DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wimbledon, 1. Runde

N. Djokovic s. P. Kohlschreiber 6:4 6:4 6:4

N. Kyrgios s. D. Schwartzman 6:0 6:2 7:6

M. Cilic s. H. Moriya 6:3 6:2 7:6

J. Isner s. G. Soeda 7:6 6:4 6:4​

D. Thiem s. D. Sela 2:6 6:3 6:4 6:4​

J. Nieminen s. L. Hewitt 3:6 6:4 4:6 6:0 11:9

K. Nishikori s. S. Bolelli 6:3 6:7 6:2 3:6 6:3

M. Raonic s. D. Gimeno-Traver 6:2 6:3 3:6 7:6

Frauen:

B. Bencic s. T. Pironkova 3:6 6:1 6:3

M. Scharapowa s. J. Konta 6:2 6:2

S. Williams s. Gasparyan 6:4 6:1

A. Ivanovic s. Y. Xu 6:1 6:1

Bencic siegt nach Startschwierigkeiten –Titelverteidiger Djokovic mühelos – Hewitt verabschiedet sich nach Drama 



Belinda Bencic gewinnt auch ihr erstes Spiel als WTA-Turniersiegerin. Die Ostschweizerin setzt sich in Wimbledon in drei Sätzen gegen Tsvetana Pironkova (ATP 41) durch. Die Bulgarin kann zwar den ersten Satz mit 6:3 für sich entscheiden, Bencic dreht dann aber auf.

Den zweiten Durchgang sichert sich die Weltnummer 21 mit 6:1, im Entscheidungssatz bekundet sie ebenfalls keine Probleme und dominiert die jetzt sichtlich am Oberschenkel angeschlagene Kontrahentin souverän. Kurz vor dem Ziel zittert dann aber die Hand: Die ersten beiden Matchbälle kann Pironkova abwehren – den zweiten dank einem Netzroller – und bei eigenem Aufschlag kassiert die 18-Jährige das Break zum 3:5. Mit dem sechsten Matchball macht sie dann den Sack zum 3:6, 6:1, 6:3 zu.

In der 2. Runde trifft Bencic, die bei ihrer Wimbledon-Premiere 2014 die dritte Runde erreicht hat, auf die Deutsche Anna-Lena Friedsam (WTA 87), gegen die sie noch nie gespielt hat. Die 21-jährige Deutsche setzte sich gegen die Russin Witalia Diatschenko mit 7:5 im dritten Satz durch. 

epa04823995 Belinda Bencic of Switzerland in action against Tsvetana Pironkova of Bulgaria during their first round match for the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 29 June 2015.  EPA/GERRY PENNY

Belinda Bencic siegt nach Startproblemen am Ende sicher. Bild: GERRY PENNY/EPA/KEYSTONE

Novak Djokovic hat Wimbledon erfolgreich eröffnet. Der Serbe durfte traditionsgemäss als Sieger vom letzten Jahr als erster auf dem Center Court antreten. Gegen den von Experten als gefährlich eingeschätzten Philipp Kohlschreiber setzt sich die Weltnummer 1 mit 6:4, 6:4 6:4 durch. 

Die ersten beiden Sätze verliefen nach gleichem Muster. Ein frühes Break Djokovics konnte Kohlschreiber wieder ausgleichen, dann gelang dem Favoriten aber jeweils der Servicedurchbruch zum 6:4. Im dritten Satz noch einmal das gleiche Bild: zog Djokovic auf 3:1 davon, ehe er sofort das Rebreak kassierte. Und wieder schaffte Djokovic das Break zum 6:4. Den ersten Matchball nutzt er souverän. Er war in den wichtigen Punkten einfach besser.

Novak Djokovic of Serbia reacts during his match against Philipp Kohlschreiber of Germany at the Wimbledon Tennis Championships in London, June 29, 2015.   REUTERS/Suzanne Plunkett

Novak Djokovic hatte keinen Grund, um sich zu ärgern. Bild: SUZANNE PLUNKETT/REUTERS

In den weiteren Partien bleiben auch die Favoriten siegreich. Marin Cilic, Nick Kyrgios und Dominic Thiem gaben zusammen nur einen Satz ab. Ausgeschieden ist dagegen Lleyton Hewitt. Die ehemalige Weltnummer 1 verliert in einem dramatischen Fünfsätzer 6:3, 4:6, 6:4, 0:6, 9:11 gegen Jarkko Nieminen. Es war der letzte Auftritt des Australiers in Wimbledon.

Bei den Frauen gelingt Ana Ivanovic ein perfekter Aufgalopp. Sie siegt 6:1, 6:1. Das freut Bastian Schweinsteiger, der im Publikum sass. Auch Kronfavoritin Serena Williams gibt keinen Satz ab und feiert ihren 73. Erfolg in Südwestlondon. (fox/si)

Ana Ivanovic of Serbia talks to the umpire during her match against Yi-Fan Xu of China
 at the Wimbledon Tennis Championships in London, June 29, 2015.  REUTERS/Henry Browne

Bild: HENRY BROWNE/REUTERS

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Federers Rückkehr auf Sand – 711 Tage nach dem letzten Ernstkampf

Das Geneva Open hat mit Roger Federer erstmals die grösste Attraktion im Welttennis im Angebot – und keiner darf im Stadion zuschauen. Für den 20-fachen Grand-Slam-Champion geht es in Genf nach der langen Pause vor allem um Spielpraxis.

Mit Stan Wawrinka (2016 und 2017) oder Alexander Zverev (2019) erscheinen in der Siegerliste des vor sechs Jahren wieder belebten ATP-Turniers in Genf hochkarätige Namen. In diesem Jahr ist aber der grösste von allen gemeldet: Roger Federer. Der 39-jährige Basler gibt sein mit Spannung erwartetes Comeback auf Sand.

Seine Rückkehr in Doha (auf Hartplatz) nach mehr als einem Jahr Pause verlief im März zwiespältig. Federer zeigte seine spielerische Klasse, im zweiten Spiel innerhalb von 24 …

Artikel lesen
Link zum Artikel