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Sen. Bernie Sanders, I-Vt., smiles as he is asked about running for president during a news conference on Capitol Hill in Washington, Wednesday, April 29, 2015. Sanders will announce his plans to seek the Democratic nomination for president on Thursday, presenting a liberal challenge to Hillary Rodham Clinton. Sanders, an independent who describes himself as a

Bernie Sanders ist stolzer «Sozialist». Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Hillary Clinton bekommt Konkurrenz von einem Parteilosen, der es mit den grossen Konzernen aufnehmen will 



Der parteilose Senator aus dem US-Staat Vermont, Bernie Sanders, steigt in den Kampf um das Präsidentenamt ein. «Ich bewerbe mich in diesen Wahlen, um zu gewinnen», sagte der 73-Jährige in einem Interview mit der Zeitung «USA Today» am Mittwoch (Ortszeit).

Sanders hatte zuvor bereits offen erklärt, es mit der Demokratin und ehemaligen Aussenministerin Hillary Clinton aufnehmen zu wollen. Offiziell wolle er seine Kandidatur am Donnerstag verkünden.

FILE - APRIL 28, 2015: It was reported that U.S. Sen. Bernie Sanders (D-VT) will announce that he plans to make a run for president in the 2016 election April 28, 2015. WASHINGTON, DC - MARCH 09:  U.S. Sen. Bernie Sanders (I-VT) addresses a National Press Club Newsmaker Luncheon March 9, 2015 at the National Press Club in Washington, DC. Sen. Sanders spoke on his life, his political career and his beliefs.  (Photo by Alex Wong/Getty Images)

Momentan sind die Chancen, dass Sanders gewählt wird, sehr gering. Bild: Getty Images North America

Der schroffe, weisshaarige Senator trägt den Titel «Sozialist» mit Stolz. Nach eigenen Worten will er der «Gier des Amerikas der Konzerne» etwas entgegensetzen, damit die Regierung für «normale Amerikaner und nicht nur Milliardäre» funktioniert. 

Kleine Spender finanzieren ihn

Rund zwei Drittel der Gelder für seinen Wahlkampf im Jahr 2012, in dem er sich erfolgreich um eine zweite Amtszeit als Senator bewarb, sei von kleinen, unabhängigen Spendern gekommen. Sanders hat sowohl Demokraten als auch Republikanern vorgeworfen, zu sehr den Interessen mächtiger Konzerne nachzugeben.

Sanders ist neben Clinton der zweite Kandidat, der Aussichten hat, die demokratischen Vorwahlen zu gewinnen. Vorläufigen Umfragen zufolge stehen seine Chancen mit 5.6 Prozent Zustimmung allerdings schlecht. 

Vor ihm liegen neben Clinton (62.2) Vizepräsident Joe Biden (9.8) sowie die Senatorin aus Massachusetts, Elizabeth Warren (12.7), die ihre Kandidatur beide noch nicht offiziell erklärt haben. (feb/sda/dpa)

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