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Masters-1000-Turnier in Miami, Achtelfinal

Wawrinka – Dolgopolov 4:6, 6:3, 1:6

Federer – Gasquet 6:1, 6:2

Murray – Tsonga 6:4, 6:1

Nishikori – Ferrer 7:6, 2:6, 7:6

Djokovic – Robredo 6:3, 7:5

Nadal – Fognini 6:2, 6:2

Raonic – Becker 6:3. 6:4

Berdych – Isner 6:3, 7:5

Alexandr Dolgopolov, of Ukraine, returns the ball to Stanislas Wawrinka, of Switzerland, during the Sony Open tennis tournament, Tuesday, March 25, 2014, in Key Biscayne, Fla. (AP Photo/Luis M. Alvarez)

Bild: AP

Nur ein Schweizer im Viertelfinal

Auch Typen mit Haarreif sollte man nicht unterschätzen – Wawrinka out, Federer weiter

Wie in Indian Wells ist Stanislas Wawrinka auch am Masters-1000-Turnier von Miami im Achtelfinal ausgeschieden. Der Weltranglisten-Dritte verlor gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow 4:6, 6:3, 1:6. Roger Federer schlägt Richard Gasquet ohne Probleme und steht im Viertelfinal.

Dolgopolow bewies im dritten Duell mit Wawrinka, weshalb er in den letzten vier Wochen von Weltranglisten-Position 57 auf Rang 23 geklettert ist. Er nahm dem Schweizer Favoriten in den ersten drei Games (zum 1:0 und 4:1) mit forscher Spielweise zweimal den Aufschlag ab, verzeichnete im ersten Satz halb so viele unerzwungene Fehler (9:18) und liess bei eigenem Service nur gerade sieben Punkte zu. Nach 39 Minuten verwertete der Ukrainer seinen ersten Satzball sogleich.

Steigerung im zweiten Satz

Wawrinka Replik folgte, allerdings bekundete der Waadtländer mit seinem Returnspiel weiterhin viel Mühe. Die Entscheidung im zweiten Satz führte Wawrinka in den letzten drei Games herbei, in denen er neun der letzten zehn Punkte verbuchte. Sein fünfter Doppelfehler hatte ihn bei 3:4 arg in Bedrängnis gebracht. Die Erleichterung schrie er sich nach dem abgewehrten Breakball förmlich vom Leib und verzeichnete danach die wohl beste Phase der Partie.

Stanislas Wawrinka, of Switzerland, follows through on a return to Alexandr Dolgopolov, of Ukraine, during the Sony Open tennis tournament, Tuesday, March 25, 2014, in Key Biscayne, Fla. (AP Photo/Luis M. Alvarez)

Seine stärkste Phase hatte Stanislas Wawrinka im zweiten Satz. Bild: AP

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Ein frühes Break im dritten Satz bringt den Ukainer auf die Siegesstrasse

Dolgopolow, der in Indian Wells gegen Rafael Nadal den wichtigsten Sieg seiner Karriere feiern konnte und heuer nun bereits sechs Top-20-Spieler bezwungen hat, zog mit einem frühen Break im dritten Satz auf 3:0 davon. Den Anschluss konnte der zu unkonstant agierende Wawrinka nicht mehr herstellen. Dolgopolow zog durch, breakte den Schweizer abermals und entschied die Partie nach 105 Minuten für sich.

Wawrinkas zweite Niederlage des Jahres nach dem Achtelfinal-Out in Indian Wells gegen den Südafrikaner Kevin Anderson hatte sich relativ früh abgezeichnet. Wawrinka, der in Miami noch nie im Viertelfinal stand, bekundete mit dem stetig drehenden Wind grosse Mühe und auch die Körpersprache strahlte nicht die Mentalität eines Gewinners aus.

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Wawrinka leistete sich 42 unerzwungene Fehler. Zu viel gegen Dolgopolow. Screenshot: TennisTV

Federer gewinnt Blitzpartie dank Effizienz

Die Probleme, die Wawrinka mit dem Wind bekundete, liessen Roger Federer kalt. Der 32-jährige Basler zeigte eine weitere ganz starke Leistung. Er deklassierte den Top-10-Spieler Richard Gasquet in lediglich 49 Minuten mit 6:1, 6:2. 

Gasquet führte im ersten Satz mit 1:0, verlor danach aber sieben Spiele hintereinander. Im zweiten Satz hielt der Franzose (ATP 9) bis zum 2:2 mit, dann schaffte Federer zwei weitere Breaks zum rassigen Sieg. Federer nützte fünf seiner sechs Break-Möglichkeiten. Gasquet bot sich während der Blitzpartie nur eine Chance, die wehrte Federer beim Stand von 2:1 im ersten Satz ab.

Roger Federer, left, of Switzerland, shakes hands with Richard Gasquet, of France, right, after he defeated Gasquet 6-1, 6-2 during the Sony Open tennis tournament Tuesday, March 25, 2014, in Key Biscayne, Fla. (AP Photo/Luis M. Alvarez)

Nach 49 Minuten lässt sich Roger Federer von Richard Gasquet schon zum Sieg gratulieren.  Bild: AP/FR596 AP

Roger Federer steht bereits am Mittwoch wieder im Einsatz. Er trifft auf den Japaner Kei Nishikori, der gegen den als Nummer 4 gesetzten Spanier David Ferrer nach vier abgewehrten Matchbällen (alle im Tiebreak des dritten Satzes) mit 7:6 (9:7), 2:6, 7:6 (11:9) gewann. Federer und Nishikori standen sich bislang zweimal gegenüber: 2011 gewann der Schweizer souverän den Final der Swiss Indoors in Basel; vor einem Jahr verlor er überraschend in den Achtelfinals des Madrider Masters-Turnier. (dux/si)



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