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Ski Alpin: Pirovano gewinnt in Kvitfjell und holt die Abfahrtskugel

Abfahrt der Frauen, Kvitfjell
1. Laura Pirovano (ITA) 1:30,85
2. Breezy Johnson (USA) +0,15
3. Kira Weidle-Winkelman (GER) +0,25

5. Emma Aicher (GER) +0,37
6. Corinne Suter (SUI) +0,49
9. Sofia Goggia (ITA) +0,81
19. Janine Schmitt (SUI) +1,49
20. Jasmine Flury (SUI) +1,86
22. Malorie Blanc (SUI) +2,37
Laura Pirovano of Italy celebrates with the women's Downhill overall leader crystal globe trophy in the finish area at the Lillehammer FIS Alpine Ski World Cup Finals, in Kvitfjell, Norway, Satur ...
Laura Pirovano holt sich die kleine Kugel im Abfahrts-Weltcup.Bild: keystone

Pirovano gewinnt das Rennen und die Abfahrtskugel – Suter als 6. beste Schweizerin

Mit dem dritten Abfahrtssieg in Serie sorgt Laura Pirovano für den grossen Coup: Die 28-jährige Italienerin gewinnt die kleine Kugel in der Königsdisziplin.
21.03.2026, 11:3021.03.2026, 14:11

Mit Pirovano hätte zu Beginn der Saison wohl kaum jemand gerechnet. Dass sie in Kvitfjell die Abfahrtskugel entgegennehmen durfte, lag an einer sensationellen Aufholjagd. Nach sechs von neun Rennen lag Pirovano mit 236 Punkten noch auf Rang 5, dann folgten die zwei Siege in Val di Fassa, bei denen sie jeweils mit dem Minimalvorsprung von einer Hundertstel gewann.

So ging Pirovano in Kvitfjell mit einem Vorsprung von 28 Punkten auf die Deutsche Emma Aicher ins Rennen. Statt auf Verwaltung zu setzen, ging die Italienerin jedoch erneut auf Sieg. Pirovano setzte sich nicht nur vor Aicher, die am Ende Platz 5 belegte, sondern liess auch alle anderen Konkurrentinnen hinter sich.

«Ich habe mich auf der Piste nicht so gut gefühlt. Als ich über die Ziellinie kam, hatte ich Angst, auf die Zeit zu schauen. Als ich grün sah, war das einfach unglaublich. Ich kann nicht verstehen, was gerade passiert. Diese Kugel ist mehr als ein Traum. Ich habe nicht davon geträumt, weil es fast ein zu grosser Traum war. Von einem Sieg in einem Rennen ja, aber nicht von dieser Kugel.»
Laura Pirovano

Pirovano, die vor Val di Fassa noch nie auf dem Weltcup-Podest gestanden hatte, ist eine überraschende Disziplinensiegerin, aber keine unverdiente: Als einzige Athletin klassierte sie sich in allen neun Abfahrten dieses Winters in den Top 10.

15 Hundertstel hinter Pirovano erreichte Olympiasiegerin Breezy Johnson Rang 2, nochmals zehn Hundertstel dahinter folgte Kira Weidle-Winkelmann. Beide Athletinnen überholten in der Disziplinenwertung die verletzte Lindsey Vonn und belegten die Ränge 3 (Johnson) und 4 (Weidle-Winkelmann).

Die beste Schweizerin war erneut Corinne Suter. Die 31-Jährige klassierte sich mit 48 Hundertstel Rückstand auf Pirovano auf Platz 6 – aufs Podest fehlten ihr 23 Hundertstel. Janine Schmitt, Jasmine Flury und Malorie Blanc belegten die Ränge 19, 20 und 22. (abu/sda)

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