Sport
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ATP World Tour Finals, London

Gruppe B: 
R. Nadal – S. Wawrinka 6:3 6:2
A. Murray – D. Ferrer 6:4 6:4
Gruppe A:
T. Berdych – K. Nishikori 15 Uhr
R. Federer – N. Djokovic 21 Uhr​

epa05028841 Switzerland's Stanislas Wawrinka reacts after losing a point to Spain's Rafael Nadal during their singles Ilie Nastase group match of the ATP World Tour Finals tennis tournament at the O2 Arena in London, Britain, 16 November 2015.  EPA/ANDY RAIN

Wawrinka wurde von Nadal in seine Einzelteile zerlegt.
Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Wawrinka nach Pleite gegen Nadal: «Vielleicht gehe ich in die Stadt, um auf neue Gedanken zu kommen»

17.11.15, 06:50 17.11.15, 07:58


So schwach wie beim 3:6, 2:6 gegen Rafael Nadal an den ATP-Finals hat man Stan Wawrinka lange nicht mehr auftreten sehen. Es habe einiges nicht zusammengepasst. Was, verrät Wawrinka aber nicht.

Wawrinka beschönigte nach den 83 ernüchternden Minuten in der O2 Arena nichts. «Das war einfach ein ‹bad day at the office›!» Sein Auftritt war allerdings nicht nur einfach ein schlechter Tag im Büro, zuweilen wirkte der Lausanner richtiggehend lustlos. Als ob er die Partie einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte.

Es sei jedoch nicht Absicht oder Taktik gewesen, die Punkte so schnell zu beenden, mit einem Winner oder – viel öfter – einem unerzwungenen Fehler.

Statistiken des Schreckens: Zwar 29 Winner, aber auch 35 Fehler.
Bild: screenshot tennistv..com

Irgendetwas passte bei Wawrinka am Montagabend offensichtlich nicht zusammen. «Es gab zwei, drei Dinge, die nicht passten», blieb er zu später Stunde vage. Was, wollte er nicht verraten. Von einem physischen Problem wollte er nichts wissen. Er versicherte aber, dass er durchaus Lust auf Tennis und eine Verlängerung seiner Saison durch die Qualifikation für die Halbfinals habe.

Der schönste Punkt der Partie geht ebenfalls an Nadal.
video: streamable

Die restlichen Highlights der Partie.
YouTube/105.1 BreakfastClub

Dafür müsse er dieses Spiel schnellstmöglich vergessen, denn gegen David Ferrer (am Mittwoch um 21 Uhr) habe er eine neue Chance. Dafür muss er wohl in erster Linie den Kopf frei bekommen. Er werde mit Coach Magnus Norman anschauen, wie er sich am besten auf seine zweite Partie vorbereite.

«Vielleicht trainiere ich am Dienstag, vielleicht gehe ich ins Fitness oder in die Stadt, um auf neue Gedanken zu kommen.» Die Leistung Wawrinkas am Montagabend gibt jedenfalls Rätsel auf. (pre/si)

Die Tennisstars als Comic-Helden

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