Sport
Tennis

Oprandi im Halbfinal 

Bild
Bild: EPA
WTA-Turnier in Marrakesch

Oprandi im Halbfinal 

Romina Oprandi steht zum fünften Mal auf der WTA-Tour im Halbfinal. Die 28-jährige Bernerin bezwingt in Marrakesch die als Nummer 3 gesetzte Österreicherin Yvonne Meusburger in 97 Minuten 6:4, 6:4.
25.04.2014, 17:5225.04.2014, 18:17

Am Ende machte es Oprandi nochmals spannend. Beim Stand von 5:3 im zweiten Satz vergab sie bei Aufschlag von Meusburger drei Matchbälle in Serie. Dennoch bewahrte sie die Ruhe und liess nichts mehr anbrennen.

Der entscheidende Servicedurchbruch war Oprandi beim Stand von 1:1 gelungen. Bei 3:2 wehrte sie drei Breakbälle ab. Im ersten Durchgang hatte die Schweizer Nummer 3 ein 0:3 aufgeholt. Den entscheidenden Vorteil besass Oprandi beim zweiten Aufschlag: Während sie 11 von 19 Punkten gewann, holte ihre Gegnerin lediglich 8 von 20 Punkten.

Bild
Bild: EPA/EPA

Deshalb erspielte sie sich auch doppelt so viele Breakbälle wie Meusburger (10:5), wovon sie drei nutzte. Im Halbfinal gegen die als Nummer 1 gesetzte Slowakin Daniela Hantuchova (WTA 30) oder die Chinesin Peng Shuai (WTA 44) strebt Oprandi eine Premiere an, bedeutete doch in Palermo (2010), s'Hertogenbosch (Ho/2011), Oeiras (Por/2013) und Brüssel (2013) jeweils die Runde der letzten vier Endstation.

Nach den beiden Halbfinal-Einzügen im vergangenen Jahr stiess Oprandi in der Weltrangliste bis auf Rang 32 vor, ehe sie nach einer Schulterverletzung während beinahe acht Monaten pausieren musste. Deshalb ist sie derzeit ausserhalb der Top 100 klassiert. (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Plötzlich blieben sie stehen – Software-Farce sorgt bei Hamilton und Verstappen für Ärger
Massive Software-Probleme haben den Formel-1-Grand-Prix in Malaysia am Sonntag überschattet. Nach den heftigen Regenfällen unmittelbar vor Beginn des Rennens kam es in der Formationsrunde zu Problemen bei zahlreichen Boliden.
«Ich musste auf der Strecke anhalten, das Auto und den Motor abstellen und dann neu starten. Das habe ich noch nie gemacht», erklärte Rekordweltmeister Lewis Hamilton und scherzte: «Es war wie bei dem Lego-Rennen.» Die Folge war ein Abbruch des Startprozederes und eine weitere Verschiebung des Rennens, da alle Teams eine neue Software installieren mussten.
Zur Story