Unvergessen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bill Barilko Toronto Maple Leafs celebrates after Game 5 OT goal to win 1951 Stanley Cup.

Barilko feiert in der Kabine Torontos Stanley-Cup-Triumph 1951. Bild: Toronto Star

Unvergessen

Sein letztes Tor entscheidet den Stanley Cup – dann verunglückt Bill Barilko tödlich

26. August 1951: Die Toronto Maple Leafs trauern um Bill Barilko. Vier Monate zuvor war er noch Meisterschütze im Stanley-Cup-Final, nun ist er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Die Leafs gewinnen den Titel erst wieder, als Barilkos Leiche elf Jahre später gefunden wird.



Das ist eine wahre Hollywood-Geschichte. Der 20-jährige Eishockeyspieler Bill Barilko spielt 1947 in einer unterklassigen Liga bei den Hollywood Wolves. Er ist Verteidiger, nicht besonders talentiert, aber dafür zweikampfstark. Als die grossen Toronto Maple Leafs Verletzungssorgen haben, bieten sie Barilko für einige Spiele auf.

Doch «Bashin' Bill» denkt nicht daran, schon bald wieder nach Hollywood zurückzukehren. Er beisst sich im NHL-Team fest, wird Stammspieler und ein dreifacher All-Star.

abspielen

Die Kurzfassung von Barilkos Karriere. Video: YouTube/Toronto Maple Leafs

Vier Titel in fünf Saisons

Ins Geschichtsbuch geht der 21. April 1951 ein: Bill Barilko entscheidet mit seinem Treffer den Stanley Cup. Er schiesst in der Verlängerung das 3:2 der Maple Leafs gegen die Montreal Canadiens, Toronto gewinnt die Serie gegen den grossen kanadischen Rivalen mit 4:1. Da weiss er noch nicht, dass es das letzte Tor ist, das er in seinem Leben geschossen hat.

In seinen fünf Saisons in der NHL gewinnt er vier Mal den Stanley Cup. Mehr Jahre sind Barilko nicht vergönnt. Denn mit bloss 24 Jahren kommt er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Bis heute im Stadion präsent

Gemeinsam mit seinem Zahnarzt geht Barilko für ein Wochenende fischen. Doch die beiden kehren nie zurück. Ihre kleine Maschine stürzt ab, gefunden wird sie lange nicht. Erst elf Jahre später, im Sommer 1962, entdeckt ein Helikopterpilot die Trümmerteile. Es ist jenes Jahr, in denen die Toronto Maple Leafs erstmals seit Bill Barilkos Tod wieder den Stanley Cup gewinnen können.

Die Band «The Tragically Hip» hat die Tragödie vom viel zu frühen Tod des Hockey-Stars im Song «Fifty Mission Cap» musikalisch aufbereitet. Das Lied wird bis heute regelmässig vor jedem Heimspiel gespielt. Und dann gehen die Blicke hoch unters Hallendach, wo Bill Barilkos Trikot mit der Rückennummer 5 hängt.

abspielen

The Tragically Hip: «Fifty Mission Cap». Video: YouTube/GordonYYZ

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.
Um nichts zu verpassen, like uns auch auf Facebook!

Die Schweizer NHL-Spieler als Pokémon

Knack bringt Emily Englisch bei

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die NHL kündet den Gesamtarbeitsvertrag nicht – droht nächstes Jahr dennoch ein Lockout?

In der NHL steht aktuell schon die übernächste Saison im Vordergrund – denn es besteht die Gefahr eines Lockouts. Die Liga hat bereits entschieden, den aktuellen Gesamtarbeitsvertrag nicht vorzeitig zu künden. Nun geht es aber darum, ob die Spielergewerkschaft das Gleiche tut.

Die Meldung war an vielen Orten nicht einmal eine Randnotiz wert: Die NHL hat am Samstag entschieden, den aktuellen Gesamtarbeitsvertrag (CBA) mit der Spielervereinigung nicht vorzeitig zu künden.

«Es ist unsere Hoffnung, dass eine Periode des Friedens zwischen Gewerkschaft und Liga weiteren Wachstum ermöglicht. Davon profitieren alle: Spieler, Klubs, Businesspartner und am wichtigsten: unsere Fans», liess NHL-Commissioner Gary Bettman den Entscheid kommentieren.

Die Liga hätte bis zum 1. …

Artikel lesen
Link zum Artikel