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epa05755749 Marta Kostyuk of Ukraine (L) celebrates her win over Rebeka Masarova of Switzerland (R) in the Junior Girls Singles final match at the Australian Open Grand Slam tennis tournament in Melbourne, Victoria, Australia, 28 January 2017.  EPA/LUKAS COCH  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Siegerin Marta Kostyuk (links) aus der Ukraine und Rebeka Masarova. Bild: EPA/AAP

Masarova verpasst zweiten Grand-Slam-Titel knapp

Die 17-jährige Baslerin Rebeka Masarova unterlag im Juniorenfinal des Australian Open der drei Jahre jüngeren Ukrainerin Marta Kostjuk 5:7, 6:1, 4:6. Sie verpasste damit ihren zweiten Grand-Slam-Titel nach dem French Open 2016.



Viel fehlte nicht. Nachdem Masarova schlecht gestartet war und im ersten Satz 0:2 und 2:5 in Rückstand geraten war, wehrte sie insgesamt vier Satzbälle ab. Zwar verlor sie den ersten Durchgang schliesslich doch noch, aber danach war sie im Match drin.

Den zweiten Satz dominierte die Schweizerin klar, der dritte war dann wieder ein ausgeglichener Kampf. Nach vier Breaks bis zum 2:2 führte die Tochter eines Slowaken und einer Spanierin 3:2 und 4:3. Am Ende war es aber sie, die zum 4:5 nochmals den Aufschlag abgab. Nach 1:55 Stunden besiegelte ein Vorhand-Fehler die knappe Niederlage der Schweizerin.

«Chancen nicht genutzt»

Masarova sprach hinterher trotz der Niederlage von «einem aufregenden Spiel». Die Atmosphäre in der Rod Laver Arena sei «cool» gewesen. Beim French Open fand der Final nicht auf dem Hauptplatz statt. «Wir haben beide gut gespielt, ich habe mir nicht viel vorzuwerfen.» Sie habe zu Beginn nicht so gut ins Match gefunden, habe aber ab dem zweiten Satz aggressiver gespielt. «Im dritten Satz habe ich leider meine Chancen nicht genutzt:»

Dass sie die Nummer 1 des Turniers war, habe sie nicht als zusätzlichen Druck empfunden. Sie habe sich auch nicht als Favoritin gesehen, weil sie Kostjuk im vergangenen Jahr in Berlin bezwungen habe. «Ich wusste, dass sie seither Fortschritte gemacht hat, sonst wäre sie nicht in den Final gekommen.»

Attitüden eines Stars

Die Ukrainerin verfügt tatsächlich über sehr viel Talent und hat sich auch schon die eine oder andere Attitüde eines zukünftigen Stars angeeignet. So lamentierte sie nach jedem verlorenen Punkt lautstark. Mit gerade mal 14 Jahren gewann sie aber das erste Junioren-Grand-Slam-Turnier, an dem sie teilnehmen konnte.

Masarova hat mit der Halbfinalqualifikation im letzten Jahr in Gstaad bereits erste Spuren auf der WTA Tour hinterlassen und wird auch in den nächsten Monaten zwischen Junioren- und Profievents pendeln. Vor allem die Grand-Slam-Turniere der Junioren dürfte sie auf jeden Fall noch spielen.

(sda)

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