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epa04712433 A Ukrainian serviceman guards the area as Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) representatives speak with the Ukrainian commanders members of the Joint Centre for Control and Coordination near Shyrokino village of Donetsk area, Ukraine, 19 April 2015. Some 300 US soldiers are now in Ukraine to train local troops, the government in Kiev confirmed Friday. The instructors from the 173th airborne brigade arrived earlier this week in the western city of Lviv, Ukraine's Security Council said. The US soldiers will conduct training for Ukraine's National Guard on the Yavoriv military training ground outside Lviv, US Ambassador Geoffrey Pyatt said earlier.  EPA/ANASTASIA VLASOVA

Bild: ANASTASIA VLASOVA/EPA/KEYSTONE

Trotz Feuerpause – Konfliktparteien in der Ostukraine beklagen Zunahme von Gewalt



Im Kriegsgebiet in der Ostukraine haben die Konfliktparteien nach neuen Verstössen gegen die Feuerpause eine Zunahme der Gewalt beklagt. Bei Gefechten in der Stadt Schirokine in der Nähe von Mariupol seien ein Soldat getötet und zwei weitere verletzt worden, sagte Militärsprecher Andrej Lyssenko am Samstag in Kiew.

Die prorussischen Separatisten warfen dem Militär vor, immer wieder von den Aufständischen kontrollierte Gebiete unter Beschuss zu nehmen. Die Seiten forderten sich gegenseitig auf, den im Februar in der weissrussischen Hauptstadt Minsk vereinbarten Friedensplan umzusetzen.

«Wir haben heute eine brandgefährliche Situation», sagte der Donezker Separatistenführer Eduard Bassurin. Die internationale Gemeinschaft sei aufgefordert, Druck auf die Ukraine auszuüben, das Minsker Abkommen zu erfüllen.

Dagegen betonte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, dass Russland und die Aufständischen alles täten, um den Friedensplan zum Scheitern zu bringen. Bei einem Militärmanöver äusserte der Staatschef die Hoffnung, dass die von den Separatisten kontrollierten Gebiete bald «befreit» werden könnten. (sda/dpa)

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