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Dem Todesschützen von Ferguson droht keine Bundesanklage

Darren Willson

Dem Todesschützen von Ferguson droht keine Bundesanklage

22.01.2015, 04:48
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Darren Wilson, der amerikanische Polizist, der im August in Ferguson im Staat Missouri den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown erschossen hatte, muss nicht mit einer Anklage der US-Bundesbehörden rechnen. Dies berichtete am Mittwoch die Zeitung «New York Times» unter Berufung auf namentlich nicht genannte Justizbeamte.

Darren Willson.
Darren Willson.Bild: Getty Images North America

Ermittlungen der Bundespolizei FBI hätten ergeben, dass es keine Hinweise auf Vergehen gegen die Bürgerrechte gebe. Allerdings liefen die Ermittlungen wegen exzessiver Gewalt der Polizei von Ferguson weiter.

Der weisse Polizist Willson hatte den schwarzen Jugendlichen Brown in der Vorstadt von St. Louis erschossen. Das hatte im Sommer landesweite Empörung sowie Unruhen in Ferguson ausgelöst. Später kam eine Geschworenenjury zu dem Urteil, dass keine Anklage gegen den Polizisten erhoben wird - was erneute Proteste auslöste. (feb/sda/dpa)

Ferguson – eine Chronik der Wut

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Ferguson – eine Chronik der Wut
9. August: Der weisse Polizist Darren Wilson erschiesst den 18-Jährigen in dem Vorort von St.Louis. Brown soll den Beamten bedrängt haben. Augenzeugen sagen, Brown habe mit erhobenen Händen auf dem Boden gekniet, als er erschossen wurde.
quelle: getty images north america / scott olson
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