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Australian Open, Viertelfinals

Federer – Berdych 7:6, 6:2, 6:4

Djokovic – Nishikori 6:3, 6:2, 6:4

Novak Djokovic of Serbia gestures for his towel during his quarterfinal match against Kei Nishikori of Japan at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Tuesday, Jan. 26, 2016.(AP Photo/Aaron Favila)

Auf in die Runde der letzten Vier: Novak Djokovic.
Bild: Aaron Favila/AP/KEYSTONE

Der Traum-Halbfinal ist perfekt! Djokovic schmeisst Nishikori raus und trifft nun auf Federer



Die Weltnummer 1 hat sich in Melbourne durchgesetzt: Novak Djokovic schlägt Kei Nishikori im Viertelfinal der Australian Open mit 6:3, 6:2 und 6:4. Er trifft am Donnerstagmorgen ab 9.15 Uhr (Schweizer Zeit) in einem Tennis-Klassiker auf Roger Federer.

Der Serbe geriet zu keinem Zeitpunkt des Spiels gross in Gefahr, als Verlierer vom Platz zu gehen. Djokovic beeindruckte mit Nervenstärke: Das einzige Break im ersten Satz (zum 4:2) schaffte der «Djoker» nach einer 40:0-Führung seines japanischen Gegners.

MELBOURNE, AUSTRALIA - JANUARY 26:  Kei Nishikori of Japan plays a forehand in his quarter final match against Novak Djokovic of Serbia during day nine of the 2016 Australian Open at Melbourne Park on January 26, 2016 in Melbourne, Australia.  (Photo by Michael Dodge/Getty Images)

Nishikori kann machen, was er will …
Bild: Getty Images AsiaPac

Serbia's Novak Djokovic stretches for a shot during his quarter-final match against Japan's Kei Nishikori at the Australian Open tennis tournament at Melbourne Park, Australia, January 26, 2016. REUTERS/Jason O'Brien Action Images via Reuters

… der Djoker bringt alles zurück.
Bild: JASON O'BRIEN/REUTERS

Den zweiten Durchgang eröffnete Djokovic gleich mit dem nächsten Break. Es ebnete ihm den Weg, um auch diesen Satz zu erringen. Nishikori spielte weiterhin viel zu fehlerhaft. Erst im dritten Satz gelang dem Japaner eine Steigerung – doch letztlich war dies ein Muster ohne Wert. Nach etwas mehr als zwei Stunden in der Rod-Laver-Arena verwertete Novak Djokovic seinen dritten Matchball.

Federer: «Ich will das Turnier gewinnen!»

Dass er im Halbfinal auf Novak Djokovic trifft, spielt für Roger Federer absolut keine Rolle: «Die Leute sagen nach Auslosungen immer: ‹Oh, so ein Pech, Roger trifft schon in den Halbfinals auf Djokovic.› Aber mir ist das stets egal. Ich will das Turnier gewinnen! Und in der Verfassung, in der sich Djokovic seit vielen Monaten befindet, führt der Sieg ohnehin über ihn. Ihn gilt es zu schlagen, wenn man das Turnier gewinnen will. Also, warum nicht im Halbfinal?»

In den Direktduellen zwischen Federer und Djokovic steht es 22:22. «Ich habe das Gefühl, ich hätte die Hälfte meiner Spiele nur gegen Roger und Rafael Nadal bestritten», scherzte Djokovic im Platz-Interview. Er müsse gar nicht gross über Federer sprechen, jeder wisse um seine Erfolge und seine Verdienste für den Tennis-Sport. «Ich habe grossen Respekt vor ihm und bin mir sicher, dass wir einen weiteren guten Match zeigen.» (ram)

So haben sich die Australian Open modisch verändert

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Novak Djokovic hat beim French Open dank eines 6:7 (6:8), 2:6, 6:3, 6:2, 6:4-Erfolgs gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas (ATP 5) seinen 19. Grand-Slam-Titel geholt. Damit fehlt dem «Djoker» nur noch eine Major-Trophäe, um mit Roger Federer und Rafael Nadal gleichzuziehen. Seine beiden Erzrivalen stehen derzeit bei 20. Grand-Slam-Titeln.

Während bei der serbischen Weltnummer 1 die Emotionen in den Runden zuvor immer wieder hochgingen, blieb Djokovic nach seinem zweiten French-Open-Titel …

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