DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Darren Willson

Dem Todesschützen von Ferguson droht keine Bundesanklage



Darren Wilson, der amerikanische Polizist, der im August in Ferguson im Staat Missouri den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown erschossen hatte, muss nicht mit einer Anklage der US-Bundesbehörden rechnen. Dies berichtete am Mittwoch die Zeitung «New York Times» unter Berufung auf namentlich nicht genannte Justizbeamte.

FILE - NOVEMBER 29:  According to reports, Ferguson police officer Darren Wilson, who shot and killed Michael Brown in August, officially resigned from the Ferguson Police Department, November 29, 2014. FERGUSON, MO - AUGUST 9:  In this handout photo provided by the St. Louis County Prosecutor's Office, Ferguson police officer Darren Wilson poses in an evidence photo at the hospital, on the same day that he fatally shot Michael Brown, on August 9, 2014 in Ferguson, Missouri. Police officer Darren Wilson shot 18-year-old Michael Brown on August 9th, 2014. A St. Louis County 12 member grand jury who reviewed evidence related to the shooting decided not to indict Wilson on charges, sparking large ongoing protests. (Photo by St. Louis County Prosecutor's Office via Getty Images)

Darren Willson. Bild: Getty Images North America

Ermittlungen der Bundespolizei FBI hätten ergeben, dass es keine Hinweise auf Vergehen gegen die Bürgerrechte gebe. Allerdings liefen die Ermittlungen wegen exzessiver Gewalt der Polizei von Ferguson weiter.

Der weisse Polizist Willson hatte den schwarzen Jugendlichen Brown in der Vorstadt von St. Louis erschossen. Das hatte im Sommer landesweite Empörung sowie Unruhen in Ferguson ausgelöst. Später kam eine Geschworenenjury zu dem Urteil, dass keine Anklage gegen den Polizisten erhoben wird - was erneute Proteste auslöste. (feb/sda/dpa)

Ferguson – eine Chronik der Wut

1 / 12
Ferguson – eine Chronik der Wut
quelle: getty images north america / scott olson
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der tiefe Fall des Hipster-Nazis Richard Spencer

Der ehemalige Chefideologe der Alt-right-Bewegung ist pleite – und getraut sich nicht mehr auf die Strasse.

Nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten versammelte Richard Spencer die Seinen in Washington und hielt eine feurige Rede. Sie endete mit dem Ausruf «Heil Trump». Verschiedene seiner Anhänger hoben dazu ihre Hände zum Hitler-Gruss.

Ein Video dieses Anlasses ging viral und machte Spencer kurzfristig zu einer nationalen Figur. Zuvor hatte er sich schon als Chefideologe der Alt-right-Bewegung profiliert. Diese Bewegung kann man auch als Hipster-Nazis bezeichnen. Sie treten nicht kahl geschoren …

Artikel lesen
Link zum Artikel