Terrorismus
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epa04582071 A handout picture released by Spanish National Police shows Spanish policemen during the operation in which four alleged jihadists were arrested, in Ceuta, Spanish enclave in northern Africa, 24 January 2015. The Moroccan-born Spanish people, two couple of siblings, Farid Mohammed Al Lal and his brother Mohammed, and Anwar Alli Amzal and his brother Rodouan, were arrested early morning on 24 January at Ceuta's El Principe district and, according to Spanish Home Minister, Jorge Fernandez Diaz, they are 'strongly radicalized' and they were willing to committ a terrorist attack.  EPA/SPANISH NATIONAL POLICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Grosser Polizeieinsatz in Ceuta: Zwei Bruderpaare wurden verhaftet. Bild: EPA/EFE/SPANISH NATIONAL POLICE HO

In der Nordafrika-Exklave Ceuta

Spanien nimmt «sehr gefährliche Terroristen» fest – Grosse Parallelen zu «Charlie Hebdo»-Tätern



Vier mutmassliche Dschihadisten sind bei einer Anti-Terror-Aktion in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta festgenommen worden. Es handle sich um sehr gefährliche Männer, teilte das Innenministerium in Madrid mit.

Die Spanische Exklave Ceuta google maps

Die Festgenommenen – Spanier mit marokkanischen Wurzeln – seien alle «psychisch, körperlich sowie im Umgang mit Waffen sehr gut ausgebildet».

Es gebe nach den Erkenntnissen der Polizei grosse Übereinstimmungen der in Ceuta ausgehobenen Zelle mit den Terroristen, die Anfang des Monats den Anschlag auf das Pariser Satiremagazin «Charlie Hebdo» verübt und zwölf Menschen getötet hätten, sagte der Minister am Rande eines Parteikongresses der Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy. 

epa04582067 A handout picture released by Spanish National Police shows Spanish policemen escorting one of the four alleged jihadists (2-L) arrested in Ceuta towards an helicopter before it takes off towards Madrid, central Spain, at the civil heliport in Ceuta, Spanish enclave in northern Africa, 24 January 2015. The Moroccan-born Spanish people, two couple of siblings, Farid Mohammed Al Lal and his brother Mohammed, and Anwar Alli Amzal and his brother Rodouan, were arrested early morning on 24 January at Ceuta's El Principe district and, according to Spanish Home Minister, Jorge Fernandez Diaz, they are 'strongly radicalized' and they were willing to committ a terrorist attack.  EPA/SPANISH NATIONAL POLICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein Verdächtiger wird abgeführt. Bild: EPA/EFE/SPANISH NATIONAL POLICE HO

Per Helikopter nach Madrid gebracht

Bei dem Einsatz wurden in Ceuta zwei Häuser durchsucht. Wie die staatliche Nachrichtenagentur efe unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtete, sollten die mutmasslichen Terroristen noch am Samstag per Helikopter zum Nationalen Gerichtshof nach Madrid gebracht werden. Dort sollten sie von erfahrenen Terror-Ermittlern verhört werden. 

Im gesamten vergangenen Jahr hatte Spanien nach Regierungsangaben etwa 50 mutmassliche Dschihadisten festgenommen, darunter auch in Ceuta und der Exklave Melilla.

Drogenring finanzierte Dschihadisten

Die Anti-Terror-Aktion in Ceutas Problemviertel Barrio del Príncipe geschah nur wenige Stunden, nachdem die Behörden in Spanien und Marokko die gemeinsame Zerschlagung eines Haschischhändlerrings bekanntgegeben hatten, der den Erkenntnissen zufolge dschihadistische Gruppen finanzierte. 

Bei dieser Razzia in Ceuta und mehreren Städten Spaniens seien in den vergangenen Tagen 55 Menschen festgenommen sowie elf Tonnen Haschisch, Waffen und Bargeld im Wert von umgerechnet zwei Millionen Euro beschlagnahmt worden, teilte das Innenministerium in Madrid mit. 

Die Organisation habe tonnenweise Haschisch in ganz Europa vertrieben und jeden Monat mehrere Millionen Euro umgesetzt. Dem Zugriff der Behörden seien zweijährige Ermittlungen vorausgegangen.

Spanien verfügt an der nordafrikanischen Mittelmeerküste über zwei Exklaven, die beide von Marokko beansprucht werden: Ceuta an der Meerenge von Gibraltar und das 250 Kilometer weiter östlich gelegene Melilla. 

Die «Ciudad autónoma» (autonome Stadt) Ceuta liegt nur gut 20 Kilometer von der iberischen Halbinsel entfernt und hat rund 85'000 Einwohner. Etwa die Hälfte sind Muslime. In Ceuta wurden in jüngerer Vergangenheit vor allem Anwerber von Terrorgruppen dingfest gemacht. (sda/dpa) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 25.01.2015 19:30
    Highlight Highlight Braucht es eine weitere Bestätigung für die nicht geringen Gefahren, die wir hierzulande durchaus durch Risiken aus der islamischen Zuwanderung via das Asylwesen zu gewärtigen haben - wenngleich da mal Einer zurückgekehrt ist, um die Eigenen in die Luft zu sprengen?

    http://wat.is/qxcvIBAA6ggh9eRC
  • Angelo C. 24.01.2015 13:30
    Highlight Highlight Aus solchen Berichten, die aus den favorisierten Orten der Asylanten-Grenzübertritte stammen, sieht man anschaulich, dass dauernde Gefahr besteht, dass dort auch unter den Flüchtlingen öfters Terroristen und Kriminelle mit einwandern. Womit es nicht mehr erstaunt, dass das Bundesamt für Justiz vergangene Woche auch allmählich erwachte und angemahnt hat, vorab auch syrische Flüchtlinge verstärkt unter die Lupe zu nehmen, da die Gefahr bei ihnen besonders gross sei, dass ISIS eigene Leute unter sie mischen würde, die dann hier Attentate verüben könnten.
    • Volande 24.01.2015 15:48
      Highlight Highlight Etwas platt, deine «Feststellung. Europas Rechtsterror z.B. ist ja jeweils in unserer Mitte aufgewachsen, und was wollen wir damit machen, die Agglo filzen?
      Selbstverständlich lohnt es sich zu überprüfen, ob man gerade einen Isis-Fascho passieren lässt. Aber Terrorgefahr gibt es überall sonst genauso. Darum ist «Terror» ja jeweils so überraschend, und so gefährlich.
    • Angelo C. 24.01.2015 16:19
      Highlight Highlight Volande : Keine linkslastigen Ausflüchte bitte - hier geht es nicht um irgendwelchen "Rechtsterror", sondern schlicht und einfach um das, was man nicht nur auf Grund der Fakten dieses Artikels nachdenklich zur Kenntnis nehmen muss. Und das ohne jede unglaubwürdige Verrenkungsversuche ;-)! Das übliche Herunterspielen funktioniert schon deshalb nicht, weil auch das Bundesamt diese nicht unbeträchtlichen Gefahren erkannt hat und - so gut es eben in der Praxis da und dort funktionieren mag - versucht darauf zu reagieren - mit Betonung auf "versucht"....
    • Volande 24.01.2015 16:59
      Highlight Highlight Soweit einverstanden, nachdenklich stimmt mich das auch. Weder Ausflucht noch Herunterspielen kommt dabei in Frage, da haben wir Konsens.
      Mich stören die Extreme auf allen Seiten: wenn hier Isis-Rückkehrer Schrecken verbreiten, und gleichzeitig Moscheen brennen, haben wir als Gesellschaft einige Probleme, die nicht mit polizeilicher Kontrolle der Migrant_innen allein gelöst werden können. Hass und Paranoia gehen allzuschnell ineinander über und so entsteht die gesellschaftliche Grundlage, auf der Terror seine maximale Wirkung erreicht. Daher Vorsicht mit Forderungen und Tonfall!
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