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MELBOURNE, AUSTRALIA - JANUARY 16:  Lightning strikes over Melbourne Park during the first round doubles match between Rameez Junaid of Australia and Adrian Mannarino of France, and Rohan Bopanna of India and Aisam-Ul-Haq Qureshi of Pakistan during day four of the 2014 Australian Open at Melbourne Park on January 16, 2014 in Melbourne, Australia.  (Photo by Robert Prezioso/Getty Images) *** BESTPIX ***

WEtter Am Australian Open spielt Verrückt

Erst die Hitze, dann die Blitze und jetzt ein Temperatursturz

Bei Temperaturen weit über der 40-Grad-Marke kollabierten die Tennis-Cracks in Down Under fast reihenweise. Das grosse Gewitter vom Donnerstag brachte zwar Chaos, aber keine Abkühlung. Morgen soll diese endlich kommen.



Die Wetterkapriolen in Melbourne wollen einfach kein Ende nehmen. Am Donnerstag konnten sich die Verantstalter endlich dazu durchringen, aufrund der anhaltenden Hitzwelle den Spielbetrieb vorübergehend einzustellen. Als die Temperaturen um die Mittagszeit auf über 43 Grad kletterten, wurden die Tennis-Cracks auf den Aussenplätzen zurück in die Garderoben zitiert.

Die letzte Stufe der «Extreme Heat Policy» (EHP) trat in Kraft. Nur noch in der Rod-Laver- und der Hisense-Arena konnte gespielt werden, da sich dort die Dächer schliessen lassen. Letztmals ergriffen die Organisatoren vor fünf Jahren diese Massnahme.

Die Spieler hatten sich zuvor mit Kritik nicht zurückgehalten. «Ich kann nur sagen, was jeder sieht: Spieler und Ballkinder übergeben sich und kollabieren. Es gibt einen Punkt, an dem es zu heiss wird, um Sport zu treiben», sagte beispielsweise die Deutsche Sabine Lisicki.

Als die Hitze am Nachmittag etwas zurückging und endlich weitergespielt werden konnte, folgte das grosse Gewitter. Blitze zuckten am Himmel, es goss wie aus Kübeln. Auf den Aussenplätzen musste der Betrieb erneut eingestellt werden.

In der Doppelkonkurrenz wurden wegen der Verspätungen zwölf Begegnungen verschoben, eine Abkühlung brachte der Regen aber nicht. Die Temperaturen sanken kaum, heute kletterte das Thermometer bereits wieder über die 40-Grad-Marke.

Doch schon im Hinblick aufs Wochenende droht der nächste Schocker. Ab Samstag sollen die Temperaturen nur noch knapp über 20 Grad liegen. Die Spieler werden sich vorkommen wie in einem Kühlschrank und der australische Tennissommer wird auch für sie doch noch «cool».

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Unvergessen

Söderling haut Nadal raus und ebnet Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

31. Mai 2009: Im Achtelfinal der French Open geschieht Historisches. Robin Söderling, die Weltnummer 25, schlägt den vierfachen Titelträger Rafael Nadal, der bis dahin in 31 Spielen bei den French Open unbesiegt blieb.

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