Thailand
Tier

Thai-Millionär tötet geschützten Panter – nun muss er lange ins Gefängnis

In this Feb. 4, 2018, photo released by the Thailand Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation, officials measure the pelt of a black panther in the Thungyai Naresuan Wildlife Sanc ...
Bild: AP/Thailand Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation

Thai-Millionär tötet geschützten Panter – nun muss er lange ins Gefängnis

19.03.2019, 06:5419.03.2019, 10:18

Wegen Wilderei in einem streng geschützten Nationalpark ist einer der reichsten Männer Thailands zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Bauunternehmer Premchai Karnasuta wurde am Dienstag von einem Gericht in der Stadt Kanchanaburi für schuldig befunden.

Der 64-Jährige war im Februar 2018 unter anderem mit dem Fell eines getöteten schwarzen Leoparden auf frischer Tat ertappt worden. Er blieb zunächst gegen Kaution auf freiem Fuss.

Thai business tycoon president of Italian-Thai Development Premchai Karnasuta arrives at the wildlife police headquarters Bangkok, Thailand, Wednesday, March 14, 2018. Premchai, currently facing nine  ...
Premchai KarnasutaBild: AP/AP

Der Nationalpark Thungyai Naresuan an der Grenze zum Nachbarland Myanmar gehört wegen seiner Vielfalt an Tieren und Pflanzen seit mehr als einem Vierteljahrhundert zum Weltnaturerbe der Vereinten Nationen. Premchai, Chef des Baukonzerns Ital-Thai, war vergangenes Jahr von Parkwächtern zusammen mit anderen Wilderern auf frischer Tat ertappt worden. Dabei wurden zahlreiche Schusswaffen sichergestellt. Die Wilderer versuchten auch, die Ranger zu bestechen.

Der Fall hatte in Thailand grosses Aufsehen erregt. Wann der zigfache Millionär seine Haftstrafe antreten muss, steht noch nicht fest. In dem südostasiatische Königreich gab es schon zahlreiche Fälle, in denen reiche Leute der Justiz entgingen. Nach Schätzungen hat die Familie des Bauunternehmers ein Vermögen von umgerechnet mehr als einer halben Milliarde Euro. (sda/dpa)

Das traurige Schicksal der Zoo-Tiere von Tiflis:

1 / 20
Das traurige Schicksal der Zoo-Tiere von Tiflis
Ein toter Bär, auf Trümmern liegend: Traurige Bilder erreichen uns aus der georgischen Hauptstadt Tiflis.
quelle: ap/ap / pavel golovkin
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Der alljährliche Pelzfellmarkt in Kamtschatka
Video: srf