Sport
Tennis

Djokovic und Gulbis machen mit Raonic und Berdych kurzen Prozess

French Open

Djokovic und Gulbis machen mit Raonic und Berdych kurzen Prozess

03.06.2014, 19:0504.06.2014, 10:23

Novak Djokovic hat sich beim French Open souverän für den Halbfinal qualifiziert. Die serbische Weltnummer 2 setzte sich gegen den kanadischen Aufschlagshünen Milos Raonic nach 2:22 Stunden 7:5, 7:6, 6:4 durch.

Nur nach einer 5:2-Führung im dritten Satz tat sich der 27-Jährige am Ende etwas schwer und kassierte noch ein Break. «Es war sehr schwierig, zu retournieren. Im entscheidenden Moment war ich konstant, das war sehr wichtig», erklärte er.

Djokovic zeigt gegen Raonic ein fast perfektes Match.
Djokovic zeigt gegen Raonic ein fast perfektes Match.Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

In der Runde der letzten Vier trifft Djokovic auf Federer-Bezwinger Ernests Gulbis. Der Lette liess in seinem Viertelfinal dem an Nummer 6 gesetzten Tschechen Tomas Berdych beim 6:3, 6:2, 6:4 nicht den Hauch einer Chance. Der 25-Jährige brauchte weniger als zwei Stunden, um den formstarken Berdych zu bezwingen.

Gulbis freute sich riesig über seinen erstmaligen Einzug in einen Major-Halbfinal. «Das war mein bestes Match in diesem Turnier, ich habe wirklich alles richtig gemacht», so die Weltnummer 17. Im Head-to-Head liegt Gulbis gegen Djokovic 1:4 zurück.

Gulbis hochkonzentriert.
Gulbis hochkonzentriert.Bild: Darko Vojinovic/AP/KEYSTONE

Titelverteidiger Rafael Nadal trifft am Mittwoch auf seinen spanischen Landsmann und letztjährigen Finalgegner David Ferrer (ATP 5), der schottische Wimbledonsieger Andy Murray (ATP 8) spielt gegen den letzten verbliebenen Franzosen Gaël Monfils (ATP 28). (pre/si)

French Open, Viertelfinals
N. Djokovic – M. Raonic 7:5, 7:6, 6:4 
E. Gulbis – T. Berdych 6:3, 6:2, 6:4
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die armen Deutschen – verblüffende Parallelen und ein Lob dem Irrtum
Was für eine wunderbare Ironie der Fussballgeschichte: 1966 verlieren die Deutschen den WM-Final gegen England, weil es den VAR noch nicht gibt. Exakt 60 Jahre später fliegen sie gegen Paraguay schmählich aus dem Turnier, weil es den VAR gibt.
Die Parallelen sind verblüffend. Im WM-Final von 1966 trifft Geoff Hurst in der 102. Minute (also in der Verlängerung) zum 3:2. Aber war der Ball drin? Die TV-Technik steckt im Vergleich zu heute noch in den Kinderschuhen. Es gibt keine laufenden und auch keine stehenden Bilder, die zeigen, ob der von der Latte abprallende Ball auf oder hinter der Torlinie landete.
Zur Story