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Roger Federer macht mit Andy Murray kurzen Prozess und sagt vor seinem 10. Wimbledon-Final: «Ich weiss, wie ich Djokovic schlagen kann»

Roger Federer steht zum 10. Mal in seiner Karriere im Wimbledon-Final. Der Schweizer setzt sich im Halbfinal gegen Lokalmatador Andy Murray 7:5, 7:5, 6:4 durch.



>>> Hier geht es zum Liveticker der Partie zwischen Roger Federer und Andy Murray

Am Sonntag kommt es zur Reprise des letztjährigen Finals. 2014 unterlag Federer in fünf Sätzen dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic. Dem Schweizer bietet sich nun die Chance, in seinem 26. Grand-Slam-Final seinen 18. Titel zu holen. Sein letztes Major-Turnier gewann er 2012 in Wimbledon.

epa03300941 Roger Federer of Switzerland kisses the Championship trophy after defeating Andy Murray of Britain in the men's singles final of the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 08 July 2012.  EPA/GERRY PENNY

Wimbledon 2012: Der bisher letzte Grand-Slam-Triumph von Roger Federer.   Bild: EPA

Federer schlägt von Beginn weg sensationell auf

Federer startete mit einem hervorragenden Service in die Partie. Im ersten Satz, den er innert 37 Minuten gewinnen konnte, landeten 85 Prozent seiner ersten Aufschläge im Feld. Elf Asse konnte der Baselbieter dabei schlagen. 

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11 Asse schlägt Federer im ersten Satz, der entscheidende Punkt ist jedoch dieser.  Bild: 

«Ich habe im ganzen Turnier sehr gut serviert und konnte das auch heute durchziehen. Andy kam eigentlich nie zu Breakchancen. Ich habe immer vorwärts gepusht», so der Schweizer im Platzinterview nach der Partie.

Im zweiten Satz boten die beiden Kontrahenten Tennis der Extra-Klasse mit spektakulären Ballwechseln. Federer boten sich beim Stand von 5:4 fünf Satzbälle, die er alle vergab. 

«Ich habe innerlich geschrien, Andy war in dieser Phase sensationell.»

Federer zu seinen vergebenen fünf Satzbällen im 2. Satz

Das Game, das knappe 15 Minuten dauerte, brachte Federer fast zur Verzweiflung: «Ich habe innerlich geschrien, ich hatte genügend Satzbälle und habe nicht das Gefühl, ich hätte schlecht gespielt. Aber Andy war in dieser Phase einfach sensationell, das war natürlich eminent wichtig für ihn.»

Erst im sechsten Anlauf, beim Stand von 6:5, beendete er mit einem Volley den Satz. Schon im ersten Durchgang war dem Schweizer das entscheidende Break erst beim 6:5 gelungen.

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Im 6. Anlauf klappt es endlich: Roger Federer gewinnt den 2. Satz. Bild: 

Murray findet kein Mittel gegen Federers Aufschläge

Federer liess gegen den Schotten einen einzigen Breakball zu und blieb beim Service stets auf hohem Niveau. Nach 2:07 Stunden spielte Murray die Vorhand neben die Linie und beendete das Spiel bei Federers erstem Matchball.

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Murray verzieht, Federer jubelt. Der Schweizer schafft es ohne Satzverlust in den Final. Bild:

«Es war hart, Andy hat eine sehr gute Saison gespielt und ich wusste, dass er sehr fokussiert ist. Er musste mit seinem Service immer nachlegen und ich versuchte immer Druck zu machen. Jetzt bin ich unglaublich Glücklich, dass ich in den wichtigen Momenten so gut gespielt habe.»

Im Finale wartet Djokovic

Bereits am frühen Nachmittag hatte Novak Djokovic zum vierten Mal nach 2011, 2013 und 2014 den Final erreicht. Der Titelverteidiger setzte sich gegen den Franzosen Richard Gasquet 7:6 (7:2), 6:4, 6:4 durch. 

10.07.2015; Wimbledon; Tennis - Wimbledon 2015;
Richard Gasquet gratuliert dem Sieger Novak Djokovic (SRB)
(Juergen Hasenkopf/freshfocus)

Richard Gasquet gratuliert Djokovic nach der Partie – es war schlussendlich eine einseitige Sache. Bild: Juergen Hasenkopf/freshfocus

Gasquet (ATP 20) konnte die Weltnummer 1 auf dem Centre Court nur im ersten Satz fordern. Obwohl sein erster Aufschlag nicht gut funktionierte, begegnete Gasquet dem Serben auf Augenhöhe. Nachdem er gleich sein erstes Aufschlagspiel verloren hatte, schaffte er gleich postwendend das Rebreak und entschied dank seiner einhändig geschlagenen Rückhand die Mehrheit der spektakulärsten Ballwechsel im ersten Durchgang für sich.

Federer freut sich auf Djokovic

Im Tiebreak konnte der Wawrinka-Bezwinger sein Niveau dann aber nicht mehr halten. Obwohl Djokovic nicht unantastbar wirkte, gewann er die Kurzentscheidung ohne Probleme 7:2, auch weil Gasquet vier einfache Fehler unterliefen.

Novak Djokovic of Serbia drops his racquet after making a return to Richard Gasquet of France, during their men's singles semifinal match at the All England Lawn Tennis Championships in Wimbledon, London, Friday July 10, 2015. (AP Photo/Pavel Golovkin)

Der Herr der Lüfte: Novak Djokovic wartet im Final auf Roger Federer. Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE

Mit dem Satzvorsprung im Rücken kontrollierte der achtfache Major-Sieger von nun an das Geschehen und beendete nach 2:20 Stunden den Match mit seinem erst 19. Winner. Im zweiten und dritten Satz schaffte Djokovic jeweils gleich zu Beginn des Durchgangs das Break. Mit seinem 51. Einzelsieg in Wimbledon zog Djokovic mit Björn Borg gleich und erreichte seinen insgesamt 17. Grand-Slam-Final. 

Roger Federer freut sich bereits auf die Partie gegen den besten Spieler der letzten Jahre: «Ich weiss nicht, ob es für Novak reicht, er ist der beste Spieler der Welt, aber ich habe ihn schon genügend geschlagen. Ich weiss, wie ich ihn schlagen kann, auch wenn es schwierig wird.»

Roger Federers Major-Titel

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Was an der Schweizer Gedenkmünze für Roger Federer so besonders ist

Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint widmet erstmals in ihrer Geschichte einer noch lebenden Persönlichkeit eine Schweizer Gedenkmünze: Roger Federer. Der wohl bedeutendste Schweizer Einzelsportler sei auch der perfekte Botschafter der Schweiz, hiess es dazu.

Roger Federer wird mit einer 20-Franken-Silbermünze geehrt. Im Mai 2020 folgt eine Roger-Federer-50-Franken-Goldmünze mit einem anderen Sujet. Kein anderer Schweizer habe weltweit einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie der Tennisspieler, heisst es in einer Medienmitteilung von Swissmint.

Auch neben dem Tennisplatz engagiere sich Federer: Mit seiner 2003 gegründeten Stiftung unterstütze er Hilfsprojekte für Kinder. 2006 wurde er zudem als erster Schweizer zum internationalen Unicef-Botschafter …

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