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Lara Gut-Behrami gewinnt den dritten Super-G in Serie.
Lara Gut-Behrami gewinnt den dritten Super-G in Serie.Bild: keystone

Gut-Behrami dominiert und sagt: «Ich fuhr unsauber und manchmal neben der Linie»

30.01.2021, 13:34

Lara Gut-Behrami ist im Super-G weiter nicht zu bezwingen. Der Tessinerin, zuvor im Januar schon in St. Anton und Crans-Montana Erste, gelingt in ihrer Spezialdisziplin der Sieges-Hattrick.

In Garmisch-Partenkirchen setzt sich Lara Gut-Behrami mit 0,68 Sekunden Vorsprung vor Kajsa Lie durch. Die Norwegerin holt sich bei ihrem 45. Weltcup-Start den ersten Podestplatz. Dritte wird die Kanadierin Marie-Michèle Gagnon (0,93 zurück), die mit Startnummer 29 überraschend die Italienerin Sofia Goggia noch vom Podest verdrängt.

Sie habe sich «erlöst» gefühlt, so Gut-Behrami im SRF-Interview nach ihrem 29. Weltcupsieg, der 15. im Super-G und der dritte in dieser Saison. Die Bedingungen auf der Piste Kandahar hätten dazu geführt, dass es während der Fahrt «schwierig zum Einschätzen war. Ich fuhr unsauber und manchmal neben der Linie. Aber ich habe immer versucht, die Ski laufen zu lassen. Im Ziel war ich zufrieden, dass es zur Bestzeit gereicht hat», so die 29-jährige Tessinerin weiter.

Im Schatten von Gut-Behrami erreichen zwei weitere Schweizerinnen Top-10-Platzierungen. Corinne Suter wird mit 1,21 Sekunden Rückstand Siebte. Der Schwyzerin fehlen trotz mehrerer kleiner Fehler auf ihrer Fahrt als weniger als drei Zehntel zum Podest.

Die Obwaldnerin Priska Nufer wird Achte, womit sie ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis, welches sie erst am vergangenen Sonntag im Super-G von Crans-Montana als Sechste erreicht hatte, nur knapp verfehlt.

Überlegene Führung in Super-G-Wertung

In der Disziplinen-Wertung führt Gut-Behrami überlegen. Der Vorsprung der dreifachen Super-G-Saisonsiegerin auf die erste Verfolgerin Corinne Suter beträgt bereits 140 Punkte (345:205).

Im Gesamtweltcup überholte die Tessinerin ihre Teamkollegin Michelle Gisin, welche auf den Abstecher nach Bayern verzichtete. Die nunmehr zweitklassierte Gut-Behrami verkürzte den Abstand zur führenden Slowakin Petra Vlhova auf noch 62 Punkte (847:909). Vlhova kam im Super-G von Garmisch nicht über den 10. Rang hinaus.

Am Sonntag steht in Garmisch nochmals ein Super-G auf dem Programm. Start ist erneut um 11.00 Uhr. (zap/sda)

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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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PHILIBERT
30.01.2021 12:59registriert Januar 2021
👏👏👏👏👏
...''grossartig'' - mehr gibt es dazu nicht zu sagen...
790
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Licorne
30.01.2021 15:30registriert Januar 2014
Wow.. wie sich Gut-Behrami im Ziel gefreut hat.. sie hat richtig gelacht, wie schön das zu sehen. Ich gönne ihr den Sieg von Herzen. Ich drücke ihr schon jetzt für dir WM die Daumen.. die Form passt optimal und eine goldene Medaille fehlt ihr noch 😊

Nufer macht auch viel Freude zurzeit. Hat sich vorne fast schon etabliert.
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Nach 10 Minuten als Trainer wird Leroy Rosenior schon wieder gefeuert
17. Mai 2007: Als Schweizer Fussballfan ist man sich ja bezüglich Trainerentlassungen einiges gewohnt. Doch was sich beim englischen Fünftligisten Torquay United ereignete, das gab es selbst beim FC Sion noch nie. Dass nämlich ein Trainer unmittelbar nach der Einstellung bereits wieder entlassen wird.

Leroy Rosenior ist in den 80er-Jahren ein passabler Stürmer, der sein Geld in der Heimatstadt London verdient. Fulham, die Queens Park Rangers und West Ham sind seine Arbeitgeber. Ein grosser Star ist er nie. Deshalb muss er, als er Trainer wird, auch durch die Provinz tingeln. Gloucester, Merthyr Tydfil, Torquay, Brentford – es sind keine Adressen mit Weltruhm, an denen Rosenior eine Mannschaft anvertraut wird.

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