Der Abstiegskampf in der Bundesliga bleibt ultraspannend

  • Sechs Mannschaften sind in der letzten Runde am nächsten Samstag noch abstiegsgefährdet. Hertha Berlin, Freiburg und Hannover sind auf den Nichtabstiegsplätzen, Stuttgart auf dem Relegationsplatz und der HSV und Paderborn gehen als designierte Absteiger ins finale Spiel.
  • Diesen Link am besten bookmarken: Das sind die Konstellationen vor der letzten Runde.
Stuttgart schlägt den HSV mit 2:1 und zelebrieren ihr Siegtor mit einem Affen-Jubel – weil VfB-Trainer Huub Stevens seine Spieler vor dem Match als Affen beschimpft hatte.
Stuttgart schlägt den HSV mit 2:1 und zelebrieren ihr Siegtor mit einem Affen-Jubel – weil VfB-Trainer Huub Stevens seine Spieler vor dem Match als Affen beschimpft hatte.Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS
  • Fix ist der Aufstieg von Ingolstadt in die 1. Bundesliga. Wenigstens wieder zweitklassig sind die Traditionsvereine Arminie Bielefeld und MSV Duisburg.

Das letzte Heimspiel von Steven Gerrard

  • Nach 17 Jahren verabschiedete sich Liverpools Captain von seinen Fans an der Anfield Road. 
  • Die Dernière gegen Crystal Palace ging mit 1:3 verloren und wurde somit zum Spiegelbild seiner Karriere: «Eine Liebesgeschichte mit fehlendem i-Tüpfelchen», schreibt Sportchef Reto Fehr aus Liverpool.

Kanada ist Eishockey-Weltmeister

  • Was für eine beeindruckende Show! Kanada fegte im WM-Final Russland mit 6:1 vom Eis und gewann überlegen Gold. 
  • Die Kanadier waren die mit Abstand beste Mannschaft des Turniers. Sie gewannen alle Spiele in der regulären Spielzeit und kassierten deshalb eine Sonderprämie von 1 Million Franken.
  • Sidney Crosby ist dank der WM-Goldmedaille das 26. Mitglied im «Triple Gold Club». Er hat vor dem Weltmeistertitel schon Olympiagold und den Stanley Cup gewonnen.
  • Bronze holte sich die USA mit einem 3:0-Sieg über WM-Gastgeber Tschechien. Nach diesem Spiel trat Superstar Jaromir Jagr wohl endgültig aus der Nationalmannschaft zurück. 
  • «Ich liebe dieses Spiel immer noch. Aber es ist hart, mit Jungs zu spielen, die 20 Jahre jünger sind», sagte der 43-Jährige, der zum MVP des Turniers gewählt wurde.
«Jagr ist Gott», titelte eine tschechische Zeitung nach dem Halbfinal-Einzug.
«Jagr ist Gott», titelte eine tschechische Zeitung nach dem Halbfinal-Einzug.Bild: DAVID W CERNY/REUTERS

Federer ist gegen Djokovic chancenlos

  • Am Samstag fegte Roger Federer im Schweizer Halbfinal Stan Wawrinka weg. Tags darauf war er es, der auf einen überlegenen Gegner traf. Novak Djokovic gewann das Turnier in Rom mit einem 6:4, 6:3-Sieg.
  • «Ich will mich wegen der klaren Niederlage nicht gross hintersinnen», sagte Federer jedoch, denn «vier Fünftel des heutigen Spiels waren gut. Aber ich weiss, dass ich durchaus noch besser spielen kann», so Federer.
  • Djokovic ist der haushohe Favorit für die French Open. Probleme hat er nicht mit seinen Gegnern, sondern eher mit dem Öffnen von Champagnerflaschen …
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Lüthi triumphiert in Le Mans

  • Zum zehnten Mal in seiner Karriere gewann Tom Lüthi einen Grand Prix. Er siegte vor Weltmeister Tito Rabat.
  • Lüthi glaubt, dass er so konkurrenzfähig ist wie vor zehn Jahren, als er 125er-Weltmeister wurde. «Ich kann jetzt voll angreifen und will bis am Ende der Saison um den Titel mitkämpfen!»
  • In der WM-Wertung ist Lüthi nun auf Rang 2 klassiert, Leader Johan Zarco liegt 21 Zähler vor dem Emmentaler.
Ein Bild, das Schweizer Töfffans immer gerne sehen: Lüthi beim Champagner-Verspritzen. Er hat's besser drauf als Djokovic …
Ein Bild, das Schweizer Töfffans immer gerne sehen: Lüthi beim Champagner-Verspritzen. Er hat's besser drauf als Djokovic …Bild: Semedia

Und zu guter Letzt …

  • … noch das Eigentor der Runde, präsentiert vom französischen Zweitligisten Stade Brest. Verteidiger Moimbé passt zu Goalie Hartock und der zeigt, wieso er kein Feldspieler ist:
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Die 100 besten Sportler seit 2000 – ESPN sieht Roger Federer vor Djokovic und Nadal
Ranglisten haben so etwas an sich: Man kann darüber diskutieren, sich darüber aufregen, sie kritisieren. Nur zustimmen tut man solchen Rankings eigentlich nie. Dennoch – oder gerade deshalb – hat sich das US-Medium ESPN an die schwierige Aufgabe gewagt, die 100 besten Sportlerinnen und Sportler des 21. Jahrhunderts zu küren.

Es ist ein schwieriges Unterfangen, die 100 besten Sportlerinnen und Sportler einer bestimmten Epoche zu küren. Alleine schon, Fussballer mit Fussballer oder Tennisspielerin mit Tennisspielerin zu vergleichen, ist nicht immer einfach. Aber zu entscheiden, ob eine Basketballerin oder ein Schwimmer nun die bessere Karriere hatte, ist mit objektiven Kriterien eigentlich nicht möglich.

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