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Bild: KEYSTONE

Stimmen zum Frankreich-Debakel

«Wir haben immer Charakter gezeigt, wenn es um alles ging»

Nach der Demütigung gegen Frankreich gibt sich die Schweizer Nati selbstkritisch aber kämpferisch. Für die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld ist ein Aus in der Gruppenphase kein Thema – sie will sich gegen Honduras für die erlittene Schmach rehabilitieren.

Captain Gökhan Inler:

«Es ist eine sehr bittere Niederlage. Wir müssen versuchen weniger Fehler auf dem Feld zu machen. Noch ist nichts vorbei, es bleibt ein Spiel und alles ist offen. Lieber einmal so hoch verlieren anstatt immer 0:1 verlieren. Wenn wir das letzte Spiel gewinnen, dann sind wir weiter. Wir müssen in den nächsten Tagen noch einmal über die Bücher gehen. Jeder muss eine Einzelkritik machen und sich in den nächsten Tagen positiv auf das Honduras-Spiel vorbereiten.»

From left: Switzerland's Valon Behrami, Philippe Senderos, Goekhan Inler and goalkeeper Diego Benaglio discuss with the referee Bjorn Kuipers during the group E preliminary round match between Switzerland and France in the Arena Fonte Nova in Salvador, Brazil, Friday, June 20, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

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Gökhan Inler redet verzweifelt auf Schiedrichter Bjorn Kuipers ein. Bild: KEYSTONE

«Wir müssen in den nächsten Tagen noch einmal über die Bücher gehen.»

Gökhan Inler

Innenverteidiger Johan Djourou:

«Heute war ein sehr wichtiges Spiel für uns, da müssen wir unsere Arbeit hinten besser machen. Wir kassierten ein Tor nach einem Eckball, hatten viele Ballverluste, machten Fehler. Wir sind eine Mannschaft und wir müssen zusammenarbeiten. Wir haben viel Potential, aber heute konnten wir es nicht abrufen. In fünf Tagen steht noch ein ganz wichtiges Spiel an, deshalb geht sofort weiter. Wir müssen unsere Fehler jetzt genau analysieren und dann gegen Honduras alles geben.»

France's Karim Benzema is fouled by Switzerland's Johan Djourou (R) for a penalty during their 2014 World Cup Group E soccer match at the Fonte Nova arena in Salvador June 20, 2014.  REUTERS/Jorge Silva (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Johan Djourou kann Karim benzema nur mit einem Foul stoppen. Bild: JORGE SILVA/REUTERS

«Wir haben viel Potential, aber heute konnten wir es nicht abrufen.»

Johan Djourou

Joker-Torschütze Blerim Dzemaili:

«Es ist sicherlich schwierig beim Stand von 0:3 hereinzukommen, aber andererseits hat man dann auch nichts mehr zu verlieren. Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit immerhin noch eine Reaktion gezeigt. Wir waren im Stolz verletzt und wollten unbedingt noch ein, zwei Tore machen. Jetzt gilt: Kopf hoch und nach vorne schauen. Nun geht es um alles, und wir haben immer Charakter gezeigt, wenn es um alles ging. »

Switzerland's Blerim Dzemaili, right, celebrates with teammate Josip Drmic, left, after scoring the 5-1 during the group E preliminary round match between Switzerland and France in the Arena Fonte Nova in Salvador, Brazil, Friday, June 20, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

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Blerim Dzemaili nimmt nach dem Ehrentreffer zum 1:5 Glückwünsche von Josip drmic entgegen. Bild: KEYSTONE

«Wir haben immer Charakter gezeigt, wenn es um alles ging»

Blerim Dzemaili

Trainer Ottmar Hitzfeld:

Die Enttäuschung ist natürlich gross darüber, dass wir in der ersten Halbzeit einen sehr schlechten Match gemacht haben und auch vom Rhythmus her nicht in den Tritt gekommen sind. Dazu kamen noch individuelle Fehler die ein Gegner mit so viel Klasse eiskalt nützt. Gegen andere Mannschaften kann man Fehler immer noch ausgleichen, aber Frankreich hat das sehr gut ausgenutzt. (dux)

epa04269984 Switzerland's head coach Ottmar Hitzfeld (R) reacts next to France's coach Didier Deschamps (L) during the FIFA World Cup 2014 group E preliminary round match between Switzerland and France at the Arena Fonte Nova in Salvador, Brazil, 20 June 2014. France won 5-2.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/PETER KLAUNZER   EDITORIAL USE ONLY

Ottmar Hitzfeld nervt sich an der Seitenlinie über die Leistung gegen frankreich. Bild: EPA/KEYSTONE

«Gegen andere Mannschaften kann man Fehler immer noch ausgleichen, aber Frankreich hat das sehr gut ausgenutzt.»

Ottmar Hitzfeld



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