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Landa doppelt nach und schnappt sich auch die Königsetappe des Giro – Wirbelverletzung bei Küng zum Glück nicht schwerwiegend

Erneut der erste im Ziel: Mikel Landa.
Erneut der erste im Ziel: Mikel Landa.Bild: STRINGER/ITALY/REUTERS

Landa doppelt nach und schnappt sich auch die Königsetappe des Giro – Wirbelverletzung bei Küng zum Glück nicht schwerwiegend

Der Spanier Mikel Landa gewann heute Dienstag auch die Königsetappe des Giro d'Italia. Damit machte er Boden gut auf Leader Alberto Contador. Gute Neuigkeiten gibt es derweil vom verletzten Schweizer Radprofi Stefan Küng.
26.05.2015, 17:1827.05.2015, 10:22

Zwei Tage nach seinem Sieg in Madonna di Campiglio gewann Mikel Landa auch die Königsetappe des Giro d'Italia. Der Spanier feierte auf 177 km langen Bergetappe von Pinzolo nach Aprica einen Solosieg und ist im Gesamtklassement neu erster Verfolger von Alberto Contador.

Die Luft wird dünner an der Spitze: Giro-Leader Alberto Contador.
Die Luft wird dünner an der Spitze: Giro-Leader Alberto Contador.Bild: AP/ANSA

Der spanische Leader erreichte das Ziel mit einem Rückstand von 38 Sekunden zeitgleich hinter dem Holländer Steven Kruijswijk als Dritter. Der bisherige Gesamtzweite Fabio Aru (It) büsste als Siebter 2:51 Minuten auf den Tagessieger ein und fiel auf Rang 3 zurück. Contadors Vorsprung auf Landa beträgt 4:02 Minuten.

Der Walliser Sébastien Reichenbach gab Königsetappe bereits nach 15 km auf. Dem Captain vom Westschweizer Team IAM Cycling, der im Gesamtklassement Position 28 belegte, machten Magenprobleme zu schaffen.

Glück im Unglück für Küng

Auch wenn die laufende Strassensaison für ihn gelaufen ist, hatte der Schweizer Radprofi Stefan Küng (21) bei seinem schweren Sturz am Donnerstag im Giro d'Italia Glück im Unglück. Seine Wirbelverletzung stellte sich als Fraktur des neunten Brustwirbels heraus.

Gibt sich kämpferisch: Stefan Küng an der Pressekonferenz zu seiner Verletzung.
Gibt sich kämpferisch: Stefan Küng an der Pressekonferenz zu seiner Verletzung.Bild: KEYSTONE

«Als Laie stellt man eine Wirbelverletzung in Zusammenhang mit Rückenmark und Querschnittlähmung. Deshalb bricht im ersten Moment eine kleine Welt zusammen, wenn man auf der Neurochirurgie liegt und die Ärzte sagen, dass man 20 Tage im Bett ruhen muss», erzählte Küng an einer Medienkonferenz im Kantonsspital St.Gallen. So schlimm, wie es die italienischen Ärzte in Vicenza und die aufstrebende Schweizer Radsport-Hoffnung zuerst befürchtet haben, ist Küngs Verletzung glücklicherweise nicht.

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