freundlich
DE | FR
5
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sport
WM 2014

Das Nati-Shirt kaufen ohne das Logo der Credit Suisse? Ein Ding der Unmöglichkeit

Ricardo Rodriguez: SFV-Wappen, Schweizer Kreuz, Ausrüster-Logo und die Nummer auf der Brust.
Ricardo Rodriguez: SFV-Wappen, Schweizer Kreuz, Ausrüster-Logo und die Nummer auf der Brust.Bild: UESLEI MARCELINO/REUTERS
Ärgernis für die Fans

Das Nati-Shirt kaufen ohne das Logo der Credit Suisse? Ein Ding der Unmöglichkeit

Nicht jeder will sich oder seinen Nachwuchs mit dem Logo einer Grossbank herumlaufen sehen, die regelmässig für negative Schlagzeilen sorgt. Als Fan der Schweizer Nati gibt's jedoch kein Entrinnen aus diesem Dilemma.
17.06.2014, 20:0617.06.2014, 20:38

Als Haris Seferovic in der 93. Minute die Schweiz in den kollektiven Freudentaumel schiesst, lächelt sicher auch die Marketingabteilung der Credit Suisse. Die Grossbank ist seit 1993 treuer Sponsor der Schweizer Fussball-Nati. So weit, so gut. 

Aber die Credit Suisse sorgt neben ihrer (Wohl-)Tätigkeit im Fussball mit zahlreichen Negativschlagzeilen für Ärgernis. Ob versteckte Gelder in Milliardenhöhe, goldene Bonus-Fallschirme für die Führungsspitze, das 65-Millionen-Salär für Chef Brady Dougan, die 2,5 Milliarden Franken-Strafe der US-Regierung oder die intakte Chance der CS, die Strafe noch von den Steuern abziehen zu können. Die ganzen Querelen haben in der Bevölkerung, gelinde gesagt, viel Unverständnis hervorgerufen.

Das Originaltrikot: Haris Seferovic ohne Credit-Suisse-Aufschrift auf der Schulter.
Das Originaltrikot: Haris Seferovic ohne Credit-Suisse-Aufschrift auf der Schulter.Bild: ROBERT GHEMENT/EPA/KEYSTONE

Mehr zur WM

Im Laden gibt's nur Replica-Trikots

Deshalb wollen viele Fans ein möglichst «reines» Fussball-Trikot. Man wird ja schliesslich schon beim Klubfussball mit Sponsoren übersät. Während in der Schweiz wenigstens einige Körperstellen noch frei von Sponsoren sind, kennt die österreichische Fussballliga keine Grenzen: Auch Hinterteile werden bei unseren Nachbarn ungeniert mit Werbung vollgepappt.

Bild
Bild: APA

Die einzige Bastion im Fussball, wo man als Mode-Ästhet noch Freude hatte, war das Nationaltrikot. An das Emblem des Herstellers hat man sich ja schon lange gewöhnt. Der Rest vom Leibchen war aber meist purer Genuss fürs Auge. So konnte man ungehindert ein Shirt kaufen, dass auch der «Modepolizei» genehm war. Doch seit der letzten WM ist auch mit dieser heiligen Tradition gebrochen worden.

Bild
Screenshot: sportcheck.ch

Im Laden kann man nämlich heuer nicht das originale Schweizer WM-Trikot kaufen, sondern nur die «CS-Version». Und dies für einen Preis von über 100 Schweizer Franken. Das Logo der Credit Suisse mag für einige potentielle Käufer kein Problem sein, dafür der Fakt, dass es nicht das originale Trikot ist. Bei anderen hingegen sträuben sich die Nackenhaare, wenn sie im Laden ihrem Nachwuchs ein Dress kaufen müssen, bei dem das Logo der Bank draufsteht.

Die Lösung?

Bild
Bild: KEYSTONE

Wenn Sie also nicht die Replica-Variante mit dem «CS-Logo» haben wollen, gibt es verschiedene Lösungsansätze: Entweder kaufen Sie ein anderes Replica-Shirt, bei welchem nur das Schweizer Wappen drauf ist. Oder Sie machen es einfach wie ein ehemaliger Fussballer, der kürzlich das Trikot-Dilemma in einem bekannten Fussballgeschäft elegant löste: Er drängte einfach seinem Sohnemann das Spanien-Trikot auf. Aus patriotischer Sicht sicher nicht die beste Lösung, und (momentan) auch sportlich nicht ganz geglückt ...

Als Social-Media-Partner des Hiltl Public Viewing tickern wir direkt aus der Maag Event Hall in Zürich. Dabei können Sie uns beim Arbeiten über die Schulter schauen, via User-Input und Twitter mitdiskutieren und dabei sogar Gratis-Bier gewinnen!

Das Hiltl Public Viewing wird mit bis zu 5000 Fussballfans pro Spiel das grösste WM-Erlebnis der Stadt Zürich. Kostenlos kann bei allen 64 Spielen live In- und Outdoor auf diversen Big Screens mitgefiebert und gefeiert werden. Dazu gibt’s Bier, Drinks, Grill und Hiltl-Spezialitäten.


DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Die Grossen schlagen im besten Moment zu: Kurz vor der Pause
Am Wochenende haben sich drei der vier für die WM-Viertelfinals qualifizierten Mannschaften eine Option auf den Sieg erarbeitet, indem sie kurz vor der Halbzeit ein Tor erzielten. Ein günstiger Zeitpunkt – denn der Volksmund hat recht.

Am Samstag und Sonntag erzielten die Niederlande (Sieger gegen die USA), Frankreich (Sieg gegen Polen) und England (Sieg gegen den Senegal) jeweils vor der Pause ein Tor. Zufall? Sicherlich nicht.

Zur Story