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Roger Federer, of Switzerland, returns to Andrey Rublev, of Russa, during the quarterfinals of the Western & Southern Open tennis tournament, Thursday, Aug. 15, 2019, in Mason, Ohio. (AP Photo/John Minchillo)
Roger Federer

Gegen Rublew stand Federer nur 62 Minuten auf dem Platz. Bild: AP

Trotz schnellster Niederlage seit 2003: Federer sieht keinen Grund, Alarm zu schlagen



So schnell hatte sich Roger Federer schon lange nicht mehr geschlagen geben müssen. Das 3:6, 4:6 in nur 62 Minuten gegen Andrey Rublew war die schnellste Niederlage des Schweizers seit 16 Jahren. 2003 verlor er in Sidney gegen den Argentinier Franco Squillari in nur 54 Minuten mit 2:6 und 3:6.

Trotz der grossen Enttäuschung und dem frühen Achtelfinal-Out sieht Federer keinen Grund, vor dem US Open in New York Alarm zu schlagen: «Ich habe dieses Jahr schon 45 Partien bestritten, da macht es nichts, wenn es vor dem US Open einige weniger sind», sagte der Schweizer in Cincinnati vor versammelter Presse.

«Rublew hat mir keine Chance gelassen. Ich war sehr beeindruckt.»

Roger Federer

Die Pleite erklärt sich der 38-Jährige auch damit, dass er seinen Gegner noch überhaupt nicht gekannt hat. Es war sein erstes Spiel gegen Rublew. «Gegen Nadal oder Djokovic weiss ich mehr oder weniger immer was kommt. Das ist bei einem neuen Gegner natürlich anders. Da haben sie einen kleinen Vorteil», so Federer

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/Tennis TV

Die Weltnummer 3, der nach der Niederlage 500 Punkte aus der Wertung fallen, verpasst es aber auch nicht, den Gegner zu loben: «Er spielte perfekt. In solchen Matches brauchst du einen Gegner, der es dir erlaubt, auch mal eine schwache Phase einzuziehen. Das hat Rublew nicht gemacht. Er hat extrem sauber gespielt – in der Defensive und der Offensive – und hat stark serviert. Er hat mir keine Chance gelassen. Ich war sehr beeindruckt.»

«Es ist ziemlich einfach: Ich muss einfach hart arbeiten.»

Roger Federer

Nach dem verfrühten Out richtet Federer nun seinen Blick auf das US Open, das in zehn Tagen beginnt. Er sei dennoch glücklich, dass er nach Cincinnati gekommen sei. «Es ist wichtig für mich zu sehen, dass ich verletzungsfrei bin und mich körperlich gut fühle», sagt der Schweizer. Er könne die zusätzlichen Tage nun nutzen, um sich perfekt auf New York vorzubereiten. «Es ist ziemlich einfach: Ich muss einfach hart arbeiten.» (abu)

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Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Vier Wochen nach dem verlorenen Wimbledon-Final kehrt Roger Federer beim Masters-Turnier in Cincinnati in den Tennis-Zirkus zurück. Selbst die Ferien im Kreis der Familie in der Schweiz haben die Gedanken an die Niederlage nicht verdrängen können.

In den Tagen nach dem Wimbledon-Final, den er nach zwei vergebenen Matchbällen und in knapp fünf Stunden gegen Novak Djokovic verloren hatte, fuhr er mit der Familie in einem Bus durch die Ostschweiz. Er wanderte im Alpstein. Später fuhr er mit dem Mountainbike durch die Bündner Bergwelt, wo er auch seinen 38. Geburtstag feierte. «Mirka hat einen Kuchen gebacken, die Kinder haben die Kerzen ausgeblasen und wir machten eine Wanderung», erzählt Roger Federer.

Der «Maestro» liess nichts …

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