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Sportnews-Ticker: Roman Josi führt Schweiz an Heim-WM als Captain an

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Josi führt Nati als Captain an, Berra noch immer krank +++ Sinner bricht Djokovic-Rekord

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
14.05.2026, 17:1614.05.2026, 17:16
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Josi WM-Captain, vier Assistenten
Keine Überraschungen bei der Bestimmung des Schweizer Captain-Teams für die Eishockey-WM in Zürich und Freiburg: Roman Josi wird die Equipe von Jan Cadieux anführen.

Wie eigentlich immer, wenn er dabei ist, wird Roman Josi wie bei den Nashville Predators das «C» auf der Brust tragen. Auch drei der vier Assistenten kommen aus der NHL: der Verteidiger Janis Moser sowie die Stürmer Nico Hischier und Nino Niederreiter. Komplettiert wird das Führungsquintett durch Sven Andrighetto von den ZSC Lions. (nih/sda)
Sinner mit Masters-1000-Rekord
Jannik Sinner gewann in Rom sein 32. Spiel in Folge bei einem Masters-1000-Turnier und stellte damit die längste Siegesserie auf diesem Niveau auf, nachdem er den Russen Andrej Rublew im Viertelfinal 6:2, 6:4 besiegt hatte.

Zuvor hatte Novak Djokovic den Rekord mit 31 Siegen am Stück von März bis August 2011 gehalten. Sinner hat seit dem 5. Oktober 2025 kein Masters-1000-Spiel mehr verloren. Damals musste er in der 3. Runde in Schanghai gegen den Niederländer Tallon Griekspoor aufgeben. (nih/sda)


Reto Berra weiter krank
Meistergoalie Reto Berra fehlte auch am Donnerstag krankheitsbedingt im Training der Schweizer. An seiner Stelle ergänzte Kevin Pasche das Goalie-Duo Leonardo Genoni und Sandro Aeschlimann. Nationaltrainer Jan Cadieux meldet für die Heim-WM vorerst nur die beiden letztgenannten. Er möchte abwarten, wie es mit Berra weitergeht. (nih/sda)


Cleveland Cavaliers legen vor
Die Cleveland Cavaliers feierten in den NBA-Playoffs einen wichtigen Auswärtssieg. Das Team gewann bei den Detroit Pistons 117:113 n. V. und führt in der Viertelfinal-Serie nun mit 3:2 Siegen.

Im Mittelpunkt stand James Harden. Der 36-Jährige erzielte 30 Punkte sowie acht Rebounds und sechs Assists. Gleichzeitig leistete sich Harden mehrere Fehler, die verhinderten, dass die Cavaliers die Partie früher entschieden. Trainer Kenny Atkinson lobte den Guard dennoch als «grossartigen Leader mit enormer Erfahrung».

Die Pistons hatten zwischenzeitlich mit 15 Punkten geführt. Cleveland kämpfte sich jedoch zurück und erzwang die Verlängerung. Dort sorgten Donovan Mitchell und Evan Mobley für die Entscheidung zugunsten der Cavaliers. (nih/sda/afp)
Colorado dreht 0:3-Rückstand und steht im NHL-Halbfinal
Die Colorado Avalanche ziehen in den NHL-Playoffs in die Halbfinals ein. Das Team aus Denver setzte sich in der Nacht auf Donnerstag vor Heimpublikum gegen Minnesota Wild 4:3 nach Verlängerung durch und gewann die Serie mit 4:1 Siegen.

Zunächst deutete wenig darauf hin, dass Colorado den ersten Matchpuck verwerten würde. Nach dem ersten Drittel lagen die Gäste bereits 3:0 vorne. Doch Colorado, das beste Team der Regular Season, verkürzte im Mittelabschnitt und stellte in den letzten Minuten der regulären Spielzeit mit zwei Treffern tatsächlich noch den Ausgleich her In der Overtime sorgte Brett Kulak mit seinem Treffer für Ekstase unter den Fans in der Ball Arena.

Der nächste Gegner der Avalanche wird zwischen den Vegas Golden Knights und den Anaheim Ducks ermittelt. In der Serie führt Las Vegas mit 3:2 Siegen. (nih/sda)
Schweizer Handballer siegen nach durchzogener Leistung
Die Schweizer Handballer gewinnen das Hinspiel im WM-Playoff gegen Italien lediglich mit 31:28. Das Team von Trainer Andy Schmid präsentiert sich viel zu inkonstant. Torhüter Nikola Portner überzeugt mit 15 Paraden und Noam Leopold als neunfacher Torschütze. (sda)
Regen, Kälte, Hagelschauer und ein neuer Leader am Giro
Schon wieder Grund zur Freude für das von Stürzen arg gebeutelte Team UAE Emirates: Einen Tag nach dem Sprint-Sieg von Jhonatan Narvaez schlägt beim Giro d'Italia am Mittwoch erneut ein Teamkollege des Schweizers Jan Christen zu. Igor Arrieta gewinnt nach einem skurrilen Finale die 203 km lange 5. Etappe von Praia a Mare nach Potenza. Der Spanier setzt sich bei garstigen Bedingungen im Sprint gegen seinen ebenfalls völlig entkräfteten Fluchtgefährten Alfonso Eulalio aus Portugal durch.

Arrietas erst zweiter Sieg als Profi, den ersten auf Stufe World Tour, war an Dramatik kaum zu überbieten. Der 24-jährige Baske führte zusammen mit Eulalio das von starken Regenfällen und Hagel geprägte Rennen nach einer Attacke aus einer 13-köpfigen Ausreissergruppe heraus lange an. 13,5 km vor dem Ziel stürzte zunächst Arrieta in einer Abfahrt, doch dann kam auch der Portugiese 6,5 km vor dem Ziel zu Fall und Arrieta konnte wieder aufschliessen – ehe sich der Spanier zwei Kilometer vor dem Ziel verbremste und eine falsche Abzweigung nahm. Trotz dem Malheur zog Arrieta wenige Meter vor dem Ziel an Eulalio vorbei und feierte seinen grössten Sieg der Karriere.

Der im Sprint unterlegene Eulalio durfte sich mit der Maglia Rosa «trösten», die nach nur einem Tag auf den Schultern des Italieners Giulio Ciccone wieder den Besitzer wechselte. Mit einem Rückstand von 2:51 Minuten ist Arrieta neu Gesamtzweiter. (nih/sda)
Geisterspiel in Lausanne
Das Super-League-Spiel zwischen Lausanne-Sport und den Grasshoppers vom kommenden Samstag wird zum Geisterspiel. Wie der Waadtländer Klub mitteilte, muss das Heimspiel nach einem Beschluss der kantonalen Behörden unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Die Massnahme wurde getroffen, nachdem es am Dienstag im Léman-Derby zwischen Servette und Lausanne zu schweren Ausschreitungen gekommen war.

Sportlich hat die letzte Partie der laufenden Meisterschaft für beide Teams keine Bedeutung mehr. GC steht seit dem 3:2-Sieg vom Dienstag gegen den direkten Absteiger Winterthur als Teilnehmer der Barrage fest, Lausanne wird die Saison zwei Plätze vor den Zürchern auf Rang 9 abschliessen. (riz/sda)
Rohrer verstärkt Österreichs WM-Team
Österreichs Nationalmannschaft erhält für die WM in der Schweiz doch noch Verstärkung aus Nordamerika. Der ZSC-Stürmer Vinzenz Rohrer kommt zu einem Heimauftritt. Nach dem Ausscheiden von Laval Rocket in der AHL hat Vinzenz Rohrer grünes Licht vom Klub erhalten und weilt bereits beim Team. Der 21-jährige Vorarlberger hatte den Sprung ins NHL-Team der Montreal Canadiens nicht geschafft und war für diese Saison nochmals an die ZSC Lions ausgeliehen worden.

Der ebenfalls bei Laval engagiert gewesene David Reinbacher, ehemals Kloten, wurde hingegen vom Farmteam ins NHL-Kader der Montreal Canadiens befördert. Ob der 21-jährige Vorarlberger noch verspätet zum österreichischen Team stösst, ist fraglich. (riz/sda)


Erster öffentlich schwuler NBA-Spieler Collins gestorben
Die NBA trauert um Jason Collins. Wie seine Familie mitteilte, starb der frühere Basketball-Profi im Alter von 47 Jahren an einem Gehirntumor. Collins erlangte während seiner aktiven Laufbahn im Jahr 2013 grosse Aufmerksamkeit, als er als erster Spieler der nordamerikanischen Liga seine Homosexualität öffentlich machte.

«Jason hat das Leben vieler Menschen auf unerwartete Weise verändert und war eine Inspiration für alle, die ihn kannten, sowie für diejenigen, die ihn aus der Ferne bewunderten», schrieb die Familie. Collins hatte seine Erkrankung im vergangenen November öffentlich gemacht. Anschliessend unterzog er sich in Singapur einer experimentellen Therapie, die kurzfristig Besserung brachte. Doch der Krebs kehrte zurück.

Collins spielte zwischen 2001 und 2014 in der NBA. Er begann seine Karriere bei den damaligen New Jersey Nets und kehrte zum Abschluss seiner Laufbahn noch einmal zum Team zurück, als dieses bereits in den Bezirk Brooklyn nach New York umgezogen war. (nih/sda/dpa)


Buffalo gleicht aus, Golden Knights brauchen noch ein Sieg
Die Buffalo Sabres gleichen im vierten Spiel der Playoff-Viertelfinals gegen die Montreal Canadiens aus. Auswärts gewinnen sie 3:2. Zum besten Spieler der Partie ausgezeichnet wurde der Goalie der Buffalo Sabres. Ukko-Pekka Luukkonen zeigte insgesamt 28 Paraden. Für den Finnen war es das erste Spiel seit dem 21. April, als er im dritten Drittel durch Alex Lyon ersetzt wurde.

Im zweiten Spiel des Abends gewannen die Vegas Golden Knights in der Verlängerung 3:2 gegen die Anaheim Ducks. Pawel Dorofejew sorgte nach vier Minuten für den entscheidenden Treffer. Damit führen die Golden Knights in den Viertelfinals nach fünf Spielen 3:2 und könnten am Donnerstagabend Ortszeit mit einem Sieg in die nächste Runde einziehen.

Der Schweizer Goalie Akira Schmid war bei den Golden Knights erneut überzählig. (nih/sda)
Spurs fehlt ein Sieg zur Halbfinal-Qualifikation
Die San Antonio Spurs gewinnen gegen die Minnesota Timberwolves deutlich mit 126:97. In der Best-of-7-Serie der Playoff-Viertelfinals führen die Spurs damit 3:2.

Die meisten Punkte auf Seiten der Spurs sammelte einmal mehr Victor Wembanyama. Der Franzose, der im vierten Spiel vor zwei Tagen aufgrund eines Ellbogenschlages früh vom Feld gestellt wurde, kam um eine zusätzliche Sperre herum und erzielte 27 Punkte.

Am Freitagabend Ortszeit können sich die Spurs in Minnesota mit einem Sieg den Einzug in die nächste Runde sichern. In dieser wäre Oklahoma City Thunder der Gegner. Der amtierende Meister gewann in der Playoff-Serie gegen die Los Angeles Lakers 4:0. (nih/sda)
Ricardo Rodriguez mit Betis Sevilla in der Champions League
Ricardo Rodriguez schafft mit Betis Sevilla die Qualifikation für die nächste Champions League. Die Andalusier sind nach dem 2:1-Heimsieg gegen Elche in der 36. Runde der spanischen Meisterschaft nicht mehr aus den Top 5 zu verdrängen. Rodriguez, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft, fehlte im Kader.

Betis Sevilla spielte vor 21 Jahren zum bislang einzigen Mal in der Champions League. (nih/sda)
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Unbekannte werfen bei GC-Sieg Böller in Familiensektor – 4 Verletzte
Die Grasshoppers gewinnen das kapitale Spiel gegen Winterthur nach einer Wende in der zweiten Halbzeit mit 3:2. Zu reden gibt aber ein Böller, der von Unbekannten von ausserhalb des Stadions in den Familiensektor geworfen wurde.
Nachdem Winterthur am Dienstagabend im kapitalen Abstiegsspiel gegen GC bereits früh mit 2:0 in Führung ging, war die Stimmung im Stadion aufgeheizt. Ein Sieg gegen den Zweitletzten der Super League und der Ligaerhalt wäre für Winterthur wieder greifbar gewesen. GC taumelte heftig und brachte spielerisch kaum etwas zustande.
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