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Sportnews-Ticker: Fähndrich auf Platz 2 bei Olympia-Hauptprobe

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Fähndrich bei Olympia-Hauptprobe auf Platz 2 +++ Sierre blamiert sich gegen Bellinzona

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
03.01.2026, 19:1303.01.2026, 21:02
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Sensation im Wallis und Umschwung in Olten
In der Eishockey-Meisterschaft der Swiss League verliert Leader Sierre daheim gegen die Bellinzona Snakes mit 5:7. Der HC Siders stieg als Leader und als haushoher Favorit in die Partie gegen Bellinzona, das die Playoffs erneut verpassen wird. Seit dem 21. Dezember 2024, also seit mehr als einem Jahr, gewann Bellinzona in der Swiss League gegen kein Spitzenteam mehr. Damals - im Dezember 2024 - besiegte Bellinzona daheim Visp, den späteren Meister, mit 5:3.

Thurgau übernahm mit einem 3:0-Heimsieg über Chur wieder die Tabellenführung. Einen bemerkenswerten Umschwung gab es in Olten: Der EHC Olten (6.) führte gegen Basel (7.) bis zur 41. Minute mit 5:1 und verlor noch 5:6 nach Verlängerung. Der Amerikaner Brett Supinski (30) zeichnete mit drei Toren und einem Assist für die Wende verantwortlich. (sda)






Schweizer am Samstag geschlagen
Die Schweizer Bobsleigh-Spezialisten wurden am Samstag an den Weltcuprennen in Winterberg (GER) geschlagen. Michael Vogt, zuletzt zweimal Vierter, verbesserte sich mit dem Zweierbob nach einem verpatzten ersten Durchgang immerhin noch vom 14. auf den 8. Platz. Bei den Frauen im Monobob musste sich Melanie Hasler nach den Platzierungen 4, 6 und zweimal 7 im fünften Weltcuprennen der Saison mit Platz 10 begnügen. (riz/sda)


Bulgarischer Ex-Natitrainer ist tot
Der frühere bulgarische Fussball-Nationaltrainer Dimitar Penev ist tot. Der Coach, der Bulgarien bei der WM 1994 in den USA sensationell in die Halbfinals geführt hat, starb nach Angaben des bulgarischen Verbandes nach längerer Krankheit am Samstag im Alter von 80 Jahren.

Penev galt als eine der bekanntesten Fussball-Persönlichkeiten seines Landes und wurde unter anderem als bester bulgarischer Trainer des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet. Als Spieler war er bei den Weltmeisterschaften 1966, 1970 und 1974 dabei. (vro/sda/dpa)

Platz 2 für Nadine Fähndrich bei Olympia-Hauptprobe
Nadine Fähndrich läuft beim Sprint in Val di Fiemme aufs Podest. Die Luzernerin wird Zweite hinter der Finnin Jasmi Joensuu, die sich erstmals im Weltcup durchsetzt.

Die 5. Etappe der Tour war zugleich die Hautprobe für die Winterspiele. Der Olympia-Sprint in klassischer Technik wird auf derselben Strecke gelaufen.

Die Schweizer Team-Leaderin, die vor einem Jahr dieses Rennen sogar gewonnen hatte, erreichte nach sechs Siegen nun auch zum sechsten Mal einen 2. Rang als Einzelläuferin im Weltcup. Sie musste sich für diesen Exploit allerdings gegen weniger starke Konkurrenz durchsetzen, als es dann an den Olympischen Spielen der Fall sein wird. Kristine Skistad verliess die Tour de Ski ebenso vorzeitig wie Emma Ribom. Oder Linn Svahn erkrankte kurz vor dem Etappenrennen und fehlte wie die Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin Jonna Sundling, die im Trainingslager weilt.

Mit Anja Weber stand eine zweite Schweizerin im Final am Start. Die Zürcherin war nach einem Jury-Entscheid nachgerückt, weil sie durch Moa Ilar behindert worden war. Die Schweizer Männer tauchten nicht in den Halbfinals auf. Die Asse Valerio Grond und Janik Riebli fehlten im Val di Fiemme.

In der Tour de Ski behaupteten Johannes Hösflot Klaebo und Jessie Diggins ihre Leaderposition mit Blick auf die Schlussetappe, die traditionell auf die Alpe Cermis hoch führt. (vro/sda)

Hauswirth bester Schweizer bei Quali für Vierschanzentournee
Im Rahmen der Vierschanzentournee blüht Sandro Hauswirth richtiggehend auf. Der Gstaader landete in der Qualifikation von Innsbruck nach 122 m und belegte Platz 13.

Deschwanden zeigte eine solide Leistung und klassierte sich im Mittelfeld. Der Luzerner will sich am Sonntag Richtung Top Ten im Gesamtklassement orientieren.

Felix Trunz nutzte im Gegensatz zu Killian Peier seine Chance. Die beiden dürfen anstelle von Simon Ammann und Juri Kesseli den zweiten Teil der Tournee bestreiten und Werbung in eigener Sache betreffend Olympiaselektion machen. Trunz nahm die Qualifikationshürde als 35. locker. Peier hingegen nahm das Glück in Anspruch. Zunächst fehlten ihm als 51. 0,1 Punkte, danach rutschte er nach Disqualifikation eines Konkurrenten noch nach. Es wäre ein harter Schlag für den Waadtländer gewesen, der auf diesem Bakken 2019 WM-Dritter geworden war. (vro/sda)

Schweiz lässt Frankreich am United Cup keine Chance
Die Schweiz startet optimal in den United Cup. Gegen Frankreich gewinnen Belinda Bencic und Stan Wawrinka ihre Einzel, ehe Bencic im Doppel auch an der Seite von Jakub Paul reüssiert.

Bencic zeigte sich gegen Léolia Jeanjean souverän und schaffte pro Satz zwei Breaks. Erst kurz vor Schluss musste sich die 28-jährige Ostschweizerin den Aufschlag einmal abnehmen lassen. Deutlich länger kämpfen musste Stan Wawrinka. Das erste Aufeinandertreffen mit Arthur Rinderknech zog sich über drei Sätze und 3:20 Stunden hin.

Nach dem 3:0 zum Auftakt darf sich die Schweiz berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in die Viertelfinals machen. Am Sonntag kann das Team mit einem Sieg gegen den zweiten Gruppengegner Italien den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Phase sicherstellen. (riz/sda)
Van Aert am Knöchel verletzt
Der Belgier Wout van Aert hat sich bei einem Sturz während eines Radquer-Rennens am Freitag eine «kleine Fraktur» am Knöchel zugezogen, die operiert werden muss. Dies teilte sein Team Visma-Lease a bike mit. Der 30-jährige Flame zog sich die Verletzung beim Exact Cross in Mol (Belgien) zu, als er bei Schneefall in einer Kurve stürzte. Die Radquer-Saison ist für den zehnfachen Etappensieger der Tour de France damit zu Ende. (nih/sda/afp)



SCL Tigers knapp zwei Monate ohne Björninen
Die SCL Tigers müssen bis zur Olympiapause ohne ihren finnischen Stürmer Hannes Björninen auskommen. Der drittbeste Skorer der Emmentaler (20 Punkte in 34 Spielen) zog sich im National-League-Spiel vom 23. Dezember eine Verletzung am Knie zu.

Wie der Verein mitteilt, ergab eine MRI-Untersuchung, dass Björninen sechs bis acht Wochen ausfallen dürfte. (nih/sda)


Katharina Liensberger verpasst Olympische Spiele
Katharina Liensberger wird die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo verpassen. Die österreichische Slalom- und Riesenslalomspezialistin ist beim Training in St. Michael (AUT) gestürzt und hat sich dabei schwere Knieverletzungen zugezogen. Wie der österreichische Verband mitteilt, soll bei den Untersuchungen eine Fraktur des Schienbeinkopfs sowie ein Meniskus- und Innenbandriss am rechten Knie festgestellt worden sein. (abu)
USA geben Hockey-Kader für Olympia bekannt
Nach Kanada und Frankreich hat auch der Eishockey-Verband der USA das Kader für die Olympischen Spiele in Mailand bekanntgegeben. Grössere Überraschungen blieben aus, die Mannschaft ist mehrheitlich gleich wie jene, die vor einem Jahr am NHL-Vierländerturnier teilnahm. Neu dabei sind lediglich Tage Thompson und Clayton Keller (anstelle von Chris Kreider), sowie Verteidiger Quinn Hughes, der vor einem Jahr verletzt passen musste. (abu)


GC-Frauen trennen sich von Trainer Paiva
Die GC Frauen trennen sich per sofort von Joao Paiva, dem Cheftrainer der ersten Mannschaft. Clubpräsident Heinz Spross begründet den Schritt mit einer strategischen Neuausrichtung im Hinblick auf die sportliche Weiterentwicklung des Teams. Dies bestätigt auch Sportchef Theo Karapetsas: «Nach sorgfältiger Analyse ist man zum Schluss gekommen, die künftige Ausrichtung auf einer neuen personellen Basis vorzunehmen.»


Der bestehende Trainer- und Betreuerstab bleibt unverändert im Amt. Die Spielerinnen nehmen am 5. Januar die Vorbereitung auf die Rückrunde auf. Die Nachfolge von João Paiva ist derzeit noch offen. Aktuell ist man in Verhandlungen mit der Nachfolgelösung, mit dem Ziel, diese bis am 5. Januar zu präsentieren. Unter der Leitung von João Paiva erreichten die GC Frauen 2025 den AWSL-Vize-Meistertitel, feierten einen gelungenen Saisonstart und qualifizierten sich erstmals in der Clubgeschichte für den UEFA Women’s Europacup, der mit einem Sieg erfolgreich eröffnet wurde. (abu)


Sechster Sieg in Folge für die Clippers
Die Los Angeles Clippers starten ins Jahr 2026 dort, wo sie 2025 aufgehört haben: mit einem Sieg. Das Team aus Los Angeles feierte in der Nacht auf Freitag den sechsten NBA-Erfolg in Serie und bezwang Utah Jazz 118:101. Yanic Konan Niederhäuser, der am Dienstag gegen Sacramento 16 Punkte verbucht hatte, zeigte auch am Neujahrstag eine starke Leistung. Der Freiburger stand 27 Minuten auf dem Parkett und kam auf 6 Punkte sowie 10 Rebounds. Erstmals erreichte der Rookie in der NBA eine zweistellige Rebound-Zahl.

Ohne den erkrankten Clint Capela setzte Houston seine Siegesserie fort und feierte den vierten Erfolg hintereinander, den 21. in 31 Spielen. Die Rockets gewannen in Brooklyn 120:96, angeführt von Kevin Durant, der 22 Punkte, 11 Assists und 5 Rebounds beisteuerte. (sda)
Deschwanden springt in die Top Ten
Sandro Hauswirth springt beim Neujahrsspringen zum Karriere-Bestresultat. Hauswirth landete als 18. zum ersten Mal in seiner Karriere in den Top 20. Noch besser schnitt in Garmisch-Partenkirchen Gregor Deschwanden (Bild) ab. Der 10. Rang wird ihn beflügeln.

Für Simon Ammann und Juri Kesseli ist die Tournee beendet. Der Toggenburger und der Luzerner mussten mit Platz 34, respektive dem 45. Rang vorliebnehmen. Nun erhalten ab Innsbruck Felix Trunz und Killian Peier eine Chance im Kampf um ein Olympia-Ticket.

Domen Prevc flog einmal mehr in einer eigenen Liga und deklassierte die Konkurrenz wie schon in Oberstdorf um Längen. Die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher auf den weiteren Podestplätzen hatten rund 16 Punkte Rückstand, was umgerechnet 9 m entspricht. (ram/sda)
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