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Kein Losglück für Federer, Wawrinka und Bencic



Die Auslosung für das Australian Open in Melbourne beschert den Schweizer Tennis-Stars komplizierte Aufgaben. Roger Federer muss auf der Hut sein, um nicht wie im Vorjahr schon in der ersten Turnierwoche auszuscheiden.

Roger Federer (ATP 3) beginnt gegen den 23-jährigen Georgier Nikoloz Basilaschwili (ATP 117), der letzten Sommer in Wimbledon immerhin Feliciano Lopez in der 2. Runde eliminierte. Danach werden die Hürden höher: In der 2. Runde trifft Federer wohl auf den Ukrainer Alexander Dolgopolow, als Nummer 36 der Welt einer der stärksten ungesetzten Spieler überhaupt. Dolgopolow erreichte am Australian Open vor fünf Jahren die Viertelfinals und zählte damals in der Weltrangliste zu den Top 15. Die mutmasslichen nächsten Gegner hiessen Grigor Dimitrov (3. Runde), David Goffin (Achtelfinals), Tomas Berdych oder Marin Cilic (Viertelfinals) und Novak Djokovic (im Halbfinal).

Ähnlich kompliziert präsentiert sich der Parcours für Stan Wawrinka (ATP 4): Der Waadtländer, Triumphator in Melbourne vor zwei Jahren, eröffnet gegen den 33-jährigen Dimitri Tursunow, der nach einer Fussverletzung ein ganzes Jahr ausgesetzt hat. Gegen Tursunow hat Wawrinka einmal klar verloren und einmal im Tiebreak des Entscheidungssatzes knapp gewonnen. Im Erfolgsfall dürfte Wawrinka in der 2. Runde gegen einen Qualifikanten leichtes Spiel haben. Danach trifft er aber wohl der Reihe nach auf die gefährlichen Jack Sock (3. Runde), Milos Raonic (Achtelfinal) und Rafael Nadal (Viertelfinal).

Am meisten Lospech von den Schweizern hatte Belinda Bencic, die Nummer 12 des Frauen-Turniers: Die 18-Jährige beginnt gegen die Amerikanerin Alison Riske, die letzte Woche in Shenzhen den Final erreichte. In der 2. Runde träfe sie auf die britische Bollettieri-Schülerin Heather Watson oder die Ungarin Timea Babos. Danach müsste Bencic wohl der Reihe nach ehemalige Grand-Slam-Siegerinnen aus dem Weg räumen: Swetlana Kusnezowa in Runde 3, Maria Scharapowa in den Achtelfinals und Serena Williams in den Viertelfinals.

So richtig zufrieden darf von den Schweizerinnen mit der Auslosung nur die als Nummer 11 gesetzte Timea Bacsinszky sein, die jedoch mit lauter Niederlagen in die neue Saison gestartet ist. Bacsinszky beginnt gegen Katerina Siniakova, die Nummer 96 der Welt. Und die ersten besser klassierten Gegnerinnen, auf die Bacsinzsky treffen könnte, nämlich Jelena Jankovic in der 3. Runde und Angelique Kerber in den Achtelfinals, starteten ebenfalls mit Problemen in die neue Saison. (sda)

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