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epa04097223 Lucas Kolc (R) of Czech Republic and Dan Witty of the United States of America are seen during the Finals of the Red Bull Crashed Ice, the second stop of the Ice Cross Downhill World Championship in Saint Paul, Minnesota, USA, on February 22, 2014.  EPA/ANDREAS SCHAAD / HANDOUT GLOBAL NEWSROOM  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
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Spektakuläre Stürze sind beim Red Bull Crashed Ice keine Seltenheit.
Bild: EPA/GLOBAL NEWSROOM

Freeriden, Airboarding und Snow Kayaking: Diese 9 Wintersportarten lassen niemanden kalt

Auf den Skipisten hat es dir zu viele Leute und sowieso findest du es langweilig, immer die gleichen Hänge hinunter zu kurven? Eine dieser neun Wintersportarten bietet dir mit Sicherheit genug Action.

Oliver Linow
Oliver Linow



Red Bull Crashed Ice

Seit 2010 gibt es eine Weltmeisterschaft, die sich über mehrere Rennen in den Wintermonaten erstreckt. 2013 fand eines dieser Rennen in Lausanne statt. Damals sicherte sich mit Derek Wedge zudem ein Schweizer den Weltmeistertitel.

Snow Kayaking

Dieser Sport kann sowohl im Tiefschnee als auch auf einer Piste ausgeübt werden. Offizielle Wettbewerbe werden im gleichen Modus wie Skicross oder Snowboardcross ausgetragen. Es treten jeweils vier Teilnehmer gleichzeitig an und die beiden ersten qualifizieren sich für die nächste Runde.


Freeride

Sie finden überall einen Weg: Beim Freeriden geht es darum, möglichst spektakuläre «Lines» und Sprünge in den Berg zu zaubern. Bei der alljährlichen World Tour waren dieses Jahr auch zwei Schweizer ganz vorne mit dabei. Jérémie Heitz belegte den zweiten und Samuel Anthamatten den siebten Rang in der Endabrechnung. 2016 gastiert die Tour unter anderem in der Schweiz, in Verbier.

Airboarding

Auf einem sogenannten Airboard, einem Luftkissen-Schlitten, geht es den Berg hinunter. Auf gut präparierten Pisten sind Geschwindigkeiten von über 100 km/h möglich. Den Geschwindigkeitsrekord hält der Genfer Laurent Matthey mit 141,79 km/h. In der Schweiz sind Airboards zum Beispiel auf gewissen Pisten in Davos oder auf der Rigi erlaubt.

Speed Flying

Mit Ski an den Füssen und einem Gleitschirm über sich sind für diese Sportler noch viel spektakulärere Routen möglich als für Freeskier. Sprünge über steile Felswände, kurze Fahrten durch perfekten Pulverschnee und kleine Hüpfer wechseln sich ab.

Speedski

252,632 km/h: Bei dieser unglaublichen Geschwindigkeit liegt der Weltrekord beim Speedski. Aufgestellt wurde 2015 vom Italiener Simone Origone. Den Rekord bei den Junioren hält der Schweizer Jonathan Moret. Er liegt bei 248,1 km/h.

Skijöring

Skijöring ist ähnlich wie Wasserskifahren. Die Skifahrer lassen sich von einem Hund, einem Pferd oder einem Motorfahrzeug ziehen. Seit 1912 ist Skijöring ein Teil der Pferderennen in Arosa.

Fat Bike

Mit rund zehn Zentimeter breiten Reifen sind Fat Bikes perfekt für Abfahrten im Schnee geeignet. Besonders gut: Wenn wie in diesem Winter kaum Schnee liegt, können Gras- oder Steinflächen ebenfalls locker überfahren werden. Dieses Jahr fand in Engelberg das erste Fat Bike Festival der Schweiz statt. Gewonnen wurde das 5-Etappen-Rennen von der Schweizerin Esther Süss. Die nächste Austragung findet im Januar in Gstaad statt.

Apnoetauchen unter Eis

Eine Lunge wie ein Pferd und null Kälteempfinden sind hier gefordert. Beim Apnoetauchen geht es darum, ohne Sauerstoff grosse Distanzen zurückzulegen, tief zu tauchen oder lange unter Wasser zu bleiben. Dabei schwimmen die Sportler entweder mit Flossen und Neopren-Anzug oder sie verzichten sogar auf jegliche Unterstützung.

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