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31.08.2014; Flushing Meadows; Tennis - US Open 2014;
Roger Federer (SUI) (Ray Giubilo/freshfocus)

Bild: Ray Giubilo/freshfocus

Nach dem Sieg in der 3. Runde

Schnell, schneller, Federer – Aber der Tweener misslingt dieses Mal

Nach einem Horrorstart liegt Roger Federer gegen Marcel Granollers nach knapp 20 Minuten mit 2:5 hinten. Danach zieht ein Gewitter auf, die Spieler werden in die Kabine geschickt. Nach zwei Stunden ging es weiter – und Federer bewies, dass er zu den schnellsten Spieler auf der Tour gehört.

Man musste schon Angst und Bange um Roger Federer haben, als nach zehn ausgespielten Punkten alle zugunsten von Marcel Granollers ausgingen. Der Spanier, die ATP-Nummer 42, spielte gross auf, während der Schweizer seinerseits ungewohnt viele Bälle verschlug.

NEW YORK, NY - AUGUST 31: (L-R) Actors Luke Wilson and Will Ferrell watch the action between Roger Federer of Switzerland and Marcel Granollers of Spain with Ferrells son during their men's singles third round match on Day Seven of the 2014 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on August 31, 2014 in the Flushing neighborhood of the Queens borough of New York City.   Streeter Lecka/Getty Images/AFP
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Die Schauspieler Luke Wilson und Will Ferrell nehmen den Auftakt des Schweizers mit Humor. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Schliesslich wird die Weltnummer 3 häufig als sogenannter «Front Runner» bezeichnet, der meist schon zu Beginn einer Partie den Rhythmus findet und gleich dem Gegner sein Spiel aufzwingt – im Gegensatz etwa zu Rafael Nadal, der häufig ein wenig Anlaufzeit braucht.  

Dieses Mal kam Roger Federer ein Gewitter zur Hilfe. Nach der zweistündigen Pause beim Stand von 2:5 war nicht nur der schlechte Start vergessen, sondern es hatten sich auch die Zuschauer verzogen:

Nicht viele Zuschauer bei der Wiederaufnahme des Spiels.

So schnell ist Roger Federer

In der Folge hatte er aber den Spanier fast nach Belieben im Griff. Federer punktete mit dem Aufschlag, am Netz oder auch, indem er scheinbar unerreichbare Bälle noch erlief. Wie gut der Basler zu Fuss ist, bewies er gleich zu Beginn des zweiten Satzes, als er einen Stoppball nach einem langen Sprint nicht nur noch erreichte, sondern ihn gleich als Winner reinspielte.

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Der wahrscheinlich beste Punkt des Schweizers in der Partie. gif: srf

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Video: YouTube/Naruto Shippuden

Federer zeigt die ganze Palette seines Könnens

Es war der Anfang einer Demonstration der Fähigkeiten des 17-fachen Grand-Slam-Siegers. Beim Stand von 1:1 und 15:40 bei Aufschlag Granollers kommt Federer zu zwei Breakbällen. 

Er kann gleich den ersten davon nutzen, weil er auch in der Defensive seine grosse Klasse beweist, nachdem Granollers den Ball scheinbar in den hintersten Winkel des Platzes geschickt hat. Doch Federer kann auch schnell den Rückwärtsgang einlegen und erläuft so noch den Ball.

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Zuerst vorne am Netz, danach «darf» Federer den Rückzug antreten. gif srf:

Der Spanier spielt nicht etwa viel schlechter als im Startsatz, doch jetzt findet der Schweizer auf alle Angriffe von Granollers eine passende Antwort. Federer scheint offenbar auch die Gene von Comicfigur Speedy Gonzalez geerbt zu haben. Im fünften Game des zweiten Satzes holt er sich das Doppelbreak, indem ihn zweimal seine schnellen Beine die Punkte holen lassen.

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Auch ein guter Stoppball reicht nicht, um Federer aus dem Konzept zu bringen. gif: srf

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Im vollen Lauf den perfekten Passierball.  gif srf:

Natürlich ist Federer nicht nur sehr schnell – speziell für einen 33-Jährigen – sondern beweist auch am Netz des öfteren sein feines Händchen mit dem Racket. 

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Federer schliess kaltblütig den Netzangriff ab. Gif: srf

Fast perfekte Leistung

Auch dem «Maestro» gelingt nicht alles. So kann er zu einem Tweener ansetzten – die Filzkugel fliegt jedoch ins Aus. Nichtsdestotrotz darf sich sein nächster Achtelfinalgegner, der Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 89) auf einige Zauberschläge gefasst machen.

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Missglückter Versuch seines« Paradeschlags». Gif: srf

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Die besten Punkte der Partie im Video. Video: YouTube/Sportnew1



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«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

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