Sport
WM 2014

Kein anderes Team hat so grossartige Perspektiven wie Belgien 

Schatten, die darauf warten, noch länger zu werden: Belgiens Team ist ein einziges Versprechen für die Zukunft.
Schatten, die darauf warten, noch länger zu werden: Belgiens Team ist ein einziges Versprechen für die Zukunft.Bild: AP/AFP Pool
Rosige Zukunft winkt

Kein anderes Team hat so grossartige Perspektiven wie Belgien 

06.07.2014, 10:3806.07.2014, 14:51
Mehr «Sport»

Schauen wir der Realität ins Gesicht: Die jungen Belgier waren an der WM nicht reif genug für einen noch grösseren Wurf. Das zeigte sich im verloren gegangenen Viertelfinal gegen Argentinien. Die mit viel Talent gesegneten «Roten Teufel» können sich aber trösten, dass sie über beste Perspektiven verfügen. 

Für die belgischen Fans dürfte es zukünftig noch ab und an etwas abzufeuern geben.
Für die belgischen Fans dürfte es zukünftig noch ab und an etwas abzufeuern geben.Bild: ERIC VIDAL/REUTERS

Daniel van Buyten, der Routinier der Belgier, ärgerte sich nach dem Viertelfinal-Out gegen Argentinien (0:1): «Natürlich sind wir nach diesem Spiel traurig. Denn ich hatte das Gefühl: Heute war mehr drin. Argentinien ist keine überragende Mannschaft. Wir hätten sie schlagen können», meinte der Innenverteidiger von Bayern München. Er konnte der Situation aber auch Positives abgewinnen. Dass man um den Einzug unter die Top 4 gekämpft habe, sei aller Ehren wert, wenn man bedenke, dass Belgien zwölf Jahre lang nicht mehr an einer WM teilgenommen habe. 

Eine goldene Generation

Van Buyten sieht für die belgische Nationalmannschaft eine rosige Zukunft: «Wir haben jetzt eine Generation, die noch lange auf diesem Level weiterspielen kann. Die Qualität ist da. Wichtig ist, dass diese Mannschaft sich gleich wieder für die nächsten grossen Turniere wie die EM 2016 und die WM 2018 qualifiziert. Denn was ihr noch fehlt, sind Spiele, Spiele, Spiele auf diesem allerhöchsten Niveau. Wenn diese Mannschaft mehr Erfahrungen sammelt und Fehler wie gegen Argentinien abstellt, dann ist sie irgendwann auch ein Kandidat für einen grossen Titel.» Van Buyten wird den Prozess der «Roten Teufel» nicht weiter begleiten. Seine Nationalmannschafts-Karriere ist seit Samstag vorbei. (tom/si) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Null-Toleranz-Politik nicht umsetzbar»: Liga zeigt sich in Pyro-Frage gesprächsbereit
Im Ausland wackelt das Pyro-Verbot. Unter gewissen Auflagen darf beispielsweise in Norwegen gezündet werden. Die Swiss Football League beobachtet diese Pilotversuche interessiert – und will die Diskussion auch in der Schweiz führen.

An der Europameisterschaft gab es kein Vorbeikommen am Song des Balkonultras. «Pyrotechnik ist doch kein Verbrechen», schallte es auch etliche Male aus der Schweizer Fankurve. Noch ist der Ausruf lediglich eine Hoffnung, ein Appell an die Behörden, diesen Ausdruck der Fankultur nicht zu verteufeln. Bald schon könnte er Realität werden – auch in der Schweiz.

Zur Story