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epa04624080 The peloton rides through the desert during the 1st stage of the Tour of Oman 2015, over 161km from Bayt al Naman Castle to Al Wutayyah, Oman, 17 February 2015.  EPA/KIM LUDBROOK

Gnadenlos brennt die Sonne an der Oman-Rundfahrt: Bei fast 50 Grad mussten die Fahrer durch die Wüste pedalen. Bild: KIM LUDBROOK/EPA/KEYSTONE

Keine Velorennen mehr bei Sauwetter: Weltverband reagiert auf Cancellara-Kritik 

Mal müssen sich die Veloprofis durch einen Schneesturm kämpfen, wenig später durch Glutofenhitze. Zuletzt tat sich insbesondere Fabian Cancellara als Kritiker hervor, der Wetterregeln zum Schutz der Fahrer forderte. Nun bezieht die UCI Stellung.



Bei fast 50 Grad mussten sich die Veloprofis vor wenigen Wochen an der Oman-Rundfahrt quälen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und im dichten Schneegestöber führte ihr Weg kürzlich bei Tirreno-Adriatico auf den Monte Terminillo. Was bei Fans zu Begeisterungsstürmen über epische Velo-Dramen führt, sorgt bei den Profis selber für Kopfschütteln.

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An der Oman-Rundfahrt ist es so heiss, dass den Fahrern die Reifen platzen. Zu hören ab ca. 0:40 im Video. Video: Youtube/Global Cycling Network

«Man muss gewisse Regeln ändern», forderte Fabian Cancellara nach der verschneiten Etappe. Er ist einer der Wortführer im Peloton, aber nicht alleine mit seiner Meinung. Deshalb reagierte der Weltverband UCI nun. Vor Mailand-Sanremo sassen Vertreter des Verbands, der Teams und der Rennorganisatoren zusammen, um das Thema zu besprechen.

Regeln sollen bereits für den Giro gelten

Man sei sich darüber einig, dass es einen Massnahmenplan für den Fall von extremem Wetter brauche, teilt die UCI mit. «Die Sicherheit und die Gesundheit der Fahrer muss absolute Priorität haben.»

In den kommenden Wochen soll nun ein Protokoll erarbeitet werden, das als Grundlage für Entscheidungen hinzugezogen werden kann. In diesem Dokument sollen Parameter zu Regen, Schnee, Wind, Temperatur und Luftfeuchtigkeit festgehalten werden.

Ziel ist es, dass bereits zum Start des Giro d'Italia am 9. Mai eine erste Vereinbarung besteht. Just an der Italien-Rundfahrt wurden im letzten Jahr erstmals Regelanpassungen angeregt. Damals sorgte eine Schnee-Etappe über das 2757 Meter hohe Stilfserjoch für grosse Diskussionen. In diesem Jahr ist die «Cima Coppi», der höchste Punkt der Rundfahrt, der mit 2178 m.ü.M. deutlich weniger hohe Colle delle Finestre.

Veloprofis im Schneesturm: Die 5. Etappe von Tirreno-Adriatico 2015

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