DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Tödliches defensives System» – US-Repräsentantenhaus fordert Waffenlieferungen an Ukraine



Das US-Repräsentantenhaus hat Präsident Barack Obama am Montagabend aufgefordert, der ukrainischen Regierung für den Kampf gegen prorussische Separatisten Waffen zu liefern. Die Resolution wurde mit 348 zu 48 Stimmen verabschiedet und erhöht den Druck auf Obama.

Nach Berichten, wonach die international vereinbarte Waffenruhe für die Ostukraine gebrochen worden sei, hatte das Weisse Haus bislang nur Lieferungen sogenannter nichttödlicher Ausrüstung an die Regierungstruppen angekündigt.

In der Resolution des Repräsentantenhauses heisst es, Washington müsse Kiew mit «tödlichen defensiven Waffensystemen» ausrüsten, die dem Land ermöglichten, «sein souveränes Territorium gegen die nicht provozierte und fortdauernde Aggression durch die russische Föderation zu verteidigen». Dass sich damit auch die USA weiter einseitig in den Ukraine-Konflikt einmischen würden, scheint für die Befürworter kein Widerspruch zu sein.

Der Abgeordnete Eliot Engel von Obamas Demokraten sagte, seine Regierung müsse aufhören, die Ukraine-Krise «als weit entfernten Konflikt» zu behandeln. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Minderheit im eigenen Land

Erobert, deportiert, diskriminiert – das bittere Schicksal der Krimtataren

Die Krimtataren sollen nach dem Willen der prorussischen Regionalregierung Teile ihres Landes verlassen. Diese Umsiedlungspläne dürften alte Wunden aufreissen: Das schlimmste Trauma des Turkvolkes ist die brutale Deportation nach Sibirien 1944.

Kaum hat sich die Autonome Republik Krim in einem hastig angesetzten Referendum von der Ukraine losgesagt und Russland angeschlossen, reibt die prorussische Regierung der Halbinsel Salz in die Wunden der krimtatarischen Minderheit. Man werde die Tataren darum bitten, einen Teil ihres Landes aufzugeben, sagte Vize-Ministerpräsident Rustam Temirgaliyev laut der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti.

Als Ersatz werde Land in anderen Teilen der Region bereitgestellt, versprach …

Artikel lesen
Link zum Artikel