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Stanislas Wawrinka of Switzerland celebrates after winning his tennis match against Marin Cilic of Croatia at the ATP World Tour Finals at the O2 Arena in London November 14, 2014. REUTERS/Stefan Wermuth (BRITAIN - Tags: SPORT TENNIS)

Geschafft! Wawrinka schlägt Cilic nach einem Durchhänger doch noch in drei Sätzen. Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Schweizer Halbfinal in London

Im Davis-Cup wollen Federer und Wawrinka gemeinsam triumphieren – heute kann nur einer siegen

An den ATP-Finals in London kommt es heute Samstag um 21 Uhr in den Halbfinals zum Schweizer Duell zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka. Den Finalgegner machen am Nachmittag die Weltnummer 1 Novak Djokovic und Kei Nishikori unter sich aus.

Dank einem 6:3, 4:6, 6:3 gegen den Kroaten Marin Cilic (ATP 9) sicherte sich Stan Wawrinka (ATP 4) unter den Augen seiner Eltern und seiner Frau Ilham den Einzug in den Halbfinal. Das Weiterkommen des 29-jährigen Romands hatte bereits beim Stand von 3:1 im ersten Satz festgestanden, da klar war, dass Wawrinka das bessere Game-Verhältnis als Cilic und Tomas Berdych aufweisen würde.

Der Tscheche hatte am Nachmittag gegen Novak Djokovic 2:6, 2:6 verloren. Djokovic zog wie Federer als Gruppensieger und ohne Satzverlust in die Halbfinals ein und sicherte sich mit dem dritten Sieg in London vorzeitig die Nummer 1 im Jahresranking.

Wawrinka reichte im Duell zweier Major-Sieger dieses Jahres eine mässige Leistung, um zu seinem zweiten Sieg im dritten Spiel zu kommen und sich damit weitere 155'000 Dollar Preisgeld und 200 Punkte für das Ranking zu sichern. Er wird das Jahr sicher in den Top 5 beenden.

epa04489953 Stan Wawrinka of Switzerland supporters display a banner during his game against Marin Cilic of Croatia for the ATP World Tour Finals tennis tournament at the O2 Arena in London, Britain, 14 November 2014.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Die Aufforderung der Fans an Wawrinka. Wem sie morgen die Daumen drücken? Bild: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA/KEYSTONE

Wawrinka: «Es wird schwierig für mich»

Damit kommt es sechs Tage vor Beginn des Davis-Cup-Finals gegen Frankreich in Lille zum Aufeinandertreffen der beiden Schweizer Top-Spieler. Es ist das dritte Direktduell in diesem Jahr. Während Wawrinka das erste Duell der beiden im Final von Monte Carlo zu seinen Gunsten entschieden hatte, behielt Federer im Viertelfinal von Wimbledon die Oberhand.

«Ich hoffe, ich erhalte auch ein wenig Unterstützung», sagte Wawrinka nach seinem Sieg gegen Cilic, «denn ich weiss ja, wie beliebt Roger hier ist. Es wird schwierig werden für mich, aber ich muss an mich glauben und alles versuchen.»

Stanislas Wawrinka (L) of Switzerland hugs his compatriot Roger Federer after winning the final match at the Monte Carlo Masters in Monaco April 20, 2014.   REUTERS/Eric Gaillard (MONACO - Tags: SPORT TENNIS)

Ende April schlägt Wawrinka im Final von Monte Carlo Federer. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

Federer: «Ein historischer Moment»

Roger Federer, der nur zwei von 16 Partien gegen den Lausanner verloren hat, sprach von einem «historischen Moment». Beide hätten damit vor dem Davis-Cup-Final noch einmal die Möglichkeit, eine Partie von hoher Intensität und Qualität bestreiten zu können. «Und ein Schweizer steht sicher im Final», so Federer.

Federer gönnte sich gestern nach seinem überragenden Auftritt beim 6:0, 6:1 gegen Andy Murray den letzten Ruhetag vor dem Saisonendspurt. «Jetzt geht es erst richtig los. In den nächsten zehn Tagen entscheidet sich, ob es eine Super-Saison oder eine Wahnsinns-Saison wird», so Federer, der morgen bei der 13. Masters-Teilnahme seinen zwölften Halbfinal bestreitet. (ram/si)



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«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

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