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Nadal hat den Baby-Federer ausgeschaltet und wartet jetzt auf das Original

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4-Satz-Sieg gegen Dimitrov

Nadal hat den Baby-Federer ausgeschaltet und wartet jetzt auf das Original

Nach Stanislas Wawrinka und Tomas Berdych ist auch Rafael Nadal am Australian Open in die Halbfinals eingezogen. Die Nummer 1 ringt den Bulgaren Grigor Dimitrov 3:6, 7:6 (7:3), 7:6 (9:7), 6:2 nieder.
22.01.2014, 08:4722.01.2014, 10:14

Rafael Nadal qualifizierte sich für seinen 23. Grand-Slam-Halbfinal der Karriere, womit er auf einer Stufe mit Pete Sampras steht. Am Australian Open, das er 2009 im Final gegen Roger Federer gewonnen hatte, erreichte der Mallorquiner zum vierten Mal die Runde der letzten vier. Dort trifft er am Freitag auf den Sieger des Duells zwischen Federer (ATP 6) und Andy Murray (ATP 4) – im Liveticker auf watson ab 9.30 Uhr.

Um den Halbfinal zu erreichen, musste Nadal auf dem Centre Court im Melbourne Park allerdings mehr als dreieinhalb Stunden Schwerstarbeit verrichten. Dimitrov setzte in seinem ersten Grand-Slam-Viertelfinal dem Spanier enorm zu.

Hilfe für Nadals arg lädierte Hand.
Hilfe für Nadals arg lädierte Hand.Bild: Getty Images

Dimitrov rückt in die Top 20 vor

Die Möglichkeit, eine Überraschung zu schaffen, verpasste der 22-Jährige im dritten Satz, als er insgesamt drei Satzbälle nicht zu nutzen vermochte. Einer davon vergab er bei eigenem Aufschlag beim Stand von 6:5 im Tiebreak mit einer einfach verschlagenen Vorhand aus dem Halbfeld.

Dimitrov deutete an, dass er in absehbarer Zeit wohl regelmässig auf den grossen Bühnen der Tenniswelt auftreten könnte. Der Freund von Maria Scharapowa, der in früheren Jahren aufgrund seiner Spielweise oft mit dem jungen Federer verglichen wurde, vermochte erstmals an einem Grand-Slam-Turnier sein Talent zur Entfaltung zu bringen und schaffte mit dem Erreichen der zweiten Turnierwoche eine Premiere. Nächsten Montag wird er erstmals in die Top 20 der Weltrangliste vorstossen. (si)

Grigor Dimitrov schonte gegen Rafael Nadal weder den Gegner noch sich selber.
Grigor Dimitrov schonte gegen Rafael Nadal weder den Gegner noch sich selber.Bild: AP
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